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parteiprogramm

ÖDP zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 42 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Atomwaffen abziehen, Bundeswehr nur zur Verteidigung

Die ÖDP will, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt und alle Atomwaffen das Land verlassen. Die Bundeswehr soll nur im Notfall und zur Selbstverteidigung militärisch handeln. Außenpolitik soll nach dem Programm vor allem dem Frieden und dem Schutz der Lebensgrundlagen dienen.

Die ÖDP will keine Atomwaffen in Deutschland. Deutschland soll einen Vertrag gegen Atomwaffen unterschreiben. Die Bundeswehr soll nur kämpfen, wenn Deutschland sich verteidigen muss. Frieden soll das wichtigste Ziel sein.

Das Programm stellt alle Aktivitäten Deutschlands und der EU unter den Vorrang der Friedenssicherung. Ein militärisches Eingreifen der Bundeswehr ist danach nur im Notfall und zur Selbstverteidigung zulässig. Deutschland soll den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, und sämtliche Atomwaffen sollen abgezogen werden. Abrüstungs- und Friedensdiplomatie soll das Wohl aller Verhandlungspartner beachten und nicht geostrategischer Vorherrschaft dienen. Handelsbeziehungen und Freihandelsabkommen sollen nicht als Druckmittel gegen andere Staaten dienen.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Deutschland muss den Atomwaffenverbotsvertrag endlich unterschreiben! Wir fordern den vollständigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Der Abzug aller Atomwaffen und der Beitritt zum Verbotsvertrag würden die heutige nukleare Teilhabe beenden und setzen auf Abrüstung statt Abschreckung.

Fluchtursachen abbauen, Rüstungsexporte außerhalb der EU verbieten

Die ÖDP will Fluchtursachen verringern, indem Handelsverträge zu Fairhandelsverträgen werden und Rüstungsexporte in Länder außerhalb der EU verboten werden. Sie begründet das mit einer Mitverantwortung für Klimakrise, Konflikte und wirtschaftliche Not im globalen Süden.

Die ÖDP will, dass weniger Menschen fliehen müssen. Dafür soll der Handel mit armen Ländern fair sein. Deutschland soll keine Waffen in Länder außerhalb der EU verkaufen. Die Partei sagt: Deutschland trägt Mit-Verantwortung für die Probleme dort.

Nach dem Programm trägt Deutschland Verantwortung für die Länder des globalen Südens, weil es die Klimakrise mitverursacht habe. Gefordert werden die Umwandlung sämtlicher Handelsverträge in Fairhandelsverträge, Hilfe zur Selbsthilfe und Wiedergutmachung in Krisengebieten. Rüstungsexporte in Staaten außerhalb der EU sollen verboten werden. Hinzu kommen ein sparsamer Umgang mit Rohstoffen und ein Ende der Ausbeutung der Herkunftsländer. Die Partei erwartet davon weniger Konflikte und weniger Flucht.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Die ÖDP fordert, Fluchtursachen abzubauen durch Umwandlung aller Handelsverträge in Fairhandelsverträge, Hilfe zur Selbsthilfe sowie Wiedergutmachung in den Krisengebieten, ein Verbot von Rüstungsexporten außerhalb der EU“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Handelsverträge sollen an Fairness-Vorgaben gebunden werden, was den Handel stärker reguliert als heute.

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Ein Verbot aller Rüstungsexporte außerhalb der EU ändert die heutige Exportpraxis grundlegend und setzt auf Zurückhaltung und Entwicklungszusammenarbeit.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme im Bund im Vergleich