Landwirte von Kosten und Bürokratie entlasten
Das BSW lehnt zusätzliche Belastungen für Landwirte ab und will die Steuervorteile beim Agrardiesel erhalten. Bürokratie und Dokumentationspflichten sollen sinken, die Agrarförderung soll einfacher werden. Auf Bundesebene setzt sich die Partei für das Ende der Grundsteuer A ein.
Das BSW will Bauern entlasten. Diesel für Bauern soll weiter billiger bleiben. Bauern sollen weniger Formulare ausfüllen müssen. Förder-Geld soll einfacher zu bekommen sein. Die Grundsteuer A soll wegfallen. Das ist eine Steuer auf Land von Bauern und Förstern.
Das Programm verweist auf 55 Vorschläge des Landesbauernverbands zum Bürokratieabbau vom Februar 2024. Doppelte Dokumentationen und mehrfache Datenerhebungen sollen enden, Auflagen wie Fruchtfolge, Stilllegung und Mindestbodenbedeckung einfacher werden. Die Bund-Länder-Förderung GAK soll mehrjährig statt einjährig laufen. Die Grundsteuer A soll entfallen, weil sie laut BSW mehr Aufwand als Einnahmen bringt. Weitere Ziele sind Hilfen bei der Anpassung an Klima und Wetter, mehr Geld für junge Landwirte bei Gründung oder Übernahme, Unterstützung der Forstbetriebe bei Borkenkäferschäden statt Strafandrohung und langfristige Rechtssicherheit.
Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Weitere Belastungen für Landwirte, wie sie die Bundesregierung jüngst beschlossen hat (Agrardiesel), lehnen wir ab.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Der Erhalt der Agrardiesel-Vergünstigung, das Ende der Grundsteuer A und weniger Auflagen senken Abgaben und Regulierung für eine Branche schrittweise.