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Freie Wähler zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Verantwortung für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 114 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Breitensport und inklusiven Sport fördern

Die Freien Wähler sehen den Breitensport als verbindendes Element der Gesellschaft und rufen alle staatlichen Ebenen auf, ihn zu fördern. Sport soll für alle Altersgruppen und Schichten zugänglich sein, auch für Menschen mit Behinderungen und mit Migrationshintergrund.

Die Freien Wähler wollen Sport für alle fördern. Sport soll günstig oder kostenlos sein. Vereine auf dem Land sollen Hilfe bekommen. Auch Menschen mit Behinderungen sollen mitmachen können.

Sportvereine und Sportstätten sollen unterstützt werden, besonders auf dem Land und in strukturschwachen Gegenden. Im Schul-, Dienst- und Betriebssport soll es leicht zugängliche, preiswerte oder kostenfreie Angebote geben. Für Menschen mit Behinderungen sollen barrierefreie Sportanlagen entstehen, inklusive Projekte sollen Unterstützung erhalten. Der Staat soll bundesweit Gebärdendolmetscher für Schule und Sport bereithalten. Das Programm begründet dies mit Gesundheit, Zusammenhalt und der integrierenden Wirkung des Sports.

Originalzitat anzeigen (Seite 101)
„Dabei fordern wir die Sicherstellung von niederschwelligen, günstigen oder kostenlosen Sportangeboten im Rahmen von Schul-, Dienst- und Betriebssport.“
Seite 101 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Förderung und günstige oder kostenlose Angebote bedeuten einen schrittweisen Ausbau staatlicher Leistungen.

Spitzensportförderung neu aufstellen

Der Bund soll den Spitzensport mit allen nötigen Mitteln ausstatten, über deren Verwendung der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet. Eine unabhängige Spitzensportagentur soll die Förderung einfacher und digitaler machen.

Der Bund soll den Spitzensport gut bezahlen. Der Sportverband DOSB soll das Geld verteilen. Eine neue Agentur soll die Förderung einfacher machen. Große Sport-Ereignisse sollen in Deutschland stattfinden können.

Die Politik soll bei der Mittelvergabe höchstens beraten, während der DOSB das Geld zielgerichtet und am Erfolg orientiert einsetzt. Die Reform samt Sportfördergesetz soll rasch kommen, um Athleten und Verbänden Klarheit zu geben. Regionale Trainingszentren sollen wissenschaftlich und finanziell breit unterstützt werden. Sportler sollen bei Verletzungen und beim Wechsel in den Beruf Hilfe erhalten. Eine unabhängige Agentur soll Bürokratie abbauen und notwendige Verwaltungsaufgaben übernehmen. Internationale Sportveranstaltungen in Deutschland begrüßt das Programm, sofern die Bevölkerung vor Ort einverstanden ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 102)
„Wir fordern die Schaffung optimaler Bedingungen für die Förderung von Spitzensport durch regionale Trainingszentren mit breiter wissenschaftlicher und finanzieller Unterstützung.“
Seite 102 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Bund soll mehr Mittel für den Spitzensport bereitstellen, was öffentliche Ausgaben schrittweise ausweitet.

Sportstätten und Schwimmbäder sanieren, Trainer ausbilden

Die Freien Wähler verlangen mehr staatliches Geld für Bau, Sanierung und Betrieb kommunaler Sport-, Kultur- und Badeanlagen, weil die Kommunen dies aus Sicht des Programms finanziell nicht mehr leisten können. Zudem sollen deutlich mehr Übungsleiter und Trainer ausgebildet werden.

Viele Städte haben wenig Geld für Schwimmbäder und Sporthallen. Der Staat soll deshalb mehr Geld dafür geben. Es soll überall Schwimmbäder geben. Auch mehr Trainer sollen ausgebildet werden.

Finanzielle Anreize sollen sichern, dass es überall im Land Schwimmbäder gibt, auch damit Kinder schwimmen lernen. Kommunen sollen Sport- und Kulturstätten gemeinsam mit Vereinen und Initiativen planen und dazu letztlich verpflichtet werden. Staatliche Förderung im Sport soll an eine Sportstättenentwicklungsplanung gebunden sein, vergleichbare Pläne soll es für Kultureinrichtungen geben. Die Ausbildung von Schwimmlehrern und Rettungsschwimmern soll eigens gefördert werden. Neben Ehrenamtlichen brauche es hauptamtliche Kräfte, denkbar seien auch staatliche Stellen oder Agenturen.

Originalzitat anzeigen (Seite 103)
„Wir fordern verstärkte staatliche Förderungen von Investitionen in den Bau und die Sanierung von Schwimmbädern, Kultur- und Sportstätten sowie zur Unterhaltung dieser Anlagen.“
Seite 103 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr staatliche Investitionen in kommunale Einrichtungen und zusätzliche hauptamtliche Stellen erweitern öffentliche Leistungen schrittweise.

E-Sport als gemeinnützig anerkennen

Die Freien Wähler wollen E-Sport als gemeinnützig einstufen und sehen ihn als Ergänzung zum klassischen Sport. Große E-Sport-Veranstaltungen gelten dem Programm als förderwürdig.

E-Sport ist Wettkampf mit Computer-Spielen. Die Freien Wähler wollen E-Sport-Vereine wie andere Sport-Vereine behandeln. Sie sollen als gemeinnützig gelten. Das bringt den Vereinen Vorteile bei der Steuer.

Nach Ansicht der Partei schult E-Sport Teamführung, Reaktionsvermögen und Wettbewerbsfähigkeit. Großereignisse wie Turniere zu „League of Legends“ sollen gefördert werden können, weil sie Gemeinschaft und Tourismus stärken. Die Gemeinnützigkeit sei außerdem nötig, um professionelle Trainer bereitstellen zu können.

Originalzitat anzeigen (Seite 104)
„Wir setzen uns für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit im Bereich E-Sport ein.“
Seite 104 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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