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parteiprogramm

CDU/CSU zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Politikwechsel für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 82 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Arten, Moore, Meere und Gewässer schützen

Die CDU und die CSU wollen bedrohte Arten und ihre Lebensräume schützen, Moore wiedervernässen und Meere sowie Gewässer sauber halten. Dabei setzen sie auf Zusammenarbeit mit Eigentümern und Nutzern und auf eine Kreislaufwirtschaft.

Die CDU und die CSU wollen bedrohte Tiere und Pflanzen schützen. Moore sollen wieder nass werden, denn sie speichern CO2. Meere und Flüsse sollen sauber bleiben. Müll soll mehr wiederverwertet werden. Wer die Umwelt schwer schädigt, soll bestraft werden.

Schutzgebiete sollen in ihrer Qualität verbessert und besser vernetzt, Schutzvorschriften regelmäßig überprüft werden. Für Moore sind Anreize zur Wiedervernässung gemeinsam mit den Grundeigentümern vorgesehen. Bei den Meeren geht es um weiterentwickelte Schutzabkommen, weniger Verschmutzung und Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee, bei gleichzeitiger Nutzung für Transport, Energie, Militär und Fischerei. Gewässer sollen nach dem Verursacherprinzip rein gehalten, die Flächenversiegelung verringert werden. Für das Recycling wollen die Parteien rechtliche Hürden abbauen. Umweltverschmutzung, illegaler Tierhandel und Tierquälerei sollen konsequent bestraft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Wir schützen bedrohte Arten und deren Lebensräume. Hierfür werten wir Schutzgebiete qualitativ auf und stärken die Vernetzung der Lebensräume.“
Seite 25 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Pflichtversicherung für Elementarschäden einführen

Die CDU und die CSU wollen eine flächendeckende Pflichtversicherung gegen Elementarschäden einführen, weil Extremwetter zunimmt. Das soll die Lasten im Interesse der Steuerzahler gerecht verteilen. Küsten- und Hochwasserschutz sollen Vorrang bekommen.

Es gibt immer mehr Stürme und Hochwasser. Die CDU und die CSU wollen deshalb eine Pflicht-Versicherung. Sie zahlt bei Schäden durch die Natur. So müssen nicht die Steuer-Zahler für die Schäden aufkommen. Der Schutz vor Hochwasser soll besonders wichtig sein.

Die Versicherungspflicht soll überall in Deutschland gelten und der finanziellen Vorsorge dienen. Küsten- und Hochwasserschutz haben für die Parteien Priorität, um Menschen in gefährdeten Gebieten zu schützen. Für solche Schutzmaßnahmen soll die Pflicht zum ökologischen Ausgleich entfallen.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Eine flächendeckende Pflichtversicherung für Elementarschäden ist die richtige finanzielle Schadensvorsorge.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue gesetzliche Versicherungspflicht greift regulierend ein, verlagert die Vorsorge aber zugleich vom Staatshaushalt auf private Versicherungen.

Kein pauschales Verbot von PFAS-Chemikalien

Die CDU und die CSU lehnen ein grundsätzliches Verbot von PFAS-Chemikalien ab, soweit die Stoffe derzeit nicht ersetzbar sind. Stattdessen wollen sie Risiken einzeln bewerten und in die Forschung zu Ersatzstoffen investieren.

PFAS sind Chemikalien, die sehr lange in der Umwelt bleiben. Die CDU und die CSU wollen sie nicht alle verbieten. Manche dieser Stoffe kann man heute nicht ersetzen. Die Parteien wollen jedes Risiko einzeln prüfen. Forscher sollen Ersatz-Stoffe finden.

Die Parteien wollen Gesundheit und Umwelt schützen und gleichzeitig sicherstellen, dass notwendige Chemikalien verfügbar bleiben. Dafür soll ein risikobasierter Ansatz gelten. Gemeint sind Stoffe, die aus ihrer Sicht für Gesundheit, Daseinsvorsorge und Wirtschaft unverzichtbar sind. Geld soll in die Forschung an Ersatzstoffen und an geschlossenen Stoffkreisläufen fließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Pauschalverbote von aktuell nicht austauschbaren Stoffen, die für unsere Gesundheit, unsere Daseinsvorsorge und auch für unser Wirtschaften elementar sind, lehnen wir ab.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt verteidigt den heutigen Stand gegen ein diskutiertes umfassendes Stoffverbot und damit gegen zusätzliche Regulierung.

Wolfsbestand durch Bejagung regulieren

Die CDU und die CSU wollen den Wolfsbestand aktiv steuern und die Jagd auf Wölfe je nach Region zulassen. Dazu soll der Schutzstatus des Wolfs geändert werden. Ziel ist es laut Programm, Weidetiere besser zu schützen.

Wölfe töten manchmal Schafe und andere Tiere auf der Weide. Die CDU und die CSU wollen deshalb die Jagd auf Wölfe erlauben. Das soll je nach Gegend unterschiedlich sein. Dafür wollen sie den Schutz für den Wolf ändern.

Der Wolf soll ins Bundesjagdgesetz aufgenommen und sein Schutzstatus angepasst werden. Als Grundlage soll die Regelung aus der europäischen FFH-Richtlinie ins Bundesnaturschutzgesetz übertragen werden. Ähnliche Regeln wollen die Parteien für weitere Arten erreichen, die aus ihrer Sicht nicht mehr gefährdet sind, zum Beispiel Saatkrähen und Kormorane.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wölfe müssen – regional unterschiedlich – bejagt werden können, damit weniger Weidetiere gerissen werden.“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme im Bund im Vergleich