Klimaneutrale Neuwagen mit Brücke für Hybride
Die SPD hält am Ziel fest, dass neu zugelassene Pkw vollständig klimaneutral sein sollen, und sieht die Elektromobilität als den wirtschaftlich sinnvollsten Weg. Als Übergang will sie bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender zulassen, sofern sie die Klimakriterien erfüllen. Zulieferer sollen Fördermittel für die Umstellung erhalten.
Neue Autos sollen dem Klima nicht mehr schaden. Die SPD bleibt bei diesem Ziel. Sie setzt auf Elektro-Autos. Für eine Übergangszeit sollen manche Hybrid-Autos erlaubt sein. Zuliefer-Firmen bekommen Geld für die Umstellung.
Nach dem Programm soll nicht mehr über das Ob, sondern nur über die Art der Umsetzung gestritten werden. Zusätzlicher Spielraum für Hersteller soll an den Erhalt von Arbeitsplätzen und Standorten im Land und an schnellere Investitionen in emissionsfreie Mobilität gebunden sein. Hybride und Range-Extender-Fahrzeuge sollen nur zulässig sein, wenn sie unterm Strich zur Netto-Emissionsfreiheit beitragen. Landesmittel sollen Autozulieferern den Wechsel zur Elektromobilität oder in andere Industriezweige ermöglichen. Außerdem will die SPD prüfen, welches Ministerium für Energiewirtschaft zuständig ist.
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„Wir stehen zum Ziel der vollständigen Klimaneutralität bei PKW-Neuzulassungen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Zusätzliche Landesförderung für Zulieferer und Auflagen zum Erhalt von Arbeitsplätzen bedeuten mehr staatliche Lenkung.
- Klimaausgewogen
Die SPD verteidigt das Ziel klimaneutraler Neuwagen, öffnet es aber zugleich für bestimmte Hybride als Übergangslösung und verbindet so beide Anliegen.