Übergewinnsteuer und Gehaltsobergrenze einführen
Die Tierschutzpartei will besonders hohe Zufallsgewinne von Unternehmen zusätzlich besteuern. Außerdem soll das höchste Gehalt in einem Betrieb höchstens das 20-Fache des niedrigsten betragen. Begründet wird das damit, dass Gewinne nicht zulasten von Beschäftigten und Umwelt gehen sollen.
Manche Firmen machen durch Zufall sehr hohe Gewinne. Die Partei will darauf eine extra Steuer. Auch für den Lohn von Chefs soll es eine Grenze geben. Sie sollen höchstens 20-mal so viel verdienen wie die Person mit dem niedrigsten Lohn.
Als Übergewinne versteht das Programm Gewinne, die durch zufällige äußere Ereignisse ungewöhnlich hoch ausfallen. Solche Gewinne sieht die Partei in den vergangenen Jahren vor allem im Energiesektor und in klimaschädlichen Branchen. Die Gehaltsobergrenze soll sich am niedrigsten Lohn im jeweiligen Unternehmen bemessen. Konzerne, die nach Ansicht der Partei schlecht wirtschaften und ihre Beschäftigten vernachlässigen, sollen nicht vom Staat gerettet werden.
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„Deshalb fordern wir eine Steuer auf Übergewinne von Unternehmen sowie eine Gehaltsobergrenze, die das Zwanzigfache des niedrigsten Gehalts im Unternehmen nicht übersteigen darf.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Eine neue Steuer auf Übergewinne und eine gesetzliche Obergrenze für Gehälter gibt es heute nicht; beides wäre ein starker staatlicher Eingriff.