Fachkräftemangel mit Ausbildung und besseren Bedingungen bekämpfen
Die PdF will Berufe mit Personalmangel durch höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen attraktiver machen und mehr Ausbildungsplätze staatlich fördern. Hintergrund ist laut Programm, dass bis 2035 die Babyboomer in Rente gehen und die Zahl der Erwerbsfähigen sinkt.
In vielen Berufen fehlen Fachleute, zum Beispiel in der Pflege. Die PdF will dort bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Der Staat soll mehr Ausbildungsplätze fördern. Ein Meister soll so viel zählen wie ein Master. Auch Weiterbildung soll der Staat unterstützen.
Besonders betroffen sind nach Darstellung des Programms Pflege, Handwerk, Bau, IT und Kinderbetreuung. In Pflege und Kinderbetreuung sollen Gehälter gezielt steigen und Beruf und Privatleben besser vereinbar werden. Handwerkliche Abschlüsse sollen akademischen gleichgestellt werden. Umschulungen und Qualifizierungen sollen finanziell und steuerlich unterstützt werden. Schulen sollen früh Kurse anbieten, die sich an den Stärken der Kinder orientieren, und es soll Programme für lebenslanges Lernen geben.
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„Ausbildungsplätze in Mangelberufen müssen massiv ausgebaut und durch staatliche Subventionen gefördert werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Staatliche Subventionen für Ausbildung und Weiterbildung sowie gezielte Gehaltserhöhungen bauen öffentliche Leistungen gegenüber heute aus.