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parteiprogramm

Freie Wähler zur Rente

Aus dem Programm „Verantwortung für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 114 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Rente

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Rentenalter nicht erhöhen, Rentenniveau sichern

Die Freien Wähler lehnen ein höheres Rentenalter ab und wollen das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent halten. Wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, soll ohne Abzüge in Rente gehen können. Zum Schutz vor Altersarmut soll das Rentensystem grundlegend reformiert und die Mütterrente erhöht und ausgeweitet werden.

Die Freien Wähler wollen das Renten-Alter nicht erhöhen. Die Rente soll nicht unter 48 Prozent vom Durchschnitts-Lohn sinken. Nach 45 Jahren Arbeit soll es die volle Rente geben. Mütter sollen mehr Rente bekommen. Niemand soll im Alter arm sein.

Statt eines späteren Rentenbeginns will die Partei die Rentenkassen mit anderen Mitteln stabilisieren. Die höhere Mütterrente sollen alle Steuerzahler tragen und nicht allein die Versicherten. Leistungen, die nicht durch Beiträge gedeckt sind, soll der Bundeshaushalt der Rentenversicherung vollständig ersetzen. Die gesetzliche Rente soll den Lebensstandard im Wesentlichen sichern, ergänzt durch gestärkte betriebliche und private Vorsorge. Bei Beiträgen und Steuermitteln verlangt das Programm Transparenz.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Nach 45 Beitragsjahren muss die volle Rentenhöhe abschlagsfrei garantiert sein. Das Rentenniveau darf nicht unter 48% fallen.“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Rentenniveau soll festgeschrieben, die Mütterrente ausgebaut und mehr aus Steuermitteln finanziert werden, was öffentliche Leistungen innerhalb des bestehenden Systems ausweitet.

Flexibler Renteneintritt und steuerfreier Hinzuverdienst

Die Freien Wähler wollen flexiblere Rentenmodelle, mit denen Menschen je nach Lebenslage früher oder später in den Ruhestand gehen können. Rentner und Pensionäre sollen bis zu 2000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen dürfen. Das soll Fachwissen in den Betrieben halten und dem Mangel an Fachkräften begegnen.

Menschen sollen selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen. Rentner sollen 2000 Euro im Monat dazu verdienen dürfen. Darauf sollen sie keine Steuern zahlen. So bleibt ihr Wissen in den Firmen. Alters-Grenzen für Ehrenämter sollen geprüft werden.

Die Partei will Hürden für Tätigkeiten Älterer im Ehrenamt, in der Familie, in der Nachbarschaft und im Beruf abbauen. Altersgrenzen, etwa bei freiwilligen Feuerwehren oder beim Schöffenamt, sollen darauf geprüft werden, ob sie sachlich begründet sind, und bei Bedarf entfallen. Für örtliche Pflegenetzwerke sollen einfache Möglichkeiten entstehen. Initiativen gegen Einsamkeit im Alter, etwa von Seniorenbeiräten und gemeinnützigen Vereinen, sollen Bund und Länder fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir fordern eine steuerfreie Hinzuverdienstmöglichkeit für Rentner und Pensionäre in Höhe von 2000 € pro Monat.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ein neuer Steuerfreibetrag für Arbeitseinkommen im Ruhestand senkt Abgaben und setzt auf Anreize zur Weiterarbeit.

Doppelbesteuerung von Renten abschaffen, Vorsorge fördern

Die Freien Wähler wollen verhindern, dass Renten doppelt besteuert werden. Aus ihrer Sicht ist es ungerecht, wenn Menschen nach Steuerzahlungen im Berufsleben im Alter erneut belastet werden. Betriebliche und private Altersvorsorge soll der Staat stärker belohnen.

Die Freien Wähler wollen keine doppelte Steuer auf Renten. Viele Menschen haben im Berufs-Leben schon Steuern gezahlt. Im Alter sollen sie nicht noch einmal dafür zahlen. Der Staat soll auch das private Sparen für das Alter belohnen.

Renten sollen so besteuert werden, dass keine zweifache Belastung entsteht. Als Vorbild für die Förderung privater Vorsorge nennt das Programm Kanada. Dort bleiben Erträge auf einem privaten Vorsorgekonto frei von Steuern und Abgaben, und das Geld darf erst im Ruhestand abgehoben werden. Insgesamt wendet sich die Partei dagegen, Rentner durch Steuern übermäßig zu belasten.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir fordern die Abschaffung der Doppelbesteuerung von Renten.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Geringere Steuern auf Renten und steuerliche Vorteile für private Vorsorge senken Abgaben und stärken die Eigenvorsorge.

Doppelte Beiträge auf Betriebsrenten abschaffen

Die Freien Wähler wollen, dass auf Direktversicherungen und Betriebsrenten nicht mehr doppelt Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung anfallen. Betroffene sollen außerdem entschädigt werden.

Manche Menschen sparen über den Betrieb für das Alter. Bei der Auszahlung zahlen sie Beiträge für Kranken- und Pflege-Versicherung. Die Freien Wähler nennen das doppelte Beiträge. Sie wollen das abschaffen. Betroffene sollen eine Entschädigung bekommen.

Das Programm spricht von Millionen Betroffenen, die darauf vertraut hätten, dass ihre Direktversicherung ohne Sozialabgaben ausgezahlt wird. Die Partei will die Forderung gemeinsam mit dem Verein der Direktversicherungsgeschädigten durchsetzen. Neben dem Ende der doppelten Beitragspflicht verlangt sie eine Entschädigung für die Geschädigten.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Wir wollen die Abschaffung der Doppelverbeitragung auf Direktversicherungen und Betriebsrenten zur Kranken- und Pflegeversicherung“
Seite 71 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine bestehende Beitragspflicht auf Betriebsrenten soll entfallen, was die Abgabenlast der Betroffenen senkt.

Rentenzeiten zwischen den Systemen anerkennen

Die Freien Wähler fordern, dass die landwirtschaftliche Sozialversicherung, die gesetzliche Rentenversicherung und die Beamtenversorgung alle rentenrechtlichen Zeiten gegenseitig anerkennen. So soll die Lebensarbeitszeit gerecht bewertet werden.

Es gibt verschiedene Systeme für die Alters-Versorgung. Zum Beispiel für Landwirte, Angestellte und Beamte. Die Freien Wähler wollen: Jedes System erkennt die Zeiten aus den anderen an. So soll das ganze Arbeitsleben zählen.

Die Forderung betrifft drei Systeme: die Alterssicherung der Landwirte, die gesetzliche Rente und die Versorgung der Beamten. Zeiten, die in einem davon zurückgelegt wurden, sollen auch in den anderen gelten. Als Ziel nennt das Programm eine gerechte Bewertung des gesamten Arbeitslebens.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Wir fordern die gegenseitige Anerkennung von allen rentenrechtlichen Zeiten in der landwirtschaftlichen Sozialversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Beamtenversorgung“
Seite 71 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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