Zum Inhalt springen
parteiprogramm

PdF zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Fortschritt für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 155 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europadeutlich mehr EU (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Außenpolitikausgewogen (+0,3), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 3 eher Diplomatie zuerst, 3 ausgewogen, 5 eher Abschreckung zuerst, 1 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Außenpolitik stärker an Interessen ausrichten

Die PdF will an einer wertebasierten Außenpolitik festhalten, deutsche und europäische Interessen aber höher gewichten. In wichtigen Bereichen wie Energie, Rüstung und Kommunikationstechnik soll Deutschland unabhängiger werden.

Die PdF will eine Außenpolitik mit Werten. Deutsche und europäische Interessen sollen aber wichtiger werden. Deutschland soll bei Energie, Waffen und Kommunikations-Technik unabhängiger werden. So soll das Land weniger von autoritären Staaten abhängen.

Das Programm beschreibt einen pragmatischen, einheitlichen und transparenten Kurs, der Frieden und nationale Souveränität sichern soll. Werte sollen nicht um jeden Preis durchgesetzt, sondern mit Interessen abgewogen werden. Mehr Eigenständigkeit bei Energie, Rüstung und Kommunikationstechnologie soll Abhängigkeiten von autoritären Staaten und von Wirtschaftsblöcken verringern, die das Programm als feindlich gesinnt bezeichnet. Zugleich bekennt sich die PdF zu weltweiter Zusammenarbeit und zur Mitarbeit in internationalen Organisationen.

Originalzitat anzeigen (Seite 134)
„Der Aufbau größerer Autarkie in kritischen Sektoren wie Energie, Rüstung und Kommunikationstechnologie ist zentral“
Seite 134 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen

    Der Punkt verbindet Kooperation und wertebasierte Politik mit stärkerer Interessenorientierung und Rüstungsautarkie und legt sich damit auf keinen Pol fest.

Vereinte Nationen reformieren und stärken

Die PdF will, dass Deutschland in den Vereinten Nationen aktiv mitwirkt und deren Strukturen reformiert werden. Das Vetorecht im Sicherheitsrat soll geändert werden, und die UN soll in einigen grenzüberschreitenden Feldern mehr Zuständigkeiten bekommen.

Die PdF will die Vereinten Nationen stärken. Die Abkürzung dafür ist UN. Das Veto-Recht im Sicherheits-Rat soll sich ändern. Mit einem Veto kann ein Land einen Beschluss stoppen. Die UN soll auch mehr entscheiden dürfen, zum Beispiel beim Klima.

Die Reform des Vetorechts soll die UN handlungsfähiger machen. Mehr Kompetenzen soll die Organisation bei internationalen Gewässern, beim Klima, im Weltraum und bei Wirkungen über Staatsgrenzen hinweg erhalten. Das Programm verweist außerdem auf die deutsche Beteiligung an Friedensmissionen, die Mitarbeit im Sicherheitsrat und Beiträge zu weltweiten Initiativen wie dem Klimaschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 134)
„Um die Handlungsfähigkeit der UN zu stärken, wird eine Reform des Vetorechts im UN-Sicherheitsrat angestrebt.“
Seite 134 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Mehr Zuständigkeiten für die UN und eine Reform des Vetorechts setzen auf multilaterale Institutionen und Verhandlungen.

Zwei-Prozent-Ziel der NATO einhalten

Die PdF sieht die NATO als Kern der deutschen Verteidigung. Deutschland soll zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben und im Bündnis eine wichtige Rolle spielen.

Die NATO ist ein Bündnis für Verteidigung. Die PdF hält die NATO für sehr wichtig. Deutschland soll 2 Prozent seiner Wirtschafts-Leistung für Verteidigung ausgeben. Deutschland soll auch weiter bei Übungen und Einsätzen mitmachen.

Das Programm verlangt, dass Deutschland seine finanziellen Zusagen gegenüber dem Bündnis erfüllt. Die Bundesrepublik soll sich weiter an Übungen und Missionen der NATO beteiligen. Auch bei der gemeinsamen Verteidigung und bei der nuklearen Abschreckung des Bündnisses soll Deutschland eine bedeutende Rolle übernehmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 134)
„Deutschland soll zu seinen finanziellen Zusagen stehen und dem Ziel, 2 % des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben nachkommen.“
Seite 134 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Der Punkt bekräftigt das Zwei-Prozent-Ziel, Bündnispflichten und die nukleare Abschreckung, ohne über den heutigen Stand deutlich hinauszugehen.

Internationale Katastrophenhilfe besser koordinieren

Die PdF will die Hilfe bei Naturkatastrophen und humanitären Krisen weltweit enger abstimmen. Dazu sollen ein von den UN koordiniertes Netzwerk, stärkere lokale Strukturen und langfristig angelegte Projekte dienen.

Die PdF will die Hilfe bei Katastrophen verbessern. Hilfs-Organisationen sollen weltweit zusammenarbeiten. Die Vereinten Nationen sollen das leiten. Helfer vor Ort sollen Geld und Technik bekommen. Die Hilfe soll auch auf lange Sicht wirken.

Vorgesehen sind weltweit einheitliche Notfallpläne, Plattformen für den Informationsaustausch in Echtzeit und anpassbare Abläufe für verschiedene Katastrophenarten. Lokale Hilfsorganisationen sollen direkt Geld und technische Unterstützung erhalten, regionale Notfallzentren sollen entstehen und mit Gemeinden zusammenarbeiten. Bevölkerung und Einsatzkräfte sollen in Vorsorge, Erster Hilfe und Evakuierung geschult werden. Langfristig setzt das Programm auf Infrastruktur wie Wasserversorgung, Abwasser und Straßen, auf nationale Pläne zur Klimaanpassung sowie auf Wiederaufforstung und Hochwasserschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 135)
„Ein internationales Netzwerk von Hilfsorganisationen unter der Koordination der Vereinten Nationen soll eingerichtet werden, um schnelle und abgestimmte Reaktionen zu ermöglichen.“
Seite 135 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Ausbau humanitärer Hilfe und internationaler Zusammenarbeit unter dem Dach der UN stärkt zivile Mittel der Außenpolitik.

Entwicklungshilfe grundlegend reformieren

Die PdF will die Entwicklungshilfe neu ausrichten, weil sie die heutige Politik für ineffizient hält. Partnerländer sollen nach Menschenrechtslage und Bedarf ausgewählt, Projekte gebündelt und Gelder strenger kontrolliert werden.

Die PdF will die Entwicklungs-Hilfe ändern. Partner-Länder sollen die Menschenrechte achten. Es soll weniger, aber größere Projekte geben. Ein Portal im Internet soll alle Projekte und Ausgaben zeigen. Prüfer von außen sollen das Geld kontrollieren.

Die Zusammenarbeit mit Staaten, die Menschenrechte systematisch verletzen, sieht das Programm kritisch und nennt Ägypten als Beispiel. Für Länder ohne Fortschritte oder mit wiederholten Verstößen sollen Rückzugspläne entstehen. Statt mehr als 9.000 gleichzeitiger Projekte soll es weniger und umfassendere geben, zugleich sollen die Themen breiter gefächert sein. Lieferbindungen, also verdeckte Exportförderung, sollen entfallen. Hinzu kommen ein öffentliches Transparenzportal, strengere Kontrolle der Eigenbeiträge der Partnerländer mit Sanktionen sowie regelmäßige externe Prüfungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 136)
„Die PdF setzt sich für eine grundlegende Reform der Entwicklungshilfe ein, die auf langfristigen Zielen, globaler Verantwortung und echter Partnerschaft basiert.“
Seite 136 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen

    Die Entwicklungszusammenarbeit bleibt erhalten, wird aber an Bedingungen, Kontrollen und Rückzugspläne geknüpft, sodass der Punkt keine Seite einnimmt.

Krisen vorrangig diplomatisch lösen

Die PdF will, dass Deutschland in internationalen Konflikten aktiv vermittelt. Verhandlungen und gezielte Wirtschaftssanktionen sollen die wichtigsten Mittel sein, militärische Einsätze nur der letzte Ausweg.

Die PdF will Konflikte vor allem mit Gesprächen lösen. Deutschland soll zwischen streitenden Ländern vermitteln. Auch Sanktionen sollen helfen. Das sind Strafen im Handel. Militär soll nur das letzte Mittel sein.

Deutschland soll mit den Vereinten Nationen, der OSZE, der NATO und regionalen Zusammenschlüssen zusammenarbeiten. Das Land soll als neutraler Ort dienen, an dem Konfliktparteien zusammenkommen und Streit beilegen. Militärische Mittel kommen nur in Abstimmung mit den Bündnispartnern infrage. Außerdem soll Deutschland Dialog, Mediation und Initiativen für Friedensverhandlungen fördern und an internationalen Strategien zur Konfliktlösung mitarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 138)
„Der Einsatz militärischer Mittel wird als wenig wirksam angesehen und sollte nur als letzte Option im Einklang mit den Bündnispartnern erfolgen.“
Seite 138 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Punkt gibt Verhandlungen, Vermittlung und Sanktionen Vorrang und will Militär nur als letztes Mittel einsetzen.

Gemeinsame EU-Armee gründen

Die PdF will eine gemeinsame Armee der Europäischen Union aufbauen. Sie soll defensiv ausgerichtet sein, vom Europäischen Parlament kontrolliert werden und vor allem die Mitgliedstaaten schützen.

Die PdF will eine gemeinsame Armee für die EU. Die Armee soll nur verteidigen. Das Europäische Parlament soll sie kontrollieren. Die Länder sollen Technik und Wissen teilen. Das soll Kosten sparen.

Die nationalen Streitkräfte sollen eng zusammengeführt werden, um eine einheitliche Verteidigungsstrategie zu ermöglichen. Vom Teilen von Ressourcen, Technik und Wissen erwartet das Programm mehr Effizienz und Schlagkraft. Gemeinsame Forschung, Entwicklung und Produktion sollen die Kosten senken. Die Armee soll außerdem bei internationalen Krisen und humanitären Einsätzen eine wichtige Rolle übernehmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 140)
„Die Gründung einer gemeinsamen EU-Armee ist ein zentrales Ziel zur Stärkung der Europäischen Union und ihrer Verteidigungsfähigkeit.“
Seite 140 im Original

Einordnung

  • Europadeutlich mehr EU

    Eine gemeinsame Armee unter Kontrolle des Europäischen Parlaments gibt es heute nicht und würde der EU eine neue Kernzuständigkeit übertragen.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Der Aufbau einer gemeinsamen, defensiv ausgerichteten Streitkraft soll die Verteidigungsfähigkeit und militärische Schlagkraft erhöhen.

Bundeswehr modernisieren und Beschaffung vereinfachen

Die PdF will die Bundeswehr technisch erneuern, die Ausbildung verbessern und die Beschaffung beschleunigen. Das Programm begründet dies mit der Sicherheitslage sowie mit Mängeln bei Material, Personal und Beschaffung.

Die PdF will die Bundeswehr besser ausstatten. Die Truppe soll moderne Technik bekommen, zum Beispiel Drohnen. Die Ausbildung soll besser werden. Der Einkauf von Ausrüstung soll schneller gehen.

Vorgesehen sind Investitionen in Drohnen, Cyberabwehr und moderne Kommunikationstechnik, damit die Truppe auf hybride Bedrohungen reagieren kann. Die Ausbildung soll durch internationale Programme und Übungen besser werden, und in die Privatwirtschaft abgewandertes Fachwissen soll zurückgewonnen werden. Das Beschaffungswesen gilt dem Programm als überreguliert und soll verschlankt werden. Statt teurer und langwieriger Speziallösungen sollen funktionale Lösungen Vorrang haben. Außerdem will die PdF offener über Einsätze, Kooperationen und Aufgaben der Streitkräfte informieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 141)
„Die Bundeswehr muss mit modernen Technologien und Ausrüstungen ausgestattet werden, darunter Drohnen, Cyberabwehrsysteme und fortschrittliche Kommunikationsmittel.“
Seite 141 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die Bundeswehr soll durch Investitionen in Technik, Ausbildung und schnellere Beschaffung gestärkt werden, was militärische Stärke schrittweise ausbaut.

Wehrdienst in allgemeiner Dienstpflicht befürworten

Die PdF befürwortet einen Wehrdienst als Teil einer allgemeinen Dienstpflicht und will darüber eine gesellschaftliche Debatte führen. Als Grund nennt das Programm den Personalmangel der Bundeswehr und eine unzureichende Ausstattung für die Landes- und Bündnisverteidigung.

Die PdF findet eine Dienst-Pflicht für alle gut. Dazu gehört auch der Dienst bei der Bundeswehr. Die Gesellschaft soll darüber diskutieren. Die Pflicht soll für Frauen und Männer gleich gelten.

Die Dienstpflicht soll neben der Bundeswehr auch Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und neue Strukturen im Katastrophenschutz umfassen. Ein modernes Konzept soll nach dem Programm die Geschlechter gleich behandeln und möglichst viele Gruppen der Gesellschaft einbeziehen. Die PdF erwartet davon ein stärkeres Gefühl der Zusammengehörigkeit. Für die Wiedereinführung müssten früher abgebaute Strukturen mit hohen Investitionen neu aufgebaut werden. Das soll langfristig geplant und finanziert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 142)
„Die Einführung eines Wehrdienstes im Rahmen einer allgemeinen Dienstpflicht wird positiv bewertet und soll Gegenstand eines gesellschaftlichen Diskurses sein.“
Seite 142 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine allgemeine Dienstpflicht mit Wehrdienst gibt es heute nicht; ihre Wiedereinführung wäre eine neue staatliche Pflicht für alle Geschlechter.

  • Außenpolitikdeutlich Abschreckung zuerst

    Die Wiedereinführung eines verpflichtenden Wehrdienstes würde die Personalstärke der Bundeswehr grundlegend verändern und setzt auf militärische Stärke.

Ukraine mindestens wie bisher unterstützen

Die PdF will die Ukraine militärisch und finanziell mindestens so stark unterstützen wie bisher. Das Programm sieht den Krieg als europäischen Krieg und warnt, eine Niederlage der Ukraine hätte negative sicherheitspolitische Folgen für Europa.

Die PdF will der Ukraine weiter helfen. Deutschland soll Waffen und Geld liefern, mindestens so viel wie bisher. Europa soll das auch ohne die USA schaffen. Über Verhandlungen sollen die Menschen in der Ukraine selbst entscheiden.

Eine Beschränkung der gelieferten Rüstungsgüter lehnt die PdF ab, weil sie die Verteidigung der Ukraine schwächen würde. Europa und Deutschland sollen die Ukraine notfalls ohne die USA ausreichend unterstützen können. Ob weitergekämpft wird und unter welchen Bedingungen verhandelt wird, soll die ukrainische Bevölkerung entscheiden. Eine Niederlage widerspräche nach dem Programm dem moralischen und völkerrechtlichen Verständnis der Partei.

Originalzitat anzeigen (Seite 143)
„militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine muss mindestens im bisherigen Umfang fortgesetzt werden.“
Seite 143 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die bisherige Unterstützung mit Waffen und Geld soll mindestens beibehalten und ausdrücklich gegen Einschränkungen verteidigt werden.

Israel unterstützen und Kritik zulassen

Die PdF bekennt sich zur Verteidigung Israels als deutscher Staatsräson. Zugleich hält sie Kritik an israelischem Handeln für berechtigt, wenn es internationalen Normen widerspricht.

Die PdF steht zu Israel. Deutschland soll Israel bei der Verteidigung unterstützen. Die Partei will Israel aber auch kritisieren dürfen. Das gilt, wenn Israel gegen internationale Regeln handelt.

Das Programm nennt den Schutz des israelischen Staates Staatsräson, also ein grundlegendes Interesse der deutschen Politik. Daraus folgt für die PdF keine pauschale Billigung jeder politischen oder militärischen Entscheidung Israels. Kritik an Verstößen gegen internationale Normen bezeichnet sie als legitim und notwendig.

Originalzitat anzeigen (Seite 143)
„Die Verteidigung des Staates Israel ist deutsche Staatsräson. Gleichzeitig ist dies kein uneingeschränkter Freifahrtschein für die politischen oder militärischen Handlungen Israels.“
Seite 143 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen

    Der Punkt bekräftigt die bestehende Linie der Unterstützung Israels und verbindet sie mit dem Vorbehalt der Kritik bei Normverstößen.

Konflikt um Taiwan durch Abschreckung verhindern

Die PdF setzt auf militärische Abschreckung, um einen Krieg um Taiwan zu verhindern, und will internationale Partner zu mehr Engagement bewegen. Sie begründet das mit den schweren Folgen eines solchen Krieges für die Weltwirtschaft und für Deutschland.

Die PdF will einen Krieg um Taiwan verhindern. Dafür setzt sie auf Abschreckung. Das heißt: Militärische Stärke soll einen Angriff unattraktiv machen. Andere Länder sollen sich dabei stärker beteiligen.

Das Programm beschreibt Taiwan als aufstrebende freiheitliche Demokratie. Ein Krieg würde Deutschland als Export- und Technologieland nach Ansicht der PdF besonders treffen. China zeige kaum Interesse an Gesprächen, die nicht den eigenen nationalen Interessen nützen. Deshalb will die Partei verstärkt darauf hinwirken, dass sich internationale Partner an der Abschreckung beteiligen.

Originalzitat anzeigen (Seite 143)
„Militärische Abschreckung bleibt daher ein zentraler Mechanismus, um einen Konflikt um Taiwan zu verhindern.“
Seite 143 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die PdF stellt militärische Abschreckung gegenüber China über Dialog und will Partner zu mehr Engagement bewegen.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme im Bund im Vergleich