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parteiprogramm

CDU zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bestände von Kormoran, Biber und Wolf regulieren

Die CDU will beim Artenschutz den Erhalt der Art insgesamt in den Mittelpunkt stellen statt des einzelnen Tiers. Stark gewachsene Bestände bestimmter Arten sollen reguliert werden dürfen, auch durch Tötung, und invasive Arten früh bekämpft werden.

Die CDU will Tierarten als Ganzes schützen. Von manchen Tieren gibt es heute sehr viele. Dazu gehören Kormoran, Biber und Saatkrähe. Man soll einzelne Tiere davon töten dürfen. Fremde Arten wie Waschbären will die CDU früh bekämpfen.

Das Programm nennt den Kormoran, den Biber und die Saatkrähe als Arten, deren Zahl ein Management verlangt, das die sogenannte letale Entnahme einschließt. Für den Kormoran soll dies auch in Schutzgebieten und am Bodensee gelten. Bei Konflikten mit dem Wolf sollen praxisnahe Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe entstehen. Gegen eingewanderte Arten wie Nilgans, Waschbär, asiatische Hornisse und Schwarzmundgrundel will die CDU frühzeitig vorgehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Kormoran, Biber und Saatkrähe erfordert ein nachhaltiges Management“
Seite 31 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kreislaufwirtschaft mit Anreizen ausbauen

Die CDU will den Rohstoffverbrauch senken, Abfälle vermeiden und Materialien im Kreislauf halten. Dafür setzt sie auf Anreize und neue Technologien statt auf zusätzliche Vorschriften und will die Entsorgung im Land langfristig absichern.

Die CDU will weniger Rohstoffe verbrauchen. Dinge sollen öfter wieder benutzt werden. Dafür soll es Anreize geben und keine neuen strengen Regeln. Müll, den man nicht verwerten kann, soll Strom und Wärme liefern. Ausgehobene Erde von Baustellen soll man leichter wieder nutzen können.

Gefördert werden Technologien und Geschäftsmodelle, die Material sparsamer einsetzen, Wiederverwendung erleichtern und CO2 als Rohstoff nutzen. Der Abfallwirtschaftsplan soll künftig auch Gewerbeabfälle erfassen, damit sie in der Nähe entsorgt werden. Nicht stofflich verwertbare Siedlungsabfälle sollen zur Energiegewinnung dienen, landeseigene Deponien sichern die Entsorgung des Rests. Unbelasteter Bodenaushub soll wiederverwendet werden, unterstützt durch regionale Zwischenlager und digitale Bodenbörsen. Im Bund will die CDU einfachere Regeln in der Bodenschutz- und der Ersatzbaustoffverordnung erreichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir wollen die Kreislaufwirtschaft noch attraktiver machen – durch intelligente Anreize statt durch Überregulierung.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Statt neuer Vorschriften sollen Anreize wirken, und Bundesverordnungen sollen vereinfacht werden, was zu weniger Regulierung führt.

Wasserversorgung mit Landesstrategie sichern

Die CDU verlangt eine landesweite Strategie für die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser, wobei die Kommunen zuständig bleiben. Die öffentliche Wasserversorgung soll im Wasserrecht Vorrang erhalten, und Wassermangel soll durch vorausschauendes Management vermieden werden.

Die CDU will einen Plan für das Wasser im ganzen Land. Für das Trinkwasser sollen weiter die Städte und Gemeinden zuständig sein. Jede Gemeinde soll für den Notfall eine zweite Wasserquelle haben. Die öffentliche Versorgung soll im Gesetz Vorrang bekommen. Das Land soll früh gegen Wassermangel handeln.

Ziel ist, dass jede Kommune ihren Bedarf in einer Krise ganz aus einer zweiten Quelle decken kann. Dauerhafte Gestattungen sollen den Versorgern mehr Planungs- und Investitionssicherheit geben. Gegen Wassermangel will die CDU dezentralen Wasserrückhalt, sparsame Bewässerung in der Landwirtschaft und den Einsatz von Brauchwasser fördern. Neue Wasserschutzgebiete sollen in höchstens einem Jahr festgesetzt werden können. Die Wasserwirtschaft wird digitalisiert, vorhandene Datenbestände werden zusammengeführt.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir fordern deshalb eine landesweite Strategie zur Sicherung unserer Wasserversorgung. Dabei gilt: Die Hoheit über das Trinkwasser muss klar bei den Kommunen bleiben.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche, kommunale Wasserversorgung soll rechtlichen Vorrang erhalten und als staatliche Daseinsvorsorge gestärkt werden.

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Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich