Arbeitserlaubnis und Geldleistungen für Geflüchtete
Die Linke will, dass Geflüchtete vom ersten Tag an ohne Einschränkung arbeiten dürfen. Sie sollen in Wohnungen statt in Sammelunterkünften leben und Geld statt Sachleistungen oder Bezahlkarten bekommen. Kommunen sollen für die Aufnahme mehr Geld vom Bund erhalten.
Geflüchtete sollen sofort arbeiten dürfen. Sie sollen in normalen Wohnungen leben. Sie sollen Geld bekommen und keine Bezahl-Karte. Der Bund soll den Städten und Gemeinden die Kosten bezahlen.
Die Arbeitserlaubnis soll ab dem Ankunftstag uneingeschränkt gelten. Geflüchtete sollen bundesweit dezentral in Wohnungen untergebracht werden und überall kostenlose Sprachkurse bekommen. Statt Sachleistungen und Bezahlkarten sieht das Programm Geldzahlungen in Höhe der von der Partei geplanten Mindestsicherung vor. Ein Fonds soll Kommunen fördern, die Geflüchtete aufnehmen wollen; das Geld soll auch der allgemeinen Daseinsvorsorge dienen dürfen. Der Bund soll die Kosten der Unterbringung über eine Pauschale pro Person ganz übernehmen.
Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Statt diskriminierender Sachleistungen und Bezahlkarten wollen wir reguläre Geldleistungen auf Höhe der solidarischen Mindestsicherung für alle Menschen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Höhere Sozialleistungen und volle Kostenübernahme durch den Bund bedeuten mehr öffentliche Ausgaben.
- Migrationdeutlich offen
Arbeitsverbote, Bezahlkarten und abgesenkte Leistungen für Asylsuchende würden wegfallen, was die Rechte Geflüchteter grundlegend erweitert.