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parteiprogramm

AfD zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Zeit für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 177 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 2 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Lieferkettengesetz und weitere Vorschriften abschaffen

Die AfD will staatliche Eingriffe in den Markt auf das Nötigste beschränken und Vorschriften für Unternehmen streichen. Unter anderem sollen das Lieferkettengesetz, das Verpackungsgesetz und das Verbrennerverbot fallen. Die Partei begründet das mit Bürokratie, die aus ihrer Sicht den Wettbewerb verzerrt.

Die AfD will weniger Regeln für Firmen. Das Lieferketten-Gesetz soll wegfallen. Dieses Gesetz verpflichtet Firmen, auf ihre Zulieferer zu achten. Auch das Verpackungs-Gesetz soll wegfallen. Autos mit Verbrenner-Motor sollen erlaubt bleiben.

Gestrichen werden sollen das deutsche Lieferkettensorgfaltsgesetz, die entsprechende EU-Richtlinie und das Verpackungsgesetz. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung soll abgebaut, die Datenschutzgrundverordnung und das Vergaberecht sollen vereinfacht werden. Für Mittelstand und Landwirte sieht das Programm deutlich weniger Vorschriften sowie Berichts- und Dokumentationspflichten vor. Außerdem will die AfD das Verbrennerverbot und die Flottengrenzwerte aufheben, die sie für unerreichbar hält. In der Gastronomie soll wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Abschaffung von Lieferkettensorgfaltsgesetz und EU-Lieferkettenrichtlinie“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Mehrere Gesetze, die Unternehmen heute Pflichten auferlegen, sollen ersatzlos entfallen, was eine deutliche Deregulierung ist.

  • Europaeher weniger EU

    Eine EU-Richtlinie soll abgeschafft und EU-Vorgaben sollen gelockert werden, was den Einfluss europäischer Regeln verringert.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das Verbrennerverbot und die Flottengrenzwerte sollen aufgehoben werden, womit geltende Klimavorgaben für den Verkehr entfielen.

Handel erleichtern, Sanktionen und CO₂-Grenzausgleich beenden

Die AfD will den internationalen Handel ausweiten und Hemmnisse abbauen. Sie will Handelsabkommen schließen, die die Versorgung mit Rohstoffen sichern, Sanktionen beenden, die sie für wirtschaftsschädlich hält, und den CO₂-Grenzausgleich aufheben.

Die AfD will mehr Handel mit anderen Ländern. Hindernisse für den Handel sollen wegfallen. Neue Verträge sollen Rohstoffe für Deutschland sichern. Sanktionen sollen enden, wenn sie der Wirtschaft schaden. Sanktionen sind Strafmaßnahmen gegen andere Länder.

Der Austausch mit anderen Märkten soll einfacher und enger werden, bestehende Handelshemmnisse sollen entfallen. Handelsabkommen sollen Deutschland Vorteile bringen und die Lieferketten für Rohstoffe absichern. Sanktionen, die nach Ansicht der Partei der Wirtschaft schaden, sollen enden. Der CO₂-Grenzausgleich, eine EU-Abgabe auf den CO₂-Gehalt bestimmter Importe, soll aufgehoben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„vorteilhafte Handelsabkommen für unser Land abschließen, die dazu beitragen, unsere Rohstofflieferketten zu sichern“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Handelshemmnisse sollen fallen und der Handel ausgeweitet werden, was mehr Markt und Wettbewerb bedeutet.

  • Europaeher weniger EU

    Mit dem Grenzausgleich und den Sanktionen sollen Regelungen enden, die heute auf EU-Ebene beschlossen sind.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Der CO₂-Grenzausgleich soll ganz entfallen, womit ein bestehendes Klimainstrument zugunsten des Handels aufgegeben würde.

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Bestehende Sanktionen sollen aus wirtschaftlichen Gründen enden, was ein Druckmittel der heutigen Außenpolitik zurücknimmt.

Handelspolitik an deutschen Interessen ausrichten

Die AfD will, dass deutsche Firmen freien Zugang zu Auslandsmärkten, Rohstoffen und Handelswegen haben. Sie lehnt das Lieferkettengesetz ab, will den Handel mit China ausbauen und zugleich deutsche Unternehmen besser vor Übernahmen aus dem Ausland schützen.

Die AfD will, dass deutsche Firmen überall frei handeln können. Sie ist gegen das Lieferketten-Gesetz. Das Gesetz verpflichtet Firmen, auf Menschenrechte bei ihren Zulieferern zu achten. Der Handel mit China soll wachsen. Wichtige deutsche Firmen sollen nicht an Ausländer verkauft werden.

Das Programm unterstützt eine Reform der Welthandelsorganisation und die Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten, ASEAN und Mercosur, sofern sie Deutschland nützt; das Mercosur-Abkommen schade derzeit jedoch der heimischen Landwirtschaft. Mit China sollen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur enger verbunden werden, bei fairem Wettbewerb und Schutz deutscher Technologien und Schlüsselindustrien; Chancen der „Neuen Seidenstraße“ will die AfD nutzen. Übernahmen durch ausländische Konzerne und Finanzinvestoren sollen strenger geprüft werden, Bereiche der Sicherheit und Grundversorgung sollen geschützt sein. Entscheidungen fremder Gerichte und Behörden mit Wirkung über deren Staatsgebiet hinaus erkennt die Partei nicht an.

Originalzitat anzeigen (Seite 94)
„Die deutsche Außenhandelspolitik muss dabei einen diskriminierungsfreien Zugang zu ausländischen Import- und Exportmärkten für deutsche Unternehmen gewährleisten.“
Seite 94 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet weniger Auflagen für Unternehmen durch Ablehnung des Lieferkettengesetzes mit mehr staatlicher Kontrolle bei Firmenübernahmen.

Subventionen für einzelne Technologien beenden

Die AfD lehnt staatliche Subventionen für bestimmte Techniken ab und will den Markt entscheiden lassen, was sich durchsetzt. Ausgenommen sind Techniken, die der strategischen Unabhängigkeit dienen; diese soll der Staat direkt bezahlen. Die Förderung der Halbleiterindustrie nennt das Programm verschwendetes Steuergeld.

Die AfD will kein Steuergeld für einzelne Techniken geben. Der Markt soll entscheiden, welche Technik sich durchsetzt. Eine Ausnahme gibt es: Manche Techniken machen Deutschland unabhängig. Diese soll der Staat direkt bezahlen.

Als Belege für das Scheitern staatlicher Planung führt das Programm die deutsche Solarindustrie, die Elektromobilität, das Verbrennerverbot und das Heizungsgesetz an. Nach Auffassung der AfD setzen sich Technologien von allein durch, wenn die Bevölkerung sie braucht. Produktionsstandorte entstünden dort, wo Regulierung, Infrastruktur, Bildung und Kosten passen. Die Partei fordert insgesamt Technologieoffenheit und will über den Nutzen neuer Techniken aufklären. In der Raumfahrt unterstützt sie Wettbewerb ebenso wie staatliche Programme und schlägt ein Raumfahrtgesetz sowie niedrigere Arbeitsplatz- und Energiekosten vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 165)
„Die AfD lehnt Subvention von Techniken ab. Die staatliche Planung versagt regelmäßig gegenüber dem Markt und schadet unserer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit“
Seite 165 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die heute üblichen Subventionen für einzelne Technologien, etwa für Halbleiterwerke, sollen wegfallen und dem Markt überlassen werden.

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