Im Bundesrat gegen Aufrüstung stimmen
Die Linke will, dass Hamburg im Bundesrat Aufrüstungspakete ablehnt und sich gegen Mittelstreckenraketen in Deutschland stellt. Sie setzt auf Diplomatie, Abrüstung und Völkerverständigung und begründet das damit, dass Rüstungsausgaben Geld für Wohnen, Gesundheit und Bildung binden.
Die Linke ist gegen mehr Waffen für das Militär. Hamburg soll im Bundesrat dagegen stimmen. Der Bundesrat ist die Vertretung der Bundesländer. Die Linke will auch keine neuen Raketen in Deutschland. Hamburg soll Soldaten aufnehmen, die nicht mehr kämpfen wollen.
Hamburg soll sich im Bundesrat gegen Rüstungspakete aussprechen und die Stationierung von Mittelstreckenraketen ablehnen. Die Stadt soll Deserteurinnen und Deserteure aufnehmen und ihnen Ersatzpässe ausstellen. Städtepartnerschaften sollen vertieft und der Jugendaustausch ausgebaut werden. Das Programm verweist darauf, dass Frieden und Völkerverständigung als Lehre aus Faschismus und zwei Weltkriegen in der Verfassung stehen, und sieht im Einsatz gegen Rüstung auch einen Einsatz für die Demokratie.
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„Hamburg stimmt im Bundesrat gegen Aufrüstungspakete im Einsatz für globale Abrüstung und wendet sich gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland.“Einordnung
- Migrationeher offen
Die Aufnahme von Deserteurinnen und Deserteuren mit Ersatzpässen erweitert den Schutz für eine weitere Gruppe.
- Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst
Die Ablehnung der laufenden Aufrüstung und der geplanten Raketenstationierung stellt sich grundlegend gegen den heutigen Kurs der Abschreckung.