Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bundeswehr in Öffentlichkeit und Schulen sichtbar machen

Die AfD will die Bundeswehr in Hamburg öffentlich präsent halten, etwa mit Beförderungsappellen auf dem Rathausmarkt, und Jugendoffizieren weiter den Zugang zu Schulen ermöglichen. Zudem soll die Sportfördergruppe der Bundeswehr von Appen nach Hamburg umziehen.

Die AfD ist stolz auf die Soldaten. Die Bundeswehr soll in Hamburg gut sichtbar sein. Feiern für Beförderungen soll es öffentlich geben. Am besten auf dem Rathaus-Markt. Offiziere sollen weiter in Schulen gehen dürfen. Eine Sport-Gruppe der Bundeswehr soll nach Hamburg ziehen.

Das Programm erinnert an den Bundeswehreinsatz bei der Sturmflut 1962 unter Helmut Schmidt. In Hamburg sind nach Angaben des Programms etwa 2.500 Soldaten stationiert. Jährliche Beförderungsappelle sollen öffentlich und bevorzugt auf dem Rathausmarkt stattfinden. Jugendoffiziere sollen wie Polizeibeamte weiter Schulen besuchen dürfen. Das Landeskommando soll beim Umzug der Sportfördergruppe aus Appen an den Olympiastützpunkt Dulsberg unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„setzt sich die AfD Hamburg auch weiterhin für die Präsenz unserer Streitkräfte in der Öffentlichkeit ein.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Der Punkt stärkt die öffentliche Sichtbarkeit und Verankerung des Militärs, ohne den heutigen Stand grundlegend zu ändern.

Konsulate anwerben und Städtepartnerschaften ausbauen

Die AfD will Hamburg als Standort für Konsulate und internationale Institutionen bekannter machen und die Städtepartnerschaften stärken. Neu soll eine Partnerschaft mit einer israelischen Hafenstadt wie Haifa entstehen.

Mehr Länder sollen ein Büro in Hamburg haben. Das heißt Konsulat. Hamburg soll dafür Werbung machen. Hamburg hat Partner-Städte in aller Welt. Diese Kontakte sollen stärker werden. Eine neue Partner-Stadt soll in Israel liegen, zum Beispiel Haifa.

Stadtwerbekampagnen sollen Hamburg international als Standort für Institutionen bewerben, Schautafeln und Lehrpläne sollen dies den Hamburgern vermitteln. Partnerstädte sollen regelmäßig Stadtgeschenke wie Hans-Hummel-Skulpturen erhalten. Wappenschilder an Stadteinfahrten, Zeitzonenuhren an Bahnhof und Flughafen sowie ein Wegweiser vor dem Rathaus sollen die Partnerschaften sichtbar machen. Zu Jubiläen sind Volksfeste mit Beteiligung der Schulen und ein Austausch mit städtischen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Hamburg soll noch attraktiver als Standort für ausländische Konsulate und sonstige international agierende Institutionen werden.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Punkt setzt auf Völkerverständigung und internationale Kontakte über Städtepartnerschaften und Vertretungen.

Entwicklungshilfe prüfen, Daressalam-Partnerschaft notfalls beenden

Die AfD will Hamburgs Ausgaben für Entwicklungsprojekte auf messbare Erfolge prüfen und stärker an Hamburger Interessen ausrichten. Ändert sich die Menschenrechtslage in Daressalam in den nächsten Jahren nicht, sollen die Projekte dort auslaufen und die Städtepartnerschaft enden.

Hamburg gibt Geld für Hilfe in armen Ländern. Die AfD will prüfen, ob das wirkt. Die Hilfe soll auch Hamburg nutzen. Hamburg hat eine Partner-Stadt in Afrika: Daressalam. Dort werden Homosexuelle verfolgt. Ändert sich das nicht, soll die Partnerschaft enden.

Das Programm sieht Entwicklungshilfe als Teil der Migrations- und Außenpolitik und als Mittel, Migration durch Hilfe zur Selbsthilfe zu verringern. Bisherige Hamburger Haushaltsmittel für Entwicklung sollen auf messbare Ergebnisse überprüft werden. Die Hilfe soll auch Hamburger Interessen dienen, ausdrücklich dem Standortmarketing der „Marke Hamburg“. Die Partnerschaft mit Daressalam sei nicht auf Augenhöhe und ohne messbare Erfolge; zudem verweist das Programm auf eine Polizeieinheit, die Homosexuelle verfolgt.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„plädiert die AfD Hamburg dafür, die laufenden Entwicklungshilfeprojekte auslaufen zu lassen und die Städtepartnerschaft mit Daressalam zu beenden.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Der Punkt will Entwicklungszusammenarbeit an Erfolge und Eigeninteressen knüpfen und Projekte notfalls beenden, was ihr Gewicht verringert.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich