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Linke zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Gemeinsam für die Vielen – erreichbar durch linke Politik! Unser Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 35 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Im Bundesrat gegen Aufrüstung stimmen

Die Linke will, dass Hamburg im Bundesrat Aufrüstungspakete ablehnt und sich gegen Mittelstreckenraketen in Deutschland stellt. Sie setzt auf Diplomatie, Abrüstung und Völkerverständigung und begründet das damit, dass Rüstungsausgaben Geld für Wohnen, Gesundheit und Bildung binden.

Die Linke ist gegen mehr Waffen für das Militär. Hamburg soll im Bundesrat dagegen stimmen. Der Bundesrat ist die Vertretung der Bundesländer. Die Linke will auch keine neuen Raketen in Deutschland. Hamburg soll Soldaten aufnehmen, die nicht mehr kämpfen wollen.

Hamburg soll sich im Bundesrat gegen Rüstungspakete aussprechen und die Stationierung von Mittelstreckenraketen ablehnen. Die Stadt soll Deserteurinnen und Deserteure aufnehmen und ihnen Ersatzpässe ausstellen. Städtepartnerschaften sollen vertieft und der Jugendaustausch ausgebaut werden. Das Programm verweist darauf, dass Frieden und Völkerverständigung als Lehre aus Faschismus und zwei Weltkriegen in der Verfassung stehen, und sieht im Einsatz gegen Rüstung auch einen Einsatz für die Demokratie.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Hamburg stimmt im Bundesrat gegen Aufrüstungspakete im Einsatz für globale Abrüstung und wendet sich gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Die Aufnahme von Deserteurinnen und Deserteuren mit Ersatzpässen erweitert den Schutz für eine weitere Gruppe.

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Die Ablehnung der laufenden Aufrüstung und der geplanten Raketenstationierung stellt sich grundlegend gegen den heutigen Kurs der Abschreckung.

Rüstungsumschlag im Hafen stoppen, Konversion fördern

Die Linke will Rüstungsexporte beenden und unterstützt eine Volksinitiative, die Waffentransporte über den Hamburger Hafen verbieten will. Die Rüstungsindustrie soll auf zivile, soziale und ökologische Produktion umgestellt werden.

Die Linke will keine Waffen-Transporte durch den Hamburger Hafen. Sie unterstützt dazu eine Volks-Initiative. Waffen-Firmen sollen in Zukunft andere Dinge herstellen. Das nennt man Konversion.

Die Partei beteiligt sich mit Gewerkschaften, kirchlichen Gruppen, Friedensinitiativen und Organisationen von Migrantinnen und Migranten an der Volksinitiative gegen den Rüstungsumschlag im Hafen. Diese soll den Senat dazu verpflichten, Ein- und Ausfuhren von Rüstungsgütern über den Hafen zu verhindern. Für die Umstellung der Rüstungsbetriebe soll es eine Konversionsbeauftragte oder einen Konversionsbeauftragten sowie einen eigenen Fonds geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„die den Senat verpflichten will, jegliche Rüstungs-Ex- und Importe durch den Hamburger Hafen zu unterbinden.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein staatlicher Beauftragter und ein Fonds zur Umstellung einer Branche bedeuten mehr staatliche Lenkung der Wirtschaft.

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Ein vollständiges Verbot von Rüstungstransporten über den Hafen und ein Exportstopp wären ein grundlegender Bruch mit der heutigen Praxis.

Bundeswehr aus Schulen und öffentlichem Raum fernhalten

Die Linke will Auftritte und Werbung der Bundeswehr an Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Raum beenden. Sie kritisiert, dass die Bundeswehr um junge Leute wirbt und auch Minderjährige rekrutiert, und will nach eigenen Worten eine offene statt einer uniformierten Gesellschaft.

Die Bundeswehr wirbt an Schulen und bei Festen um junge Leute. Die Linke will das nicht. Soldaten sollen nicht mehr in Schulen kommen. Auch Werbung für die Bundeswehr soll es in der Stadt nicht geben.

Soldatinnen und Soldaten sowie Bundeswehrwerbung sollen aus Kitas, Schulen, Hochschulen, außerschulischen Lernorten und Arbeitsämtern verschwinden. Die Partei lehnt öffentliche Gelöbnisse und einen Veteranentag ab und will keine Kriegsschiffe beim Hafengeburtstag. Straßen und Plätze, die nach Militaristinnen und Militaristen benannt sind, sollen die Namen von Friedensaktivistinnen und Friedensaktivisten erhalten. Das Programm verweist bei der Rekrutierung Minderjähriger auf die UN-Kinderrechtskonvention.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Keine Bundeswehr an Schulen und keine Werbung im öffentlichen Raum“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Ausschluss von Bundeswehrwerbung und militärischen Zeremonien aus dem öffentlichen Raum schränkt die Präsenz des Militärs in Hamburg ein.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich