Familien finanziell entlasten, Geburtenrate steigern
Die AfD will eine „demografische Wende“ erreichen und Familien dafür spürbar finanziell entlasten. Sie unterstützt auf Bundesebene ein Familiensplitting bei der Steuer und eine Erstattung von Rentenbeiträgen je Kind. Zuwanderung soll aus ihrer Sicht kein Ersatz für fehlende Geburten sein.
Die AfD will, dass mehr Kinder geboren werden. Dafür sollen Familien weniger Steuern zahlen. Eltern sollen pro Kind 20.000 Euro Renten-Beiträge zurückbekommen. Die AfD sagt: Zuwanderung soll fehlende Kinder nicht ersetzen.
Das Programm nennt als Leitbild die Familie aus Vater, Mutter und Kindern, erkennt aber an, dass nicht jedes Kind so aufwächst. Die Landespartei schließt sich dem familienpolitischen Konzept der Bundespartei an. Dazu gehören das steuerliche Familiensplitting und eine Rückerstattung von 20.000 Euro Rentenbeiträgen pro Kind oder ersatzweise der Erlass künftiger Beiträge in dieser Höhe. Begründet wird das damit, dass Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung auf ausreichend große nachfolgende Generationen angewiesen seien und die Geburtenzahlen seit den 1970er-Jahren dafür nicht mehr ausreichten.
Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Rückzahlung von Rentenbeiträgen von 20.000 Euro pro Kind“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Familiensplitting und die Erstattung von Rentenbeiträgen senken Steuern und Abgaben für Familien gegenüber heute.
- Gesellschafteher konservativ
Das Programm stellt die Kernfamilie aus Vater, Mutter und Kindern als Leitbild heraus und richtet die Familienpolitik auf mehr Geburten aus.
- Migrationeher restriktiv
Zuwanderung wird als Antwort auf den Bevölkerungsrückgang abgelehnt, was eine begrenzende Haltung ausdrückt.