Verbrenner-Verbot zurücknehmen, kein Tempolimit
Die CDU und die CSU wollen das Verbot neuer Verbrenner-Autos rückgängig machen und die CO2-Flottengrenzwerte überprüfen. Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen und Fahrverbote in Innenstädten lehnen sie ab, weil sie individuelle Mobilität als Ausdruck von Freiheit sehen.
Die CDU und die CSU wollen Autos mit Benzin- und Diesel-Motor weiter erlauben. Das geplante Verbot soll wegfallen. Auf Autobahnen soll es kein allgemeines Tempolimit geben. Der Führerschein soll für junge Leute bezahlbar sein.
Die Autoindustrie soll Leitindustrie bleiben. Strafzahlungen wegen der Flottengrenzwerte sollen vermieden werden. Auch die Umwidmung von Parkplätzen lehnen die Parteien ab. Der Führerschein soll durch weniger Bürokratie und eine effizientere Ausbildung günstiger werden. Für Elektroautos soll das Ladenetz angemessen wachsen. Im Transportgewerbe soll die Belastung durch CO2-Preis und CO2-Zuschlag sinken.
Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Das Verbrenner-Verbot muss rückgängig gemacht werden. Die Flottengrenzwerte müssen überprüft, Strafzahlungen verhindert werden.“Einordnung
- Europaeher weniger EU
Bestehende EU-Vorgaben zu Verbrennern und Flottengrenzwerten sollen zurückgenommen oder gelockert werden.
- Klimadeutlich Wachstum zuerst
Das beschlossene Aus für neue Verbrenner soll rückgängig gemacht und CO2-Belastungen im Transport gesenkt werden, was eine zentrale Klimavorgabe aufhebt.