Spurwechsel vom Asyl in Arbeitsmigration erleichtern
Die ÖDP will den Wechsel vom Asylverfahren in die Arbeitsmigration erleichtern. Entscheidend soll die einzelne Person sein und nicht das Herkunftsland oder der ursprüngliche Grund der Einreise. Wer sich schnell integriert und seinen Lebensunterhalt selbst verdient, soll eine verbindliche Zusage für den Familiennachzug erhalten.
Die ÖDP will: Asyl-Bewerber sollen leichter als Arbeitskräfte bleiben können. Wichtig ist der einzelne Mensch, nicht sein Herkunfts-Land. Wer sich gut einlebt und arbeitet, darf seine Familie holen. Zugewanderte sollen sofort Deutsch lernen und arbeiten können.
Migration und Integration sollen nach dem Programm von Anfang an gemeinsam geplant werden. Sprachförderung, Arbeit und berufliche Qualifizierung sollen sofort, verbindlich und gleichzeitig beginnen, damit die soziale Integration schneller gelingt. Für den Familiennachzug gilt das Prinzip von Fordern und Fördern. In Deutschland erworbene Qualifikationen sieht das Programm auch bei einer Rückkehr ins Herkunftsland als Gewinn, weil sie internationale Partnerschaften stärken.
Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Wir fordern, bei der Integration das Schubladendenken zu beenden und leichter einen Spurwechsel vom Asyl zur Arbeitsmigration möglich zu machen.“Einordnung
- Migrationeher offen
Der Wechsel vom Asyl in einen Arbeitsaufenthalt und der Familiennachzug für Integrierte sollen erleichtert werden, was Bleibemöglichkeiten erweitert.