Lieferkettengesetz und weitere Vorschriften abschaffen
Die AfD will staatliche Eingriffe in den Markt auf das Nötigste beschränken und Vorschriften für Unternehmen streichen. Unter anderem sollen das Lieferkettengesetz, das Verpackungsgesetz und das Verbrennerverbot fallen. Die Partei begründet das mit Bürokratie, die aus ihrer Sicht den Wettbewerb verzerrt.
Die AfD will weniger Regeln für Firmen. Das Lieferketten-Gesetz soll wegfallen. Dieses Gesetz verpflichtet Firmen, auf ihre Zulieferer zu achten. Auch das Verpackungs-Gesetz soll wegfallen. Autos mit Verbrenner-Motor sollen erlaubt bleiben.
Gestrichen werden sollen das deutsche Lieferkettensorgfaltsgesetz, die entsprechende EU-Richtlinie und das Verpackungsgesetz. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung soll abgebaut, die Datenschutzgrundverordnung und das Vergaberecht sollen vereinfacht werden. Für Mittelstand und Landwirte sieht das Programm deutlich weniger Vorschriften sowie Berichts- und Dokumentationspflichten vor. Außerdem will die AfD das Verbrennerverbot und die Flottengrenzwerte aufheben, die sie für unerreichbar hält. In der Gastronomie soll wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz gelten.
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„Abschaffung von Lieferkettensorgfaltsgesetz und EU-Lieferkettenrichtlinie“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Markt
Mehrere Gesetze, die Unternehmen heute Pflichten auferlegen, sollen ersatzlos entfallen, was eine deutliche Deregulierung ist.
- Europaeher weniger EU
Eine EU-Richtlinie soll abgeschafft und EU-Vorgaben sollen gelockert werden, was den Einfluss europäischer Regeln verringert.
- Klimadeutlich Wachstum zuerst
Das Verbrennerverbot und die Flottengrenzwerte sollen aufgehoben werden, womit geltende Klimavorgaben für den Verkehr entfielen.