Bürgergeld zur sanktionsfreien Mindestsicherung umbauen
Die Linke will das Bürgergeld durch eine individuelle Mindestsicherung ohne Sanktionen ersetzen, die sich an der Armutsgefährdungsgrenze von derzeit rund 1.400 Euro im Monat orientiert. Armut und Erwerbslosigkeit haben aus Sicht des Programms meist strukturelle Ursachen und sind nicht selbst verschuldet.
Die Linke will das Bürgergeld ändern. Es soll eine Mindest-Sicherung für jede einzelne Person geben. Kürzungen als Strafe soll es nicht mehr geben. Die Höhe soll bei etwa 1.400 Euro im Monat liegen. Darin ist die Miete schon enthalten.
Anspruch sollen alle haben, deren Einkommen oder Vermögen nicht ausreicht. Die rund 1.400 Euro schließen Miete und weitere Wohnkosten ein; wo Mieten hoch sind, soll es mehr geben. Das Programm verweist auf den Paritätischen Wohlfahrtsverband, der einen Regelsatz von mindestens 813 Euro für nötig hält. Ein Mindestlohn von 15 Euro, spätestens 2026 von 16 Euro, und niedrigere Steuern für kleine Einkommen sollen sicherstellen, dass Arbeit sich lohnt.
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„Wir wollen das Bürgergeld zu einer sanktionsfreien individuellen Mindestsicherung umbauen.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die Grundsicherung würde ohne Sanktionen und auf deutlich höherem Niveau neu aufgebaut, was die Sozialleistungen grundlegend ausweitet.