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parteiprogramm

Freie Wähler zu Europa

Aus dem Programm „Verantwortung für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 114 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gemeinsame EU-Schulden beenden

Die Freien Wähler lehnen gemeinsame Schulden der EU-Staaten ab. Die EU soll sich wieder nicht verschulden dürfen. Die mit dem Wiederaufbaufonds entstandene Verschuldung soll so schnell wie möglich enden.

Die EU hat gemeinsame Schulden für einen Hilfs-Fonds gemacht. Die Freien Wähler wollen das beenden. Die EU soll keine eigenen Schulden mehr machen dürfen. Die Länder sollen nicht für Schulden der anderen haften.

Das Programm will zum früheren Verbot einer Verschuldung der EU zurückkehren. Der Wiederaufbaufonds ist das Programm, für das die EU nach der Corona-Pandemie erstmals in großem Umfang gemeinsam Kredite aufnahm. Die Partei verbindet dies mit ihrer Forderung nach verantwortungsvoller Haushaltspolitik in Deutschland und der EU.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wir lehnen eine Vergemeinschaftung von Schulden auf EU-Ebene entschieden ab.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Ablehnung von EU-Krediten folgt dem Ziel der Haushaltsdisziplin und begrenzt schuldenfinanzierte öffentliche Ausgaben.

  • Europadeutlich weniger EU

    Gemeinsame Schulden sollen grundsätzlich ausgeschlossen und die bestehende EU-Verschuldung beendet werden, was gemeinsame Finanzen zurücknimmt.

EU-Nachbarschaftspolitik ausbauen, Türkei-Beitrittsgespräche beenden

Die Freien Wähler wollen die Zusammenarbeit der EU mit ihren Nachbarregionen vertiefen und dort Reformen hin zu Demokratie, Rechtsstaat und Marktwirtschaft fördern. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sollen dagegen endgültig enden. Als neues Ziel nennt das Programm eine privilegierte Partnerschaft.

Die EU soll enger mit ihren Nachbar-Ländern zusammenarbeiten. Sie soll dort Demokratie und Rechtsstaat fördern. Die Türkei soll nicht in die EU kommen. Die Gespräche über einen Beitritt sollen für immer enden. Stattdessen soll es eine besondere Partnerschaft geben.

Die Nachbarschaftspolitik soll mit Anreizprogrammen Menschenrechte und innere Reformen stützen. Genannt werden vor allem Serbien, Albanien und Moldawien, außerdem Georgien und Armenien sowie die Staaten Nordafrikas. Mit Nordafrika soll eine neue Grundlage der Kooperation entstehen, die den wirtschaftlichen Aufbau fördert und Europa als Abnehmer von erneuerbarer Energie wie Wasserstoff vorsieht. Die Türkei unter Erdogan bezeichnet das Programm als autokratischen Staat, der sich von der laizistischen Verfassung Atatürks entfernt habe.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„Die schon ausgesetzten Beitrittsverhandlungen mit diesem Land, das immer wieder für Unruhe am östlichen Rand Europas sorgt, müssen dauerhaft beendet werden.“
Seite 61 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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