Bürokratie mit jährlichen Abbaugesetzen verringern
Die CDU und die CSU wollen jedes Jahr ein Gesetz zum Abbau von Bürokratie beschließen und für jede neue Regel zwei alte streichen. Nachweis- und Meldepflichten für Unternehmen sollen sinken. Das Programm versteht Bürokratieabbau als Rückgabe von Freiheit und will besonders den Mittelstand entlasten.
Die CDU und die CSU wollen weniger Bürokratie. Jedes Jahr soll ein Gesetz alte Regeln streichen. Für eine neue Regel sollen zwei alte wegfallen. Firmen sollen weniger Nachweise und Meldungen abgeben müssen.
Gesetze sollen, wo es sinnvoll ist, ein Ablaufdatum erhalten, und Bürokratie-Checks mit betroffenen Firmen sollen häufiger stattfinden. Der Nationale Normenkontrollrat und die Zuständigkeit für Bürokratieabbau sollen ins Kanzleramt zurückkehren. In Handwerk, Handel, Gastronomie und Hotellerie soll bei Dokumentationspflichten die Beweislast umgekehrt werden. Statistikpflichten sollen sinken, weil Firmen auf bereits vorliegende Daten verweisen dürfen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen keine Betriebsbeauftragten mehr bestellen müssen. Außerdem sollen Schriftformpflichten im Arbeitsrecht überprüft, EU-Entsendungen vereinfacht und das Statusfeststellungsverfahren für Selbständige angepasst werden.
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„Wir beschließen Jahresgesetze zum Bürokratieabbau als echte Entrümpelungsgesetze und stärken die Bürokratiebremse („One in, two out“).“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Pflichten und Auflagen für Unternehmen sollen in vielen Einzelschritten zurückgehen, was zu weniger Regulierung passt.