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parteiprogramm

CDU/CSU zur Rente

Aus dem Programm „Politikwechsel für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 82 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Rente

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Rentenalter beibehalten, Renten nicht kürzen

Die CDU und die CSU wollen das gesetzliche Rentenalter und die Rente nach 45 Versicherungsjahren unverändert lassen. Rentenkürzungen schließen sie aus; das Rentenniveau und die Beitragssätze sollen stabil bleiben, was nach dem Programm durch Wirtschaftswachstum gelingen soll.

Die CDU und die CSU wollen das Renten-Alter nicht ändern. Die Renten sollen nicht sinken. Auch die Beiträge zur Rente sollen gleich bleiben. Selbständige sollen für ihr Alter vorsorgen müssen.

Wer 45 Jahre in Vollzeit gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, soll eine Rente klar über der Grundsicherung im Alter erhalten. Betriebliche und private Vorsorge sollen die gesetzliche Rente ergänzen; kleine und mittlere Arbeitgeber sollen bei Betriebsrenten Unterstützung bekommen. Für Selbständige ohne ausreichende andere Absicherung planen die Parteien eine Pflicht zur Altersvorsorge. Bei den Sozialwahlen sollen Online-Stimmabgabe möglich und Wahlen ohne Abstimmung, die sogenannten Friedenswahlen, abgeschafft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„An der bestehenden gesetzlichen Regelung zum Renteneintrittsalter halten wir fest.“
Seite 34 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Rentenalter, Rentenniveau und Beitragssätze sollen im Wesentlichen auf dem heutigen Stand bleiben, sodass keine Seite gestärkt wird.

Aktivrente für freiwilliges Weiterarbeiten einführen

Die CDU und die CSU wollen eine „Aktivrente“ einführen. Wer nach Erreichen des Rentenalters freiwillig weiterarbeitet, soll einen Teil seines Gehalts ohne Steuern behalten dürfen.

Die CDU und die CSU wollen eine Aktiv-Rente. Manche Menschen arbeiten im Renten-Alter freiwillig weiter. Sie sollen auf ihren Lohn weniger Steuern zahlen. Bis 2.000 Euro im Monat sollen steuerfrei sein.

Steuerfrei bleiben soll ein Gehalt von bis zu 2.000 Euro monatlich. Die Parteien wollen damit den Übergang vom Beruf in den Ruhestand flexibler machen und Arbeit im Alter attraktiver. Außerdem sollen Bezieher von Witwenrenten deutlich mehr hinzuverdienen dürfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, bekommt sein Gehalt bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine neue Steuerbefreiung für Arbeitslohn im Rentenalter senkt Abgaben und setzt auf Arbeitsanreize statt auf Vorgaben.

Frühstart-Rente für Kinder einführen

Die CDU und die CSU wollen für jedes Kind ein eigenes Depot für die Altersvorsorge einrichten, in das der Staat monatlich einzahlt. Junge Menschen sollen so früh mit kapitalgedeckter Vorsorge beginnen und ein Bewusstsein dafür entwickeln.

Die CDU und die CSU wollen eine Frühstart-Rente. Der Staat zahlt für jedes Kind jeden Monat 10 Euro ein. Das Geld wird am Kapital-Markt angelegt, zum Beispiel in Aktien. Später können die Menschen selbst weiter einzahlen. Das Geld gibt es erst im Renten-Alter.

Der Staat soll monatlich 10 Euro für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren einzahlen. Das Depot ist individuell, wird von privaten Anbietern geführt und auf Rendite ohne Garantien ausgerichtet. Ab 18 Jahren können die Inhaber bis zur Rente selbst weiter einzahlen. Erträge sollen bis zum Rentenbeginn steuerfrei bleiben. Der Staat darf nicht auf das Guthaben zugreifen, und die Auszahlung beginnt erst mit der Regelaltersgrenze.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Deshalb werden wir für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr pro Monat 10 Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot einzahlen.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Neben die umlagefinanzierte Rente tritt ein neues, privat organisiertes und kapitalgedecktes Depot, das allerdings mit staatlichen Einzahlungen startet.

Was sagen die anderen Parteien zur Rente?

Alle Programme im Bund im Vergleich