Fachkräfte durch Ausbildung und Zuwanderung sichern
Die SPD will dem Fachkräftemangel mit besserer Ausbildung, mehr Qualifizierung und weiterer Zuwanderung von Fachkräften begegnen. Längere Arbeitszeiten oder weniger Schutzrechte für Beschäftigte lehnt sie ab.
In Deutschland fehlen Fachkräfte. Die SPD will mehr Geld für Ausbildung und Weiterbildung ausgeben. Junge Menschen ohne Abschluss sollen eine Chance bekommen. Frauen in Teilzeit oder Mini-Jobs sollen mehr arbeiten können, wenn sie wollen. Auch Fachkräfte aus dem Ausland sollen weiter kommen.
Das Programm will Menschen besser einbinden, die bisher wenig Chancen hatten, vor allem junge Leute ohne Berufsabschluss sowie Frauen in ungewollter Teilzeit und in Minijobs. Forderungen nach längerem Arbeiten und geringerem Schutz der Beschäftigten ordnet es der CDU zu und weist sie zurück. Unter Verweis auf Studien geht die SPD von einem jährlichen Bedarf von mehreren Hunderttausend Fachkräften aus.
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„Notwendig sind vielmehr eine richtig gute Ausbildung und mehr Investitionen in die Qualifizierung.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die SPD verteidigt bestehende Schutzrechte und Arbeitszeiten gegen diskutierte Lockerungen und will mehr in Qualifizierung investieren.
- Migrationausgewogen
Die Zuwanderung von Fachkräften soll wie bisher fortgesetzt werden, ohne die heutigen Regeln zu ändern.