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parteiprogramm

Grüne zur Familie

Aus dem Programm „Stabil in bewegten Zeiten. Baden-Württemberg kann es.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 87 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kinder- und Familienzentren ausbauen

Die Grünen wollen Kinder- und Familienzentren mit Beratung ausbauen, um Familien unabhängig von ihrem Lebens- und Arbeitsmodell zu entlasten. Zudem soll geprüft werden, sozialpädagogische Angebote und leicht zugängliche Elternberatung in Kitas zu fördern.

Die Grünen wollen Familien mehr helfen. Dafür soll es mehr Kinder- und Familien-Zentren geben. Dort bekommen Eltern Beratung. Auch in Kitas soll es vielleicht Beratung für Eltern geben. Das prüfen die Grünen.

Aus Sicht des Programms soll jede Familie ihr Modell für Beruf und Alltag frei wählen können und dabei Unterstützung erhalten. Die Zentren sollen mit Beratungsangeboten ausgebaut werden. Die Förderung sozialpädagogischer Angebote und niedrigschwelliger Elternberatung in Kitas wird geprüft und soll zuerst an Orten mit besonderen Herausforderungen starten.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Um Familien systematisch unterstützen zu können, bauen wir Kinder- und Familienzentren mit Beratungsangeboten aus.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten erweitert öffentliche Leistungen für Familien.

Verbindliches, gebührenfreies letztes Kita-Jahr einführen

Die Grünen wollen das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung verpflichtend und kostenlos machen. Außerdem soll das Land mehr Geld für Kitas geben, damit Beiträge weniger steigen, und sozial gestaffelte Gebühren als Weg zu mehr Gerechtigkeit aufzeigen.

Die Grünen wollen: Das letzte Jahr in der Kita kostet nichts. Alle Kinder müssen dieses Jahr besuchen. Das Land soll mehr Geld für Kitas zahlen. Dann steigen die Gebühren nicht so stark. Wer wenig verdient, soll weniger zahlen.

Langfristig nennt das Programm die vollständig kostenfreie Kita als Ziel; gestaffelte Gebühren nach Einkommen gelten als Kompromiss zwischen diesem Ziel und guter Qualität. Das Land soll die Kommunen entlasten und die Kita-Finanzierung aus Landesmitteln verbessern, um Beitragserhöhungen zu begrenzen. Als nächster Schritt ist ein verpflichtendes und beitragsfreies letztes Kita-Jahr vorgesehen, damit alle Kinder vor der Schule gefördert werden. Die Finanzierung der Ganztagsbetreuung soll im Zuge des Rechtsanspruchs erneut überprüft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Um alle Kinder vor ihrem Schulstart fördern zu können, führen wir als nächsten Schritt ein verbindliches und gebührenfreies letztes Kita-Jahr ein.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein beitragsfreies Kita-Jahr und mehr Landesmittel weiten öffentlich finanzierte Leistungen aus und entlasten vor allem geringe und mittlere Einkommen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein verpflichtendes Kita-Jahr schafft eine neue staatliche Pflicht für Familien, die es heute nicht gibt.

Kinderschutz ausbauen und Familien unterstützen

Die Grünen wollen den Schutz von Kindern vor Gewalt weiter stärken, auch im Internet. Ein Landesbetroffenenrat soll die Sicht von Betroffenen sexualisierter Gewalt dauerhaft in die Politik einbringen. Beratungs- und Hilfsangebote für Familien sowie Netzwerke gegen Kinderarmut sollen ausgebaut werden.

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt schützen. Das gilt auch im Internet. Betroffene sollen in einem Rat mitreden können. Familien sollen leicht Beratung und Hilfe finden. Es soll überall Netzwerke gegen Kinder-Armut geben.

Die regionalen Kinderschutznetzwerke, bisher Modellprojekte, sollen weiterlaufen und ihre Ergebnisse im ganzen Land angewendet werden. In Kinderkliniken sollen akkreditierte Kinderschutzgruppen aus mehreren Berufen entstehen; Fortbildungen zu Schutzkonzepten für Lehrkräfte werden ausgebaut. Für den digitalen Raum setzt die Partei auf Aufklärung, Medienkompetenz und klare gesetzliche Regeln. Die Familienförderstrategie soll leicht erreichbare Hilfen sichern, und die regionalen Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut sollen landesweit entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Wir wollen Betroffene nachhaltig stärken und einen Landesbetroffenenrat einrichten.“
Seite 64 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich