Kinderschutz und Jugendhilfe ausbauen
Die SPD will den Kinderschutz mit einheitlichen Standards für alle Jugendämter und Schutzkonzepten in allen Kitas und Schulen stärken. Jede Schule soll Zugang zur Jugendhilfe haben, und das Land soll die Schulsozialarbeit zur Hälfte bezahlen. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen mehr Plätze entstehen.
Die SPD will Kinder besser schützen. Alle Jugend-Ämter sollen nach gleichen Regeln arbeiten. Jede Kita und jede Schule soll einen Plan zum Kinder-Schutz haben. Das Land soll die Hälfte der Schul-Sozialarbeit bezahlen. Es soll mehr Plätze für seelisch kranke Kinder geben.
Die Empfehlungen der Kommission Kinderschutz sollen umgesetzt werden. Für alle Einrichtungen, in denen sich junge Menschen regelmäßig aufhalten, will die SPD Anreize für Schutzkonzepte setzen. Die Kinder- und Jugendhilfeplanung des Landes soll langfristig gesichert und mit freien und öffentlichen Trägern abgestimmt werden. Eine koordinierte Strategie soll mehr Personal für die Jugendhilfe gewinnen. Neben stationären Plätzen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind teilstationäre Angebote, Angebote für junge Erwachsene sowie mehr Früherkennung und ambulante Hilfe vorgesehen.
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„Die Hälfte der Kosten für die Schulsozialarbeit bezahlt zukünftig das Land.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das Land soll einen größeren Teil der Schulsozialarbeit und der Jugendhilfe finanzieren, was öffentliche Ausgaben für soziale Dienste erhöht.