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parteiprogramm

SPD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Weil es um dich geht.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 58 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Artenvielfalt, Moore und Wälder schützen

Die SPD will die Biodiversitätsstrategie des Landes ausbauen, Moore wiedervernässen, Wälder klimafest umbauen und die Waldfläche vergrößern. Sie setzt dabei nach eigener Aussage auf Beteiligung, Ausgleich und Investitionen statt auf Verbote.

Die SPD will Tiere und Pflanzen besser schützen. Moore sollen wieder nass werden. Der Wald soll größer werden und Hitze besser aushalten. Wer Natur pflegt, soll dafür Geld bekommen. Die SPD will dabei keine Verbote.

Programme sollen Blühflächen, naturnahe Wälder, Moore und Gewässer fördern; für die Pflege von Flächen und den Schutz von Arten soll es eine Vergütung geben. Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur sollen besser umgesetzt und kontrolliert werden, der Flächenverbrauch soll sinken. Geplant sind Investitionen in Schwammstädte, Grünzüge, Stadtwälder und Renaturierung sowie Anreize für Kreislaufwirtschaft. Der Wald soll möglichst durch natürliche Verjüngung mit heimischen oder europäischen Baumarten umgebaut werden; Rot- und Rehwildbestände sollen dafür sinken. Forstverwaltung und ForstBW sollen mehr Personal und Geld erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir fördern die Wiedervernässung von Mooren, den Waldumbau und den Schutz der Gewässer. Gleichzeitig wollen wir den Flächenverbrauch reduzieren.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vorgesehen sind zusätzliche öffentliche Förderprogramme, Investitionen und mehr Personal in der Forstverwaltung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Moorvernässung, Waldumbau und weniger Flächenverbrauch stärken den natürlichen Klimaschutz, ohne neue Verbote vorzusehen.

Tierschutz stärker kontrollieren, Tierheime fördern

Die SPD will Tiertransporte und Tierhaltung aktiv kontrollieren und eine Registrierungspflicht für Hunde und Katzen einführen. Tierheime sollen über ein Förderprogramm Hilfe bei der Unterbringung von Fundtieren bekommen.

Die SPD will Tiere besser schützen. Behörden sollen Tier-Transporte und Ställe mehr prüfen. Halter sollen Hunde und Katzen anmelden müssen. Tierheime sollen mehr Geld bekommen.

Vorbeugend sollen landwirtschaftliche Betriebe beraten und unterstützt werden. Das Programm will gegen illegalen Welpenhandel vorgehen und auf die landesweite Umsetzung der Katzenschutzverordnung achten. Ein Förderprogramm namens Zukunft Tierschutz soll Tierschutzvereine und Tierheime entlasten, die laut Programm unter Platzmangel und hohen Kosten leiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Mit einer Pflicht zur Registrierung von Hunden und Katzen schützen wir Haustiere.“
Seite 39 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Trinkwasser gesetzlich Vorrang geben

Die SPD will den Vorrang der Trinkwasserversorgung vor Industrie und Bewässerung gesetzlich verankern. Wasser soll als öffentliches Gut erhalten und die Infrastruktur krisenfest gemacht werden.

Die SPD will, dass Trinkwasser immer zuerst kommt. Das gilt auch, wenn Fabriken oder Felder Wasser brauchen. Das soll in einem Gesetz stehen. Wasser soll allen gehören.

Dazu soll das Landeswassergesetz reformiert werden; im Bund will die SPD auf eine Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes drängen. Für die Wiederverwendung von Grauwasser, für Speicher und für Versickerung sollen klare Regeln entstehen. Entscheidungen über die Wasserinfrastruktur sollen demokratisch und transparent fallen.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Trinkwasser hat Vorrang: Diese Priorität wird rechtssicher festgeschrieben, auch bei Konkurrenz für Industrie oder Bewässerung.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der gesetzliche Vorrang für Trinkwasser als öffentliches Gut begrenzt die Nutzung durch Industrie und stärkt staatliche Regulierung.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich