Islamistische Vereine verbieten, Verfassungsschutz aufstocken
Die Freien Wähler sehen im Islamismus das größte Extremismusproblem und wollen islamistische Vereine verbieten und dauerhaft beobachten lassen. Auch gegen Rechts- und Linksextremismus soll der Staat entschlossen vorgehen; der Verfassungsschutz soll deutlich mehr Personal erhalten.
Die Freien Wähler wollen stärker gegen Extremismus vorgehen. Islamistische Vereine sollen verboten werden. Behörden sollen islamistische Prediger ständig beobachten. Der Verfassungs-Schutz soll mehr Personal bekommen. Niemand soll ihn für politische Zwecke benutzen.
Als Beispiel für zu verbietende Vereine nennt das Programm salafistische Gruppen. Vorbeugung und Deradikalisierung sollen ausgebaut werden, begleitet von einer offenen, sachlichen Debatte. Der Verfassungsschutz soll Radikalisierung im Netz und außerhalb früh erkennen und etwa mit Aussteigerprogrammen gegensteuern. Zugleich verlangt das Programm, dass Nachrichtendienste und Polizei nicht politisch instrumentalisiert werden und dass Presse- und Meinungsfreiheit nicht durch missbräuchliche Strafverfolgung unter Druck geraten.
Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Islamistische Zentren und Vereine sowie Prediger sind permanent durch die Behörden als Prüf- oder Verdachtsfall zu überwachen.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Mehr Vereinsverbote, dauerhafte Beobachtung und mehr Personal für die Nachrichtendienste erweitern das Vorgehen der Sicherheitsbehörden, verbunden mit einem Schutz der Meinungsfreiheit.