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Grüne zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Stabil in bewegten Zeiten. Baden-Württemberg kann es.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 87 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Naturschutzgebiete und Nationalpark Schwarzwald schützen

Die Grünen wollen die Naturschutzgebiete des Landes und den Nationalpark Schwarzwald erhalten. Das Programm begründet das mit der Bedrohung der heimischen Natur und damit, dass es Orte ohne menschliche Eingriffe brauche.

Die Grünen wollen die Natur im Land schützen. Dazu gehören die Naturschutz-Gebiete und der Nationalpark Schwarzwald. Viele Tiere und Pflanzen sind in Gefahr. Die Natur braucht Orte, an denen sie Ruhe hat.

Nach Angaben des Programms ist mehr als jede dritte heimische Art gefährdet. Cem Özdemir sagt zu, sich für die mehr als 100 Naturschutzgebiete und den Nationalpark Schwarzwald einzusetzen. Es brauche Rückzugsräume, in denen der Mensch nicht eingreift.

Originalzitat anzeigen (Seite 4)
„Für die über 100 Naturschutzgebiete und unseren Nationalpark Schwarzwald mache ich mich deshalb stark.“
Seite 4 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kreislaufwirtschaft mit Reparaturbonus fördern

Die Grünen wollen Unternehmen dabei unterstützen, Produkte und Geschäftsmodelle auf Kreisläufe auszurichten. Das Programm versteht darunter mehr als Abfallwirtschaft und begründet das Vorhaben auch mit geringerer Abhängigkeit bei Rohstoffen.

Die Grünen wollen, dass weniger weggeworfen wird. Dinge sollen länger halten und repariert werden. Dafür soll es einen Reparatur-Bonus geben. Rohstoffe sollen wieder verwendet werden.

Kreislaufwirtschaft reicht nach dem Programm vom Produktdesign bis zur Wiederverwertung der Rohstoffe. Als Maßnahmen nennt die Partei einen Reparaturbonus, Hilfen für Reparaturcafés, Makerspaces und Hackerspaces sowie Quoten bei der Beschaffung der Landesbehörden. Der Kongress zu Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft soll weiterlaufen. Ziel ist aus Sicht der Grünen auch, bei Rohstoffen eigenständiger zu werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir unterstützen Unternehmen aus Baden-Württemberg dabei, ihre Produkte und Geschäftsmodelle im Sinne der zirkulären Wirtschaft zu entwickeln“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein staatlicher Reparaturbonus und Beschaffungsquoten erweitern Förderung und Vorgaben schrittweise.

Tierversuche verringern und ersetzen

Die Grünen wollen die Zahl der Tierversuche senken und sie nach Möglichkeit durch Methoden ohne Tiere ersetzen. Langfristig soll gemeinsam mit der Wissenschaft ein Ausstieg aus Tierversuchen erreicht werden.

Die Grünen wollen weniger Versuche mit Tieren. Forscher sollen andere Methoden ohne Tiere nutzen. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Irgendwann soll es gar keine Tierversuche mehr geben.

Tierfreie Verfahren sollen umfassend gefördert und Hindernisse für sie beseitigt werden. Die 3R-Zentren, die an Ersatz, Verringerung und Verbesserung von Tierversuchen arbeiten, sollen weiter ausgebaut werden. Die Landesförderung soll steigen. Der Ausstieg ist als Perspektive formuliert, die zusammen mit Wissenschaft und Forschung erreicht werden soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Tierversuche wollen wir verringern und – wo immer möglich – durch innovative, tierfreie Methoden ersetzen, die wir umfassend fördern und deren strukturelle Hürden wir abbauen wollen.“
Seite 20 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wasserversorgung sichern und Hochwasserschutz ausbauen

Die Grünen wollen eine „Wasserversorgungsstrategie 2050“ erarbeiten und über einen gestaffelten Wasserpreis zum Sparen anregen. Zugleich sollen Hochwasserschutz und Starkregen-Vorsorge gestärkt werden, vor allem mit naturnahen Mitteln.

Trink-Wasser soll auch in Zukunft sicher sein. Die Grünen wollen dafür einen Plan bis 2050 machen. Wer viel Wasser verbraucht, soll mehr dafür zahlen. Flüsse sollen wieder natürlicher werden.

Kommunen und Wasserversorger sollen bei der Umsetzung unterstützt werden. Moore und Feuchtwiesen sollen als natürliche Speicher erhalten und erweitert, Grundwasser soll vor Belastungen geschützt werden. Flussläufe sollen renaturiert, Rückhalteräume ausgebaut und Schwammstädte gefördert werden. Katastrophenschutz und Feuerwehren sollen gestärkt werden; als Fernziel nennt das Programm Flüsse, in denen man wieder schwimmen kann.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Zudem wollen wir über einen gestaffelten Wasserpreis stärkere Anreize setzen, sparsam mit Wasser umzugehen.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll über Preisstaffelung lenken und Schutzmaßnahmen mit öffentlichen Mitteln fördern.

Naturschutzmittel erhöhen und Biotopverbund ausbauen

Die Grünen wollen mehr Geld für den Naturschutz bereitstellen und den Biotopverbund bis 2030 auf 15 Prozent der Landesfläche erweitern. Bestehende Artenschutzprogramme sollen fortgesetzt und verstärkt werden.

Die Grünen wollen mehr Geld für den Schutz der Natur geben. Lebensräume für Tiere und Pflanzen sollen besser verbunden sein. Bis 2030 sollen sie 15 Prozent des Landes ausmachen. Programme für bedrohte Arten sollen weiterlaufen.

Derzeit umfasst der Biotopverbund laut Programm zehn Prozent der Landesfläche. Die Programme für Feldvögel, Amphibien und Insekten sollen weitergeführt und ausgebaut werden, ebenso die Biodiversitätsberatung und der Dialog zwischen Naturschutz und Landwirtschaft. Erneuerbare Energien sollen naturverträglich ausgebaut werden, etwa mit Agri-Photovoltaik, Biodiversitäts-Solarparks und KI-gestützten Abschaltungen an Windrädern. Artenhilfsprogramme für windkraftsensible Arten sollen gestärkt werden, und Schutzgebiete sollen in die Zuständigkeit der Naturschutzverwaltung kommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Darüber hinaus bauen wir den Biotopverbund auf 15 Prozent bis 2030 weiter aus.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel und Programme für den Naturschutz bedeuten einen schrittweisen Ausbau staatlicher Ausgaben.

Moore schützen und moorschonend bewirtschaften

Die Grünen wollen Anreize schaffen, damit Moorböden landwirtschaftlich genutzt werden können, ohne zerstört zu werden. Moorschutzprojekte sollen schneller umgesetzt werden, auch mit privatem Geld.

Moore sind nasse Böden, die viel Kohlenstoff speichern. Die Grünen wollen Moore erhalten. Bauern sollen dort trotzdem arbeiten und Geld verdienen können. Projekte zum Schutz der Moore sollen schneller gehen.

Gefördert werden soll etwa die Paludikultur, also Landwirtschaft auf nassen Moorböden. Die Flurneuordnung soll angepasst und der Ankauf von Flächen vereinfacht werden. Auch privates Kapital soll für Moorschutz gewonnen werden, wobei Projekte der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg als Vorbild gelten. Landwirtschaft und Naturschutz sollen zusammenarbeiten, und für Betriebe sollen neue Einkommensquellen entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir schaffen gezielt Anreize, damit Moorböden landwirtschaftlich und moorerhaltend genutzt werden können, beispielsweise durch die Förderung von Paludikultur.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Erhalt von Mooren als Kohlenstoffspeicher wird durch neue Anreize und schnellere Projekte ausgebaut.

Herdenschutz und Beratung für Weidetierhalter ausbauen

Die Grünen wollen beim Schutz von Weidetieren weiter mit den Halterinnen und Haltern zusammenarbeiten und die Beratung möglichst flächendeckend ausbauen. Außerdem soll die Landwirtschaft Hilfe gegen invasive Arten bekommen.

Schafe und andere Weidetiere brauchen Schutz vor Wölfen und Hunden. Die Grünen wollen die Tierhalter dabei mehr beraten. Sie wollen weiter mit ihnen zusammenarbeiten. Bauern sollen auch Hilfe gegen fremde, schädliche Arten bekommen.

Nach Darstellung des Programms senkt konsequenter Herdenschutz Übergriffe durch wildernde Hunde und Beutegreifer deutlich. Naturverträgliche Weidehaltung trage dazu bei, artenreiche Kulturlandschaften wie Wacholderheiden zu erhalten. Die Beratungsangebote sollen deshalb möglichst im ganzen Land verfügbar sein. Bei einzelnen invasiven Tier- und Pflanzenarten, die die heimische Artenvielfalt gefährden, will die Partei die Landwirtschaft bei der Bekämpfung unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Beim Herdenschutz wollen wir den bisher erfolgreichen Weg der guten Kooperation mit den Weidetierhalter*innen fortführen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Umweltbildung stärken und Schutzgebiete ausweiten

Die Grünen wollen Umweltbildung von der Kita bis zur Hochschule ausbauen und Natur für alle zugänglich machen. Zudem soll das weltweite Ziel von 30 Prozent Schutzgebieten im Land umgesetzt werden.

Kinder und Erwachsene sollen mehr über Natur und Arten lernen. Das soll in Kitas, Schulen und Hochschulen passieren. Die Grünen wollen mehr geschützte Gebiete. Städte sollen grüner werden, zum Beispiel mit grünen Schulhöfen.

Das Naturkundemuseum Stuttgart mit seinem Kompetenzzentrum für Biodiversität soll in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen werden. Die Wildnisbildung im Nationalpark Schwarzwald, in Biosphärengebieten und anderen streng geschützten Gebieten soll vernetzt werden. Nationalpark, Biosphärengebiete und Naturparke sollen im Tourismusmarketing unter der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“ enger zusammenarbeiten, die hauptamtliche Betreuung der Schutzgebiete wird weiterentwickelt. Das Freiwillige Ökologische Jahr soll wachsen. In Städten sind grüne Schulhöfe und Kitas, renaturierte Flächen und nahe Erholungsräume vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Wir wollen Umweltbildung und Artenkenntnis in allen Lebensbereichen stärken – in Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen, Hochschulen, in der außerschulischen Bildung und in kommunalen Angeboten.“
Seite 44 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tierschutz durchsetzen und Tierheime unterstützen

Die Grünen wollen Tierheime und Tierschutzorganisationen finanziell stärken und das Tierschutzrecht wirksamer durchsetzen. Dazu sollen die Veterinärämter mehr Personal bekommen.

Die Grünen wollen Tiere besser schützen. Tierheime sollen mehr Geld bekommen. Ämter, die den Tierschutz kontrollieren, sollen mehr Personal haben. Katzen, die draußen herumlaufen, sollen kastriert und registriert werden.

Tierheime sollen etwa bei Bau und Sanierung, bei Futter-, Sach- und Energiekosten sowie bei der tiermedizinischen Versorgung Hilfe erhalten. Die Tierschutzstrategie des Landes soll umgesetzt werden. Freigängerkatzen sollen gekennzeichnet, registriert und kastriert werden, wobei die Kommunen zuständig sind und vom Land unterstützt werden. Der illegale Handel mit Welpen und exotischen Tieren soll bekämpft werden. Tierschutz soll Teil von Lernangeboten in und außerhalb der Schule werden, und das Amt der Landesbeauftragten für Tierschutz soll gestärkt und abgesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Tiere müssen besser geschützt, geltendes Tierschutzrecht muss wirksam durchgesetzt und die rechtliche Vertretung von Tieren gestärkt werden.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliches Geld für Tierheime und mehr Personal in Behörden erweitern staatliche Leistungen schrittweise.

Anbindehaltung von Rindern beenden

Die Grünen wollen die Anbindehaltung von Rindern, ob ganzjährig oder saisonal, schrittweise beenden. Die Haltungsbedingungen von Nutztieren sollen insgesamt verbessert werden.

Manche Rinder stehen angebunden im Stall. Die Grünen wollen das Schritt für Schritt beenden. Rinder sollen möglichst viel Auslauf haben. Tiere sollen keine langen Transporte erleben.

Rinder sollen so viel Auslauf oder Weidegang wie möglich bekommen. In der Zucht sollen Tiergesundheit und Zweinutzungsrassen mehr Gewicht erhalten, also Rassen, die nicht nur auf ein Leistungsmerkmal ausgelegt sind. Um lange Tiertransporte zu vermeiden, sollen regionale Kälberaufzucht und Vermarktung gefördert werden. Transporte müssen den Tierschutz- und Rechtsvorgaben entsprechen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir wollen die ganzjährige und saisonale Anbindehaltung schrittweise und zeitnah beenden.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Ende einer bisher erlaubten Haltungsform bedeutet strengere Vorgaben für landwirtschaftliche Betriebe.

Jagdrecht und Wildtiermanagement weiterentwickeln

Die Grünen wollen das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz an neue wildbiologische Erkenntnisse, den Waldumbau und den Tierschutz anpassen. Jägerinnen und Jäger sollen künftig ihre Treffsicherheit nachweisen.

Die Grünen wollen die Regeln für die Jagd ändern. Jäger sollen zeigen, dass sie gut treffen. Wilde Tiere sollen sichere Wege zwischen ihren Gebieten haben. Gegen fremde Tierarten soll es einen Plan geben.

Der bisherige Schießnachweis soll durch einen Nachweis der Treffsicherheit abgelöst werden. Für Rotwild ist ein landesweites, wissenschaftlich begleitetes Management mit Monitoring und Fachberatung vorgesehen. Der Generalwildwegeplan soll aktualisiert und umgesetzt werden, um Populationen zu vernetzen. Gegen invasive Tierarten will die Partei einen „Maßnahmenplan Neozoen-Management“ aufstellen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Konkret werden wir die bisher vorgeschriebenen Schießnachweise durch Treffsicherheitsnachweise ersetzen.“
Seite 47 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wälder klimafest umbauen und Staatswald schützen

Die Grünen wollen den Waldumbau hin zu artenreichen Mischwäldern fortsetzen und zehn Prozent des Staatswaldes sich selbst überlassen. Private Waldbesitzer sollen Beratung und Förderung erhalten.

Hitze und Trockenheit schaden den Wäldern. Die Grünen wollen Wälder mit vielen Baumarten. Ein Zehntel des Waldes vom Land soll ohne Eingriffe bleiben. Private Waldbesitzer sollen Hilfe bekommen.

Der öffentliche Wald soll Vorbild sein: Das Landeswaldgesetz wird ökologisch umgesetzt, Waldstrategie und Waldnaturschutzkonzept werden ausgebaut. Die FSC-Zertifizierung des Staatswaldes bleibt bestehen. Gemeinsam mit den Kommunen soll der Prozessschutz, also die ungestörte natürliche Entwicklung, auch im Kommunal- und Privatwald gefördert werden. Die Holzbauoffensive des Landes wird fortgeführt; das Programm verweist auf eine Holzbauquote über 50 Prozent bei Landesgebäuden.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Wir fördern gezielt die Wiedervernässung von Waldmooren, belassen zehn Prozent des Staatswaldes ohne menschlichen Einfluss und schaffen so Rückzugsräume für bedrohte Arten.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Waldumbau, Moorvernässung und Holzbau sollen die CO₂-Speicherung stärken und werden schrittweise ausgebaut.

Netto-Null beim Flächenverbrauch erreichen

Die Grünen halten am Ziel fest, keine zusätzlichen Flächen mehr zu verbrauchen, und wollen es so schnell wie möglich erreichen. Vorrang hat die Entwicklung im Ortsinneren: Leerstand, Brachen und baureife Grundstücke sollen genutzt werden, bevor am Ortsrand neu gebaut wird.

Die Grünen wollen, dass kein neuer Boden mehr zugebaut wird. Zuerst soll man leere Häuser und freie Flächen im Ort nutzen. Erst danach soll am Rand vom Ort gebaut werden. Das schützt Natur und Äcker.

Als Begründung nennt das Programm Überhitzung der Städte, Artenverlust und die Verdrängung der Landwirtschaft durch versiegelte Böden. Helfen sollen ein Brachflächenkataster bei den Regionalverbänden, ein Folgekostenrechner für Bauen im Außenbereich und eine digitale Brachflächenübersicht für Kommunen und Bürger. Wer leerstehende Gebäude wieder zu Wohnraum macht, soll finanziell unterstützt werden; der Grundstücksfonds hilft Kommunen weiter beim Erwerb. Kommunen sollen Förderung für flächensparendes Bauen und naturverträgliche Gebiete erhalten, begleitet von mehr Grün- und Wasserflächen im Ort.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Unser Ziel bleibt daher, Neuversiegelung zu vermeiden und die Nettonull im Flächenverbrauch schnellstmöglich zu erreichen.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Flächenverbrauch soll zum Schutz von Klima und Böden auf netto null sinken, auch wenn das Bauen am Ortsrand einschränkt.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich