Mindestens zwei Prozent für Verteidigung ausgeben
Die SPD will dauerhaft mindestens zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben und die Bundeswehr modernisieren. Deutschland soll in der NATO mehr Verantwortung für den Schutz Europas übernehmen, weil die USA aus Sicht des Programms nicht mehr die Hauptlast tragen werden.
Die SPD will mehr Geld für die Bundeswehr ausgeben. Es sollen mindestens zwei Prozent der Wirtschafts-Leistung sein. Die Bundeswehr soll moderner werden. Deutsche Soldaten sollen dauerhaft in Litauen stehen. Deutschland soll in der NATO mehr Aufgaben übernehmen.
Die Bundeswehr soll als Arbeitgeber attraktiver werden, etwa durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Dienst, und einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten sollen besser versorgt werden. Das Programm nennt das Ostseekommando in Rostock, die gemeinsame Entwicklung europäischer Abstandswaffen und die Luftverteidigungsinitiative Sky Shield als Beiträge zur Bündnisverteidigung. Die Stationierung amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Westdeutschland wertet die SPD als Antwort auf die Sicherheitslage. Deutschland soll als logistische Drehscheibe der NATO ausgebaut werden. Die Brigade in Litauen soll bei Ausstattung, Geld und Personal Vorrang erhalten.
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„Wir setzen uns daher auch zukünftig für eine nachhaltige Verteidigungsfinanzierung von mindestens zwei Prozent des BIP ein.“Einordnung
- Außenpolitikeher Abschreckung zuerst
Das bereits erreichte Zwei-Prozent-Niveau soll dauerhaft gesichert und die Bündnisverteidigung ausgebaut werden, was Abschreckung schrittweise stärkt.