Alle Erwerbstätigen in die Rentenversicherung einbeziehen
Die Linke will eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle mit Erwerbseinkommen einzahlen, auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. Nach Auffassung des Programms hat die gesetzliche Rente kein Demografie-, sondern ein Gerechtigkeitsproblem, und das Rentenniveau könne so steigen.
Die Linke will eine Renten-Kasse für alle, die arbeiten. Auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete sollen einzahlen. Dann ist mehr Geld in der Kasse. So können die Renten steigen.
Wer einen Riester-Vertrag oder eine ähnliche Zusatzrente hat, soll diese in die gesetzliche Rente übertragen dürfen. Freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung sollen einfacher werden. Betriebsrenten bleiben als Ergänzung, müssen aber mindestens zur Hälfte vom Arbeitgeber bezahlt werden. Das Programm nennt außerdem Zuwanderung, eine hohe Erwerbsquote von Frauen und weniger Niedriglohnjobs als Voraussetzungen für eine sichere Rente.
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„Für ein gerechtes Rentensystem zahlen alle Menschen mit Erwerbseinkommen – auch Beamt*innen, Selbstständige, Freiberufler*innen, Manager*innen und Abgeordnete“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die getrennten Versorgungssysteme für Beamte, Selbstständige und Abgeordnete würden in einer staatlichen Pflichtversicherung aufgehen, ein grundlegender Systemumbau.