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parteiprogramm

AfD zur Familie

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Familien finanziell entlasten, Geburtenrate steigern

Die AfD will eine „demografische Wende“ erreichen und Familien dafür spürbar finanziell entlasten. Sie unterstützt auf Bundesebene ein Familiensplitting bei der Steuer und eine Erstattung von Rentenbeiträgen je Kind. Zuwanderung soll aus ihrer Sicht kein Ersatz für fehlende Geburten sein.

Die AfD will, dass mehr Kinder geboren werden. Dafür sollen Familien weniger Steuern zahlen. Eltern sollen pro Kind 20.000 Euro Renten-Beiträge zurückbekommen. Die AfD sagt: Zuwanderung soll fehlende Kinder nicht ersetzen.

Das Programm nennt als Leitbild die Familie aus Vater, Mutter und Kindern, erkennt aber an, dass nicht jedes Kind so aufwächst. Die Landespartei schließt sich dem familienpolitischen Konzept der Bundespartei an. Dazu gehören das steuerliche Familiensplitting und eine Rückerstattung von 20.000 Euro Rentenbeiträgen pro Kind oder ersatzweise der Erlass künftiger Beiträge in dieser Höhe. Begründet wird das damit, dass Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung auf ausreichend große nachfolgende Generationen angewiesen seien und die Geburtenzahlen seit den 1970er-Jahren dafür nicht mehr ausreichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Rückzahlung von Rentenbeiträgen von 20.000 Euro pro Kind“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Familiensplitting und die Erstattung von Rentenbeiträgen senken Steuern und Abgaben für Familien gegenüber heute.

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Programm stellt die Kernfamilie aus Vater, Mutter und Kindern als Leitbild heraus und richtet die Familienpolitik auf mehr Geburten aus.

  • Migrationeher restriktiv

    Zuwanderung wird als Antwort auf den Bevölkerungsrückgang abgelehnt, was eine begrenzende Haltung ausdrückt.

Kinderbetreuung ab zwei Jahren kostenfrei machen

Die AfD fordert, dass die Betreuung in Kitas und bei Tagesmüttern für Kinder ab zwei Jahren nichts mehr kostet. Außerdem sollen Arbeitszeiten, Studium und Ausbildung familienfreundlicher gestaltet werden.

Die AfD will: Die Kita soll für Kinder ab zwei Jahren kostenlos sein. Das gilt auch für Tages-Mütter. Das Land soll dabei helfen. Eltern sollen außerdem flexibler arbeiten und lernen können.

Das Land Baden-Württemberg soll die Gebührenfreiheit unterstützen. Arbeitszeiten sowie der Ablauf von Studium und Ausbildung sollen stärker auf Familien zugeschnitten werden, zum Beispiel durch Jobsharing. Unternehmen, die solche Angebote machen, will die AfD gezielt fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„muss ab dem Alter von zwei Jahren kostenfrei sein“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die Elternbeiträge für Betreuung ab zwei Jahren würden vollständig entfallen, eine neue öffentlich finanzierte Leistung gegenüber dem heutigen Stand im Land.

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet die Förderung von Familien mit besserer Vereinbarkeit von Beruf und Kindern und nimmt damit keine Seite ein.

Schwangerschaftsberatung auf Lebensschutz ausrichten, Hebammen unterstützen

Die AfD sieht die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche kritisch und will, dass die Konfliktberatung stets auf den Schutz des ungeborenen Lebens und auf Alternativen zum Abbruch zielt. Zudem will sie anonyme Geburten, Babyklappen und Adoptionen erleichtern und freiberufliche Hebammen mit einem Landesfonds bei den Versicherungskosten unterstützen.

Die AfD will weniger Schwangerschafts-Abbrüche. Die Beratung für Schwangere soll das ungeborene Kind schützen. Sie soll andere Wege zeigen. Es soll Baby-Klappen geben, und Adoption soll leichter werden. Hebammen sollen Geld vom Land für ihre Versicherung bekommen.

Das Programm verweist auf 11.400 Abbrüche in Baden-Württemberg im Jahr 2023. Die Beratung sei aus Sicht der AfD oft zu einer bloßen Formalie geworden, was den Eingriff verharmlose. Die vertrauliche und anonyme Geburt soll ausgebaut, Babyklappen im Land sollen verfügbar bleiben und Adoptionsverfahren einfacher werden. Für freiberufliche Hebammen, deren Haftpflichtprämien das Programm als existenzbedrohend beschreibt, soll ein Fonds aus Landesmitteln Zuschüsse zahlen, besonders mit Blick auf den ländlichen Raum.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„sollte immer sein, ungeborenes Leben zu schützen“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer Landesfonds für Zuschüsse zu Haftpflichtprämien ist eine zusätzliche öffentliche Leistung.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Beratung soll stärker auf den Schutz des ungeborenen Lebens ausgerichtet werden, ohne die Rechtslage zum Abbruch selbst zu ändern.

Elternrechte stärken, Kinder vor „Frühsexualisierung“ schützen

Die AfD betont das Recht der Eltern auf Erziehung und wendet sich gegen staatliche Eingriffe in Familien, die sie als Bevormundung wertet. Kinder sollen nach ihrer Auffassung vor dem geschützt werden, was das Programm „Frühsexualisierung“ und „Gender-Ideologie“ nennt.

Die AfD sagt: Eltern sollen ihre Kinder selbst erziehen. Der Staat soll sich weniger einmischen. Die AfD will Kinder vor bestimmten Inhalten schützen. Sie meint damit frühe Aufklärung über Sexualität und Gender-Themen.

Das Programm beruft sich auf Artikel 6 des Grundgesetzes, der die Familie unter besonderen Schutz stellt und Erziehung als Recht und Pflicht der Eltern beschreibt. Eine wachsende Einmischung des Staates verletze aus Sicht der AfD diese Rechte. Den Schutz vor „Frühsexualisierung“ und „Gender-Ideologie“ leitet sie aus einem zitierten Artikel 13 ab, nach dem Kinder vor seelischer Gefährdung zu bewahren sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Dazu gehört auch der Schutz vor einer seelischen Gefährdung durch Frühsexualisierung und Gender-Ideologie.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt wendet sich gegen Inhalte zu Sexualität und Geschlechtervielfalt für Kinder und betont den Vorrang der elterlichen Erziehung, was überlieferte Werte verteidigt.

Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung sichern

Die AfD lehnt eine Pflicht zur staatlichen Kinderbetreuung ab und will, dass Eltern frei zwischen Betreuung in der Familie, Kindergarten und Kindertagespflege wählen können. Die Kindertagespflege soll als gleichwertiges Angebot gestärkt werden.

Die AfD will keine Pflicht zur Betreuung durch den Staat. Eltern sollen selbst entscheiden. Sie können ihr Kind zu Hause betreuen. Sie können es auch in den Kindergarten oder zu einer Tages-Mutter geben.

Das Programm betont das Bedürfnis kleiner Kinder nach festen und liebevollen Bezugspersonen. Kindergärten sollen Orte für Spiel und Zuwendung sein und nicht von Formularen und Leistungszielen geprägt werden. An der Tagespflege hebt die AfD kleine Gruppen, feste Bezugspersonen und flexible Zeiten hervor. Die Kommunen sollen dafür verlässliche Bedingungen schaffen.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Wir wenden uns gegen eine verpflichtende staatliche Betreuung und stehen für Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt stellt die Betreuung in der Familie gleichberechtigt neben öffentliche Einrichtungen und betont damit ein traditionelles Familienbild.

Familien steuerlich statt über Sozialleistungen entlasten

Die AfD will Eltern in den Jahren, in denen Kinder Kosten verursachen, vor allem über niedrigere Steuern entlasten statt über Sozialleistungen. Sie begründet das damit, dass Familien die Lasten der Erziehung tragen, während die späteren Beiträge der Kinder allen zugutekommen.

Die AfD will, dass Eltern weniger Steuern zahlen. Das soll gelten, solange die Kinder Geld kosten. Die Partei will das lieber als Sozial-Leistungen. Sie sagt: Kinder zahlen später in die Rente ein. Davon haben alle etwas.

Das Programm sieht starke Familien und privates Eigentum, vor allem Wohneigentum, als Grundlage einer breiten Mittelschicht. Eltern sollen in der Erziehungsphase steuerlich so weit wie möglich entlastet werden. Ziel der Sozialpolitik ist laut Programm, dass möglichst viele Menschen von ihrem eigenen Einkommen leben können. Außerdem sollen Leistungen, die nicht durch Beiträge gedeckt sind, aus den Sozialversicherungen herausgenommen und aus dem Staatshaushalt bezahlt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Die Eltern sollen in der Zeit, in der die Kosten für die Kinder anfallen, nicht sozial subventioniert, sondern möglichst weitgehend steuerlich entlastet werden.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuerentlastung soll an die Stelle sozialer Zuschüsse treten, was Eigenverantwortung und niedrigere Abgaben betont.

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Programm stellt die Familie als Kern der Gesellschaft und Quelle künftiger Leistungsträger heraus.

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