Artenvielfalt, Moore und Wälder schützen
Die SPD will die Biodiversitätsstrategie des Landes ausbauen, Moore wiedervernässen, Wälder klimafest umbauen und die Waldfläche vergrößern. Sie setzt dabei nach eigener Aussage auf Beteiligung, Ausgleich und Investitionen statt auf Verbote.
Die SPD will Tiere und Pflanzen besser schützen. Moore sollen wieder nass werden. Der Wald soll größer werden und Hitze besser aushalten. Wer Natur pflegt, soll dafür Geld bekommen. Die SPD will dabei keine Verbote.
Programme sollen Blühflächen, naturnahe Wälder, Moore und Gewässer fördern; für die Pflege von Flächen und den Schutz von Arten soll es eine Vergütung geben. Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur sollen besser umgesetzt und kontrolliert werden, der Flächenverbrauch soll sinken. Geplant sind Investitionen in Schwammstädte, Grünzüge, Stadtwälder und Renaturierung sowie Anreize für Kreislaufwirtschaft. Der Wald soll möglichst durch natürliche Verjüngung mit heimischen oder europäischen Baumarten umgebaut werden; Rot- und Rehwildbestände sollen dafür sinken. Forstverwaltung und ForstBW sollen mehr Personal und Geld erhalten.
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„Wir fördern die Wiedervernässung von Mooren, den Waldumbau und den Schutz der Gewässer. Gleichzeitig wollen wir den Flächenverbrauch reduzieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Vorgesehen sind zusätzliche öffentliche Förderprogramme, Investitionen und mehr Personal in der Forstverwaltung.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Moorvernässung, Waldumbau und weniger Flächenverbrauch stärken den natürlichen Klimaschutz, ohne neue Verbote vorzusehen.