Regionale Selbstversorgung mit Lebensmitteln stärken
Die AfD gibt der Selbstversorgung mit regional erzeugten Lebensmitteln Vorrang vor anderen Zielen der Agrarpolitik. Sie will die Agrarförderung beibehalten, solange für Importe nicht dieselben Standards gelten, und Fördermittel auf Betriebe ausrichten, die Lebensmittel erzeugen.
Die AfD will, dass mehr Essen aus der Region kommt. Deutschland soll weniger Lebensmittel einführen müssen. Bauern sollen weiter Geld vom Staat bekommen. Das Geld soll an Betriebe gehen, die Lebensmittel herstellen.
Das Programm hält den Selbstversorgungsgrad vor allem bei Obst und Gemüse für zu niedrig und führt das auf Preisdruck und Auflagen zurück. Die Zielkonflikte um knappe Flächen sollen grundlegend überprüft werden. Eine neue Definition von Agrarbetrieben soll die Lebensmittelversorgung ins Zentrum stellen und beim geplanten Agrarstrukturgesetz sowie bei der Vergabe von BVVG-Flächen gelten. So sollen reine Energieerzeuger, Immobilienspekulanten und landwirtschaftsfremde Investoren von der Förderung ferngehalten werden. Grundsätzlich bekennt sich die AfD zu einem marktwirtschaftlichen Ansatz; ökologische und konventionelle Betriebe sollen gleichberechtigt berücksichtigt werden.
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„In den komplexen Zielkonflikten der Landwirtschaft hat für uns die Ernährungssouveränität auf Grundlage einer regionalen Lebensmittelproduktion Vorrang.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet ein Bekenntnis zum Markt mit dem Festhalten an der bestehenden Agrarförderung und nimmt damit keine Seite ein.