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parteiprogramm

AfD zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 5 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Windkraftausbau, Biokraftstoff-Beimischung und Fahrverbote ablehnen

Die AfD stellt sich gegen den Ausbau von Windkraft im Land und unterstützt Bürgerinitiativen dagegen. Aus ihrer Sicht schaden Windräder, große Solarflächen und Energiepflanzen der Natur. Außerdem will sie die Beimischung von Biokraftstoffen beenden und lehnt Fahrverbote ab.

Die AfD ist gegen mehr Windräder im Land. Sie sagt: Windräder und große Solar-Flächen schaden der Natur. Sie will kein Ethanol mehr im Benzin. Sie ist auch gegen Fahrverbote.

Das Programm sieht einen Gegensatz zwischen Klimaschutz und Naturschutz und nennt Baden-Württemberg windarm und dicht besiedelt. Die AfD will sich dafür einsetzen, dass Benzin kein Ethanol und Diesel keine Pflanzenöle mehr beigemischt werden, weil dies Lebensmittel verteuere. Schadstoffgrenzwerte internationaler Organisationen wie der WHO betrachtet sie als Vorwand gegen Industrie, Verbrennungsmotor und Landwirtschaft. Fahrverbote zugunsten der Elektromobilität und Null-Schadstoff-Ziele lehnt sie ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„daher die Bürgerinitiativen gegen den rücksichtslosen Ausbau der“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Der Windkraftausbau soll gestoppt und die Biokraftstoff-Beimischung beendet werden, was bestehende Klimavorgaben aufgibt.

Klimaschutzpolitik und CO₂-Steuer abschaffen

Die AfD lehnt Klimaschutz als Politikziel ab, weil sie den menschengemachten CO₂-Ausstoß nicht als Ursache des Klimawandels ansieht. Statt dessen will sie sich auf die Anpassung an Klimaveränderungen konzentrieren, die CO₂-Abgabe streichen und die Energiesteuer auf das Mindestmaß senken.

Die AfD will keinen Klimaschutz. Sie sagt: Der Mensch ist nicht schuld am Klima-Wandel. Sie will die Menschen nur vor den Folgen schützen. Die Steuer auf CO₂ soll wegfallen. Energie soll dadurch billiger werden.

Nach Darstellung des Programms ist der Klimawandel ein natürlicher Vorgang, eine Klimakrise gebe es nicht, und Deutschlands Anteil von 1,5 Prozent am weltweiten CO₂-Ausstoß habe keine Wirkung. Die Energiewende habe schwere wirtschaftliche Schäden verursacht. Über den Bundesrat will die AfD die CO₂-Abgabe abschaffen und die Energiesteuer auf das Minimum senken, das das EU-Recht erlaubt. Die Verteuerung fossiler Energieträger durch Steuern und Abgaben soll zurückgenommen werden. Das Programm beziffert den Anteil von Steuern und Abgaben an den Energiekosten auf 60 bis 70 Prozent.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Die AfD lehnt jede Politik und jede Steuer ab, die auf einen“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Eine bestehende Abgabe soll ganz gestrichen und die Energiesteuer auf das EU-Minimum gesenkt werden, was Abgaben stark verringert.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Klimaschutz soll als Ziel ganz entfallen und die CO₂-Bepreisung abgeschafft werden, was die heutige Klimapolitik grundlegend aufgibt.

Kohlekraft ausbauen und zur Kernenergie zurückkehren

Die AfD will alle Kohlekraftwerke erhalten, neue bauen und so schnell wie möglich wieder Kernkraftwerke betreiben. Sie begründet das damit, dass Baden-Württemberg nur noch die Hälfte seines Stroms selbst erzeuge und die Industrie günstige, verlässliche Energie brauche.

Die AfD will Kohle-Kraftwerke behalten und neue bauen. Sie will auch wieder Atom-Kraftwerke nutzen. Zwei abgeschaltete Atom-Kraftwerke im Land sollen wieder laufen. So soll Strom sicher und billig sein.

Der Rückbau der Kernkraftwerke Neckarwestheim 2 und Philippsburg 2 soll sofort gestoppt und beide Anlagen sollen wieder betriebsfähig gemacht werden; das Programm verweist auf vorhandene Genehmigungen und Baupläne. Steinkohle gilt der AfD als weltweit günstiger und lange verfügbarer Rohstoff. Kernenergie beschreibt sie als nahezu emissionsfrei und besonders sicher. Mit mehr grundlastfähigen Kraftwerken will die Partei Stromausfälle und Abschaltungen vermeiden; Smart Grids lehnt sie als Strategie ab, weil diese zeitweise Abschaltungen von Anlagen bedeuteten.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„fordern wir den schnellstmöglichen Wiedereinstieg in die Kernenergie.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Der beschlossene Kohleausstieg soll rückgängig gemacht und Kohlekraft sogar ausgebaut werden, was ein zentrales Klimavorhaben aufgibt.

Windkraftausbau stoppen und Energiesubventionen streichen

Die AfD hält einen weiteren Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg für unsinnig und will Subventionen für Wind- und Solarstrom beenden. Auch die Förderung von Wasserstoff und Tiefen-Geothermie lehnt sie ab; Förderprogramme im Energiebereich sollen generell geprüft und möglichst abgeschafft werden.

Die AfD will keine neuen Windräder in Wäldern. Windräder sollen weiter weg von Häusern stehen. Der Staat soll kein Geld mehr für Wind-Strom und Sonnen-Strom geben. Auch für Wasserstoff und Erdwärme soll es kein Fördergeld geben.

Windräder sollen nicht in Wäldern und Landschaftsschutzgebieten stehen und einen größeren Abstand zu Wohnhäusern einhalten als bisher. Die AfD begründet das mit geringen Erträgen im Land, unzuverlässiger Stromlieferung und Schäden für Mensch und Natur. Photovoltaik lehnt sie nicht grundsätzlich ab, verweist aber auf saisonale Schwankungen sowie hohen Investitions- und Flächenbedarf. Die geförderte Umstellung auf eine Wasserstoffwirtschaft hält sie für unwirtschaftlich. Für Gebäudeschäden durch Tiefen-Geothermie-Bohrungen soll die Landesregierung das Risiko tragen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„ein deutlich größerer Mindestabstand zur Wohnbebauung“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Subventionen und Förderprogramme im Energiebereich sollen gestrichen werden, was den Markt gegenüber staatlicher Lenkung stärkt.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Der Windkraftausbau soll enden und die Förderung erneuerbarer Energien wegfallen, was tragende Instrumente der heutigen Klimapolitik beseitigt.

Heizungsgesetz und Zwang zur Elektromobilität abschaffen

Die AfD will das Heizungsgesetz komplett streichen und Pflichten zur Nutzung von Fernwärme aufheben. Ebenso lehnt sie einen Zwang zur Elektrifizierung des Verkehrs ab, weil dafür nach ihrer Darstellung die Strominfrastruktur verdoppelt werden müsste.

Die AfD will das Heizungs-Gesetz abschaffen. Niemand soll Fernwärme nutzen müssen. Die AfD will auch keinen Zwang zu Elektro-Autos. Sie sagt: Dafür fehlen Strom-Netze und Speicher.

Sowohl die Vorgaben für Kommunen als auch der Anschlusszwang für Hausbesitzer bei der Fernwärme sollen entfallen. Zum Verkehr führt das Programm an, dass Kraftstoffe ein Fünftel des Primärenergieverbrauchs ausmachen und ihr Ersatz enorme Investitionen in Netze und Batterien erfordere. Speichertechnik in der nötigen Größenordnung gebe es derzeit nicht. Verbote bei konventionellen Energien sollen so weit wie sinnvoll aufgehoben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Die AfD wird das Heizungsgesetz vollständig abschaffen“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Pflichten für Hausbesitzer und Kommunen sollen wegfallen, was Regulierung abbaut.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das Heizungsgesetz soll ersatzlos entfallen und Vorgaben zur Elektrifizierung des Verkehrs sollen enden, was geltende Klimavorgaben abschafft.

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