Kinder besser vor Gewalt und Missbrauch schützen
Die Grünen wollen den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter und anderer Gewalt ausbauen. Vorgesehen sind einheitliche Standards, Strafverfolgung im Netz und außerhalb sowie mehr Vorbeugung.
Kinder und Jugendliche brauchen Schutz vor Gewalt. Die Grünen wollen dafür gleiche Regeln überall. Die Polizei soll Täter im Internet und außerhalb verfolgen. Bilder von Missbrauch sollen gelöscht werden. Schulen und Familien sollen vorbeugen.
Das Programm nennt einheitliche Kinderschutzstandards und gesetzliche Mindestanforderungen an Gutachterinnen und Gutachter. Das Amt der oder des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs soll eine gesetzliche Grundlage bekommen. Meldestellen sollen besser werden und Missbrauchsdarstellungen gezielt gelöscht werden. Prävention soll in Schule, Jugendhilfe und Familie stattfinden und auch bei möglichen Tätern ansetzen, bevor Gewalt geschieht. Junge Menschen, die aus der Jugendhilfe ausscheiden, sollen beim Übergang ins Erwachsenenleben mehr Hilfe erhalten.
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„Wir werden die vorhandenen Strukturen zum Kinder- und Jugendschutz mit einem ganzheitlichen Ansatz stärken und wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Strafverfolgung im Netz, Meldestellen und Löschungen sollen verstärkt werden, was die staatliche Schutz- und Verfolgungsarbeit im bestehenden Rahmen ausbaut.