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parteiprogramm

CDU zum Verkehr

Aus dem Programm „Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Land zum Testfeld für autonomes Fahren machen

Die CDU will das gesamte Land zum Erprobungsgebiet für autonomes Fahren machen. Dafür sollen Pilotkorridore in Stadt und Land entstehen und ein eigener Rechtsrahmen geschaffen werden. Baden-Württemberg soll so eine internationale Vorreiterrolle einnehmen.

Autonome Autos fahren ohne Fahrer. Die CDU will, dass man sie im ganzen Land testen kann. Dafür soll es besondere Test-Strecken geben. Neue Regeln sollen die Tests erlauben und sicher machen.

Forschung und Entwicklung zum autonomen Fahren sollen schneller vorankommen. Die Pilotkorridore sollen mit Nahverkehr, Logistik und Campusflächen verbunden werden. Hochschulen, Mittelstand und Industrie werden einbezogen. Vorgesehen sind ein klarer rechtlicher Rahmen, mehr Möglichkeiten für Genehmigungen und praxistaugliche Sicherheitsstandards.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Unser Ziel: Ganz Baden-Württemberg wird Testfeld für autonomes Fahren und zum Vorreiter“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Straßen, Schienen und Brücken schneller ausbauen

Die CDU will Verkehrswege mit einer „Planungsoffensive“ schneller modernisieren und alle geplanten Autobahnprojekte im Land zügig umsetzen. Die Mittel für den Erhalt von Brücken sollen sich bis 2030 verdoppeln. Den Klimacheck bei der Förderung kommunaler Verkehrsprojekte will sie streichen.

Die CDU will Straßen, Schienen und Brücken schneller bauen und reparieren. Für Brücken soll es bis 2030 doppelt so viel Geld geben. Alle geplanten Autobahnen sollen gebaut werden. Eine Klima-Prüfung für Verkehrs-Projekte soll wegfallen.

Klare Verfahren und schnelle Entscheidungen sollen lange Genehmigungen ersetzen. Wichtige Verkehrsachsen in Städten sollen möglichst unter die Erde verlegt werden. Den Klimacheck in der Verwaltungsvorschrift zum Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bezeichnet die CDU als ideologisiert. Große Straßen- und Brückenbauten sollen digital über BIM-Plattformen gesteuert werden, mit dynamischer Verkehrslenkung und 24-Stunden-Baustellen auf stark belasteten Strecken. Bei der Sanierung von Straßen, die vor dem 3.10.1990 erstmals hergestellt wurden und für die nie Erschließungsbeiträge anfielen, soll auf solche Beiträge verzichtet werden können.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Die Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 und dem Maßnahmenplan Landesstraßen setzen wir konsequent um.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Abschaffung des Klimachecks und der zügige Ausbau von Autobahnen lockern eine Klimavorgabe zugunsten von Verkehrsinfrastruktur.

Güterverkehr modernisieren, keine Landes-Lkw-Maut

Die CDU lehnt eine Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen ab, um den Wirtschaftsverkehr nicht zusätzlich zu belasten. Terminals für den kombinierten Verkehr sollen ausgebaut und digitalisiert werden. Mit der Initiative „Güterverkehr 2036“ sind mehr Lkw-Stellplätze, Ladepunkte und Lieferzonen geplant.

Lastwagen sollen auf Landes-Straßen und Gemeinde-Straßen keine Maut zahlen. Maut ist eine Gebühr für die Nutzung von Straßen. Die CDU will mehr Park-Plätze und Lade-Stationen für Lastwagen. Waren sollen leichter zwischen Bahn und Lastwagen wechseln können.

Das Land soll Terminals an den Hauptverkehrsachsen fördern, an denen Güter zwischen Schiene und Straße wechseln; automatisierter Umschlag soll die Straßen entlasten. Bund und Land sollen gemeinsam in Lkw-Stellplätze, Ladepunkte für Elektro- und Wasserstoff-Lkw sowie Lieferzonen in Städten investieren. In Modellstädten will die CDU mit Handel und Logistikfirmen neue Konzepte für die letzte Meile testen, etwa Mikrodepots, automatisierte Lieferfahrzeuge und digitale Plattformen. Davon erwartet sie effizientere und emissionsärmere Transporte in den Innenstädten.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„keine zusätzliche Belastung des Wirtschaftsverkehrs – deshalb keine Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Absage an eine diskutierte Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen verteidigt den heutigen Stand gegen eine neue Abgabe für Unternehmen.

Alle Antriebe fördern, Ladenetz ausbauen

Die CDU will Elektromobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe gleichrangig unterstützen. Lade- und Tankstellen sollen durch schnellere Genehmigungen zügig entstehen, und für synthetische Kraftstoffe soll es einen verlässlichen Rechtsrahmen geben.

Die CDU will verschiedene Antriebe für Autos fördern. Dazu gehören Strom, Wasserstoff und künstlich hergestellte Kraftstoffe. Es soll schneller mehr Lade-Stationen und Tankstellen geben. Firmen sollen sich auf feste Regeln verlassen können.

Genehmigungen für Lade- und Tankinfrastruktur sollen beschleunigt werden. Bidirektionales Laden, bei dem Autos Strom auch wieder abgeben, soll die Netze stabilisieren und den Eigenverbrauch von Solarstrom verbessern. In einem Pilotprojekt sollen Straßenlaternen zu Ladepunkten werden. Für synthetische Kraftstoffe will die CDU konkrete Anwendungsprojekte, stabile Förderung und langfristige Strategien, um Wertschöpfung und Technologieführung im Land zu halten.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir unterstützen E-Mobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe gleichermaßen.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Klimaausgewogen

    Emissionsarme Antriebe und Ladeinfrastruktur sollen ausgebaut werden, zugleich wird keine Technik bevorzugt oder vorgeschrieben, was beide Anliegen verbindet.

Verkehr digital steuern, City-Maut ablehnen

Die CDU will den Verkehr mit intelligenten Ampeln, Echtzeitdaten und KI-gestützten Leitsystemen flüssiger machen. Eine City-Maut oder ähnliche feste Zufahrtsbeschränkungen lehnt sie ab.

Die CDU will weniger Stau durch moderne Technik. Ampeln und Park-Leitsysteme sollen klüger arbeiten. Eine Gebühr für die Fahrt in die Innenstadt will die CDU nicht. Niemand soll im Verkehr sterben.

Digitale Verkehrs- und Parkleitsysteme sollen laut Programm den Verkehrsfluss verbessern und Emissionen senken. Bei der Verkehrssicherheit hält die CDU an der Vision Zero fest, also dem Ziel von null Verkehrstoten. Autonomes Fahren, automatisierte Logistik und digitale Mobilitätsdienste sollen vor allem auf dem Land neue Möglichkeiten schaffen. Dafür setzt die Partei auf Pilotprojekte.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Starre Zugangsbeschränkungen wie eine City-Maut lehnen wir hingegen ab.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Eine diskutierte Zufahrtsgebühr für Innenstädte wird ausdrücklich abgelehnt, womit der freie Autoverkehr Vorrang vor einer einschränkenden Klimamaßnahme erhält.

Bus und Bahn ausbauen und vernetzen

Die CDU will den öffentlichen Nahverkehr mit dichteren Takten, neuen Strecken und modernen Fahrzeugen ausbauen. Das Angebot soll Fahrgäste überzeugen, weil sich der Umstieg aus Sicht der Partei nicht verordnen lässt. Die Verkehrsmittel sollen über einheitliche Tickets und digitale Plattformen besser zusammenspielen.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen. Sie sollen öfter fahren und pünktlich sein. Auch auf dem Land soll es gute Angebote geben, zum Beispiel Ruf-Busse. Tickets und Fahrpläne sollen einfacher werden. Autofahrer sollen keine Nachteile haben.

Busunternehmen sollen Hilfe beim Wechsel auf moderne Antriebe bekommen, stillgelegte Bahnstrecken sollen bei Bedarf wieder in Betrieb gehen. Die CDU unterstützt den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn von Offenburg bis Basel und den Lückenschluss der Güterstrecke Frankfurt–Karlsruhe. Kleinere Verkehrsverbünde sollen sich zusammenschließen können, Vergabeverfahren sollen einfacher werden. Das Regiobus-Programm wird fortgesetzt und erweitert, mit Blick auf private Busunternehmen. Auf dem Land kommen Rufbusse, On-Demand-Verkehre, Mitfahrplattformen und Sharing hinzu, über die die Kommunen entscheiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir machen den ÖPNV stark, statt Autofahrerinnen und -fahrer zu bestrafen.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentliche Verkehrsangebot soll mit Landesmitteln und Förderprogrammen schrittweise ausgebaut werden, was mehr öffentliche Leistungen bedeutet.

Regionalbahn pünktlicher und sicherer machen

Die CDU will den regionalen Bahnverkehr zuverlässiger machen, unter anderem mit Anreizen und Sanktionen für Bahnunternehmen bei Verspätungen und Ausfällen. Außerdem sollen mehr Sicherheitspersonal und Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken.

Züge im Land sollen pünktlicher fahren. Bahn-Firmen sollen Nachteile haben, wenn Züge ausfallen oder zu spät kommen. Abends und nachts soll mehr Sicherheits-Personal mitfahren. In Zügen, Bussen und Bahnhöfen soll es überall Kameras geben.

Die Bahnunternehmen sollen enger zusammenarbeiten, mit kurzen Entscheidungswegen und digitalisierten Abläufen. Baustellen sollen rechtzeitig angemeldet und im geplanten Zeitraum abgeschlossen werden. Für die Abend- und Nachtstunden sieht das Programm zusätzliches Sicherheitspersonal vor. Videoüberwachung soll flächendeckend in Zügen, S-Bahnen, Bussen und Bahnhöfen eingesetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Qualität und Zuverlässigkeit im regionalen Bahnverkehr stehen für uns an erster Stelle.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Videoüberwachung soll auf alle Züge, Busse und Bahnhöfe ausgedehnt und Sicherheitspersonal aufgestockt werden, was Überwachung im öffentlichen Raum ausweitet.

Stuttgart 21 vollenden, Gäubahn anbinden

Die CDU will Stuttgart 21 zusammen mit dem digitalen Knoten Stuttgart fertigstellen, um Kapazität, Pünktlichkeit und Anschlüsse zu sichern. Die Gäubahn soll über den Pfaffensteigtunnel direkt an Stuttgart und den Flughafen angebunden werden.

Die CDU will den neuen Bahnhof Stuttgart 21 fertig bauen. Züge sollen dort pünktlich fahren und gute Anschlüsse haben. Die Gäubahn soll einen neuen Tunnel bekommen. Bis dahin soll sie trotzdem gut nach Stuttgart fahren.

Einschränkungen für Fahrgäste durch die Bauarbeiten sollen möglichst klein bleiben. Bis der Pfaffensteigtunnel fertig ist, soll Stuttgart nach dem Willen des Programms über die Gäubahn weiterhin gut erreichbar sein. Die Direktverbindung Singen–Zürich darf vor der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 nicht unterbrochen werden. Die Beschleunigung der Gäubahn soll zügig vorankommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Stuttgart 21 wird als leistungsfähiger Verkehrsknoten vollendet, gekoppelt an den digitalen Knoten Stuttgart“
Seite 14 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Rad- und Fußwege nach Bedarf ausbauen

Die CDU will Rad- und Fußverkehr sicherer und alltagstauglicher machen, mit durchgängigen Radnetzen, sicheren Kreuzungen und barrierefreien Gehwegen. Radwege sollen dort entstehen, wo sie tatsächlich genutzt werden, nicht pauschal überall.

Die CDU will bessere Wege für Fahrräder und Fußgänger. Kreuzungen und Schulwege sollen sicherer werden. Neue Radwege soll es dort geben, wo viele Menschen fahren. An Bahnhöfen soll man Fahrräder sicher abstellen können.

Geplant sind Radwege an Bundes- und Landesstraßen, sichere Ortsdurchfahrten und Querungshilfen, mit besonderem Blick auf Lücken im ländlichen Raum. Auf stark genutzten Strecken sollen Radschnellwege für den Alltagsverkehr entstehen. Sichere Schulwege, Abstellplätze und gute Beleuchtung gehören ebenfalls dazu. Der Radroutenplaner soll Baustellen, Sperrungen und Abstellplätze in Echtzeit zeigen. Für Mountainbiker will die CDU Lösungen suchen, die allen Nutzergruppen gerecht werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Der Ausbau erfolgt dort, wo Menschen tatsächlich fahren – nicht mit der Gießkanne, sondern nach Bedarf.“
Seite 14 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verbrenner-Aus durch Technologieoffenheit ersetzen

Die CDU verlangt, dass EU-Gesetze auf Technologieoffenheit setzen statt auf Verbote wie das Verbrenner-Aus. Den Umstieg auf klimafreundliche Antriebe und autonomes Fahren soll die EU über Anreize, Innovationsförderung und Infrastruktur unterstützen.

Die EU will neue Autos mit Verbrenner-Motor verbieten. Die CDU ist gegen solche Verbote. Sie will, dass alle Techniken erlaubt bleiben. Die EU soll saubere Antriebe mit Anreizen fördern. Sie soll auch Lade-Säulen und Ähnliches ausbauen.

Technologieoffenheit soll nach dem Willen der CDU Leitprinzip der europäischen Gesetzgebung sein. Statt Verboten nennt das Programm Anreize, die Förderung von Innovationen und einen gezielten Ausbau der Infrastruktur. Über ihre Handelspolitik soll die EU außerdem einen freien und fairen Marktzugang für Fahrzeuge und Fahrzeugteile gewährleisten.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Die EU-Gesetzgebung muss künftig wieder auf Technologieoffenheit statt auf Verbote“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das beschlossene EU-weite Verbrenner-Aus soll entfallen und durch Anreize ersetzt werden, was eine bestehende Klimavorgabe aufhebt.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich