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parteiprogramm

FDP zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sicherheitsbehörden neu ordnen und besser kontrollieren

Die FDP will die Zuständigkeiten der Sicherheitsbehörden von Bund, Ländern und Kommunen neu aufteilen. Nachrichtendienste sollen klarere Rechtsgrundlagen und zugleich eine bessere Kontrolle bekommen. Neue Befugnisse sollen vorab auf ihre Folgen für die Bürgerrechte geprüft werden.

Die FDP will die Sicherheits-Behörden neu ordnen. Viele Behörden machen heute ähnliche Aufgaben. Die Geheimdienste sollen klare Regeln bekommen. Jemand soll sie besser kontrollieren. Neue Rechte für Behörden will die FDP vorher prüfen lassen.

Europol soll zu einem Europäischen Kriminalamt ausgebaut werden, weil Terrorismus, organisierte Kriminalität und Cyberkriminalität grenzüberschreitend seien. Die Aufsicht über die Nachrichtendienste soll gebündelt und lückenlos werden. Gemeinsame Zentren wie das Terrorismusabwehrzentrum GTAZ sollen eine gesetzliche Grundlage erhalten. Eine laufend aktualisierte Überwachungsgesamtrechnung, also eine Übersicht aller staatlichen Überwachungsbefugnisse, und eine ständige unabhängige Freiheitskommission sollen neue Befugnisse bewerten.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Bund und Länder müssen die Aufgabenverteilung im Bereich Innere Sicherheit neu ordnen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Neue Befugnisse sollen künftig erst nach einer Prüfung der Bürgerrechtsfolgen und unter stärkerer Kontrolle möglich sein, auch wenn die Dienste klarere Grundlagen erhalten.

  • Europaeher mehr EU

    Der Ausbau von Europol zu einem Europäischen Kriminalamt gibt einer EU-Einrichtung mehr Gewicht in der Strafverfolgung.

Clankriminalität und organisierte Kriminalität bekämpfen

Die FDP will gegen kriminelle Clans und andere organisierte Kriminalität vorgehen. Geldwäsche soll verhindert und Vermögen aus Straftaten eingezogen werden. Straftaten sollen sich nach dem Willen der Partei nicht auszahlen.

Die FDP will kriminelle Clans bekämpfen. Der Staat soll Geld aus Straftaten wegnehmen. Er soll Geldwäsche stoppen. Geldwäsche heißt: Jemand versteckt, dass Geld aus Straftaten kommt.

Polizei und Justiz sollen international enger zusammenarbeiten, weil Kriminalität Grenzen überschreite. Verschiedene Behörden sollen ihre Kontrollen stärker gemeinsam durchführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Geldwäsche muss unterbunden, Vermögen aus Straftaten muss konsequent eingezogen werden.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Vermögenseinziehung und gemeinsame Kontrollen mehrerer Behörden verstärken die Strafverfolgung innerhalb des bestehenden Rahmens.

Anlasslose Überwachung ablehnen, Quick Freeze einführen

Die FDP lehnt flächendeckende Videoüberwachung, automatische Gesichtserkennung und das Speichern von Daten ohne Anlass ab. Stattdessen sollen Daten nur bei Verdacht und auf Anordnung eines Richters gesichert werden. Ein Recht auf Verschlüsselung soll private Kommunikation schützen.

Die FDP will keine Überwachung von allen Menschen. Kameras sollen keine Gesichter automatisch erkennen. Der Staat soll Daten nicht ohne Grund speichern. Nur bei einem Verdacht darf ein Richter das erlauben. Jeder soll Nachrichten verschlüsseln dürfen.

Videoüberwachung hält das Programm nur an einzelnen Schwerpunkten der Kriminalität wie Bahnhöfen für sinnvoll; sie könne Polizeipräsenz und Prävention nicht ersetzen. Abgelehnt werden auch Netzsperren, Chatkontrollen und Uploadfilter. Das Quick-Freeze-Verfahren soll im Verdachtsfall bestimmte Daten einfrieren. Beim Waffenrecht sollen Sportschützen und Jäger nicht zusätzlich belastet werden; der Schwerpunkt soll auf Gefährdern, Extremisten und illegalem Waffenhandel liegen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir lehnen Netzsperren, Chatkontrollen, Uploadfilter, die Vorratsdatenspeicherung und andere Formen der anlasslosen Datenerfassung ab.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die FDP verteidigt den heutigen Stand gegen diskutierte Vorhaben wie Vorratsdatenspeicherung und Gesichtserkennung und ergänzt ihn um ein Recht auf Verschlüsselung.

Extremismus, Islamismus und Antisemitismus bekämpfen

Die FDP will gegen politischen und religiösen Extremismus vorgehen, besonders gegen Islamismus und Antisemitismus. Staatliches Geld soll nicht an Gruppen fließen, die Israels Existenzrecht bestreiten. Weitere Verbote von Organisationen sollen geprüft werden.

Die FDP will Extremismus bekämpfen. Dazu gehören Islamismus und Hass auf Juden. Jüdische Menschen sollen sich in Deutschland sicher fühlen. Manche Gruppen sollen kein Geld vom Staat bekommen. Die FDP will weitere Verbote prüfen.

Gegen islamistische Radikalisierung, etwa durch Influencer im Netz, sollen Strafrecht und Ausländerrecht eingesetzt werden; Präventions- und Deradikalisierungsprogramme sollen auf ihre Wirkung geprüft werden. Die Antisemitismus-Definition der IHRA soll in Behörden gelten, auch für Fortbildungen und die Vergabe von Fördergeld. Öffentliche Räume sollen für Veranstaltungen gesperrt werden können, die eine friedliche Debatte gefährden. Als Kandidaten für Verbote nennt das Programm die Grauen Wölfe, Masar Badil und die BDS-Bewegung. Wer nachweislich verfassungsfeindlich eingestellt ist, soll nicht im öffentlichen Dienst arbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Es dürfen keine staatlichen Gelder für Organisation und Projekte ausgegeben werden, die das Existenzrecht Israels in Frage stellen.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Geprüfte Organisationsverbote, das Schließen von Strafbarkeitslücken und Auflagen für Fördergeld und Räume erweitern die staatlichen Mittel gegen Extremismus.

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