Mobilfunkstrahlung begrenzen, 5G-Ausbau stoppen
Die ÖDP will die Funkbelastung senken: mit niedrigeren Grenzwerten, funkfreien Bereichen und einem Ausbaustopp für 5G und 6G, bis unabhängige Studien Risiken ausschließen. Die digitale Infrastruktur soll stattdessen über Leitungen wie Glasfaser ausgebaut werden. Aus Sicht des Programms erfasst der gesetzliche Schutz die Gesundheits- und Umweltfolgen von Funk nicht vollständig.
Die ÖDP will weniger Funk-Strahlung. Der Ausbau von 5G soll erst einmal stoppen. Zuerst sollen Forscher prüfen, ob Funk schadet. In Kitas, Schulen und Kliniken soll es keinen Funk geben. Das Internet soll über Kabel aus Glasfaser kommen.
Vorgesehen ist ein flächendeckender Ausbau mit leitungsgebundener Technik wie Glasfaser. Ein verbindliches Schutz- und Vorsorgekonzept soll Risikogruppen wie Schwangere und elektrohypersensible Menschen berücksichtigen, mit einem Grenzwert von 100 μW/qm sowie Kennzeichnung und Abschaltmöglichkeit funkender Geräte. Kitas, Schulen, Kliniken und der ÖPNV sollen funkfrei werden, dazu kommen funkarme Gebiete und eine Rechtsgrundlage für strahlungsarme Innenräume. Für 5G- und 6G-Infrastruktur fordert die Partei ein Moratorium bis zum Abschluss einer Technikfolgenabschätzung. Alternativen wie lichtbasierte Übertragung (Li-Fi) sollen gefördert werden.
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„Funkfreie Bereiche (ohne funkbasierte lokale Kommunikationsnetze) in Kitas, Schulen, Kliniken und ÖPNV sowie funkarme Gebiete (weiße Zonen).“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Strengere Grenzwerte und ein Ausbaustopp würden den Mobilfunkmarkt stärker regulieren als heute.