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AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbrenner-Aus aufheben und Autoverkehr schützen

Die AfD will das Verbrenner-Aus ersatzlos streichen und staatliche Förderung nicht auf Elektroautos beschränken. Sie lehnt CO₂-Steuern, Fahrverbote und aus ihrer Sicht unbegründete Tempolimits ab. Das Programm begründet dies mit dem Schutz der Autoindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Die AfD will Autos mit Verbrenner-Motor weiter erlauben. Der Staat soll nicht nur Elektro-Autos fördern. Die Partei ist gegen CO₂-Steuern und Fahrverbote. Sie will die Auto-Industrie und ihre Arbeitsplätze schützen.

Die Förderung soll offen für alle Antriebstechniken sein. Die AfD befürwortet Forschung an Biosprit und synthetischen Kraftstoffen. Das Auto soll als Rückgrat der Mobilität anerkannt, geschützt und gefördert werden. Eine Verkehrswende, die das Autofahren verteuert oder verdrängt, lehnt das Programm als ideologisch ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Ein Verbot des Verbrennermotors wird von uns abgelehnt.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Mit dem Verbrenner-Aus soll eine EU-Vorgabe zurückgenommen werden.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das Verbrenner-Aus soll ersatzlos fallen und CO₂-Bepreisung des Autoverkehrs wird abgelehnt.

Güterverkehr stärken, Landes-LKW-Maut ablehnen

Die AfD will den Gütertransport auf der Straße effizienter machen, Raststätten und LKW-Parkplätze ausbauen und mehr Verladestationen für die Schiene schaffen. Eine LKW-Maut auf Landesebene lehnt sie ab. Sie verweist darauf, dass über 80 Prozent der Waren per Straße transportiert werden.

Die AfD will mehr Rast-Plätze für LKW bauen. Dort können Fahrer Pause machen und tanken. Mehr Waren sollen auch auf die Bahn umgeladen werden können. Eine LKW-Maut vom Land will die AfD nicht. Maut ist eine Gebühr für Straßen.

Das Programm spricht sich für Lang-LKW aus, weil sie günstig seien und Fahrten einsparten. Verladestationen zwischen Straße und Bahn sollen Fernstraßen entlasten und Staus verringern. Die im bisherigen Koalitionsvertrag vereinbarte Landes-LKW-Maut soll nicht kommen. Die Kabotage-Regeln, also die Vorgaben für Inlandstransporte ausländischer Speditionen, sollen strenger kontrolliert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„wollen Raststätten für Ruhepausen und Tankmöglichkeiten ausbauen“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet den Verzicht auf eine neue Abgabe mit öffentlichem Ausbau von Infrastruktur und mehr Kontrollen.

Autofahrer entlasten, Landesmobilitätsgesetz streichen

Die AfD sieht im Auto einen Teil der persönlichen Freiheit und will Autofahrer bei Parkkosten entlasten. Das Fahrrad soll keinen Vorrang vor dem Auto bekommen, und das Landesmobilitätsgesetz soll ohne Ersatz wegfallen.

Die AfD will Autofahrern helfen. Parken soll billiger werden. Das Fahrrad soll keinen Vorrang vor dem Auto haben. Das Landes-Mobilitäts-Gesetz soll wegfallen.

Das Programm fordert begleitetes Fahren schon ab 16 Jahren und lehnt einen EU-Vorstoß zu Führerscheinen von Menschen ab 70 als Altersdiskriminierung ab. Anwohnerparken soll wieder höchstens 30,70 Euro im Jahr kosten. Als Pilotprojekt soll in jeder Stadt an mindestens einem Samstag pro Monat das Parken gratis sein, um den Einzelhandel zu stärken. Das Landesmobilitätsgesetz will die AfD streichen, weil es aus ihrer Sicht ideologisch geprägt ist, viel Bürokratie erzeugt und Wirtschaft, Bürger und Kommunen belastet.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Die verschiedenen Mobilitätsarten sind gleichberechtigt.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Ein Landesgesetz zur klimafreundlichen Mobilität soll entfallen und der Autoverkehr nicht hinter dem Radverkehr zurückstehen, was Klimavorgaben im Verkehr abschwächt.

Mehr Geld für Straßen und Brücken

Die AfD will die Mittel für Erhalt und Ausbau von Straßen und Brücken stark anheben. Die Kfz-Steuer soll nach ihrem Willen vollständig in die Straßen fließen. Außerdem soll das Autobahnnetz wachsen.

Viele Straßen und Brücken sind kaputt. Die AfD will viel mehr Geld für die Reparatur ausgeben. Das Geld aus der Kfz-Steuer soll für Straßen da sein. Es soll auch mehr Autobahnen geben.

Laut Programm sind im Land mehr als 600 Brücken sanierungsbedürftig, von denen 2024 höchstens 25 instand gesetzt werden sollten. Das Land soll sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass der Bund die Kfz-Steuer nicht mehr für andere Zwecke verwendet. Lücken im Autobahnnetz sollen geschlossen werden, um Umwege zu vermeiden und Orte zu entlasten. Der ländliche Raum soll bei der Verkehrsanbindung denselben Rang haben wie die Städte. Ampeln sollen Kameras und Sensoren erhalten, damit der Verkehr besser fließt; autonomes Fahren befürwortet die AfD.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„der Kfz-Steuer durch den Bund zu beenden. Dadurch würden ausreichend Mittel für Ausbau und Erhalt der Straßen“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur sollen deutlich steigen, was mehr staatliche Investitionen bedeutet.

Schienenverkehr ausbauen, Fliegen bezahlbar halten

Die AfD will mit mehr Gleisen, Zügen und Lokführern dichtere Fahrpläne ermöglichen. Für die Reaktivierung alter Bahnstrecken soll eine landeseigene Gesellschaft entstehen. Flughäfen sollen wettbewerbsfähig und Flüge erschwinglich bleiben.

Die AfD will mehr Gleise und mehr Züge. Es sollen mehr Lokführer ausgebildet werden. Dann können Züge öfter fahren. Fliegen soll für die Menschen bezahlbar bleiben.

Neue Schienentrassen, zusätzliche Züge und eine Ausbildungsoffensive für Lokführer sollen Ballungsräume besser anbinden. Stillgelegte Strecken will die AfD wieder in Betrieb nehmen, wenn genug Fahrgäste zu erwarten sind und die Anbindung an Städte besser wird. Dafür plant sie eine Schieneninfrastrukturgesellschaft, die dem Land gehört. Im Bundesrat soll das Land gegen Energie- und Verwaltungsvorschriften vorgehen, die nach Ansicht der Partei die Kosten der Fluggesellschaften erhöhen.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„wollen wir eine Schieneninfrastrukturgesellschaft im Eigentum“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue landeseigene Gesellschaft und der Ausbau des Schienenangebots erweitern die Rolle des Staates im Verkehr.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Energievorschriften für den Luftverkehr sollen zurückgedrängt werden, damit Fliegen günstig bleibt, was Preise über Klimavorgaben stellt.

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Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich