Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Dein Land kann's besser.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Keine angeordneten Flächenstilllegungen für Landwirte

Die CDU lehnt pauschale Vorgaben und angeordnete Flächenstilllegungen in der Land- und Forstwirtschaft ab und setzt auf Freiwilligkeit. Ernährungs- und Versorgungssicherheit sollen aus Sicht des Programms wieder Vorrang vor Belangen des Naturschutzes haben.

Bauern und Förster sollen freier entscheiden können. Der Staat soll ihnen nicht befehlen, Felder stillzulegen. Essen aus der Region ist der CDU wichtiger als manche Natur-Schutz-Regeln. Bauern sollen weniger Steuern zahlen.

Wo staatliche Regeln die Nutzung von Flächen einschränken, sollen Betroffene beteiligt und fair entschädigt werden. Brandenburg soll EU-Vorgaben nicht mit eigenen, strengeren Regeln übertreffen. Förderanträge sollen digitalisiert und vereinfacht werden. Im Bundesrat will sich die CDU für Steuererleichterungen einsetzen, etwa eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage und großzügigere Abschreibungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„pauschale Vorgaben oder angeordnete Flächenstilllegungen lehnen wir ab – für uns zählt Freiwilligkeit und Kooperation“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Auflagen und Steuererleichterungen für Agrarbetriebe verschieben die Politik schrittweise zu weniger Regulierung.

Landwirtschaft wettbewerbsfähig halten, Auflagen begrenzen

Die CDU will eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft in Brandenburg mit Investitionssicherheit und weniger Auflagen. Die Tierhaltung soll mindestens auf heutigem Niveau bleiben, feste Bio-Quoten und weitere Naturschutzgebiete lehnt sie ab.

Bauern in Brandenburg sollen gut wirtschaften können. Sie sollen sich auf ihre Investitionen verlassen können. Es soll so viele Tiere wie heute geben, oder mehr. Die CDU will keine feste Quote für Bio-Essen. Es soll keine neuen Naturschutz-Gebiete geben.

Artikel 43 der Landesverfassung soll um die staatliche Förderung der Ernährungsversorgung ergänzt werden. Junglandwirte, regionale Vermarktung, Smart Farming und Forschung mit Landwirten sollen gefördert werden. Investitionen sollen über den gesamten Abschreibungszeitraum geschützt sein, und Milchviehbetriebe sollen als energieintensiv gelten. Die CDU lehnt Beweislastumkehr und starre Bio-Quoten ab, will keine neuen Naturschutz- und Wildnisgebiete und sieht verantwortungsvollen Pflanzenschutzmitteleinsatz als gute fachliche Praxis. Genehmigungen zur Gefahrenabwehr, etwa für Frostberegnung, sollen auch in Schutzgebieten vereinfacht werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„die Tierhaltung gehört zu Brandenburg: Wir wollen sie mindestens auf jetzigem Stand erhalten – und bei Bedarf ausweiten“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die CDU will Auflagen wie Bio-Quoten, neue Schutzgebiete und Beweislastumkehr abwehren und Genehmigungen vereinfachen, also weniger Regulierung für Betriebe.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich