Fake News bekämpfen, Plattformen in die Pflicht nehmen
Die PdF will Falschnachrichten mit Kennzeichnungspflichten für KI-Inhalte, Erkennungssoftware, Aufklärung und Auflagen für Plattformen eindämmen. Sie sieht in Desinformation eine Gefahr für die demokratische Meinungsbildung, will dabei aber die Meinungsfreiheit wahren.
Die PdF will gegen Falsch-Nachrichten im Internet vorgehen. Bilder und Videos von einer KI sollen eine Kennzeichnung bekommen. Plattformen sollen mehr gegen Falsch-Nachrichten tun und dafür Geld ausgeben. Menschen sollen lernen, Falsch-Nachrichten zu erkennen. Die Meinungs-Freiheit soll dabei geschützt bleiben.
KI-erzeugte Bilder und Videos sollen verpflichtend gekennzeichnet werden, zudem sollen Algorithmen Desinformation automatisch aufspüren. Vorbeugend setzt das Programm auf „Prebunking“, also Aufklärung über Täuschungstechniken, und auf Kampagnen für alle Altersgruppen. Unabhängiger Journalismus soll finanziell gefördert werden. Plattformbetreiber sollen ihre Algorithmen offenlegen, stärker moderieren und mindestens ein Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes gegen Desinformation einsetzen. Das Geld kann in Technik, Kampagnen und Faktenprüfer fließen.
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„Darüber hinaus müssen sie mindestens 1 % ihres weltweiten Jahresumsatzes in die Bekämpfung von Desinformation investieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die PdF will Plattformunternehmen neue Pflichten zu Transparenz, Moderation und einer Mindestinvestition auferlegen, also mehr Regulierung.
- Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen
Die PdF verbindet mehr Moderation und automatische Erkennung von Inhalten mit dem ausdrücklichen Schutz der Meinungsfreiheit und nimmt damit keine klare Seite ein.