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parteiprogramm

Tierschutzpartei zum Verkehr

Aus dem Programm „Wähle Mitgefühl“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Nahverkehr ausbauen und langfristig kostenlos machen

Die Tierschutzpartei will das 49-Euro-Ticket zunächst erhalten, dann verbilligen und den Nahverkehr auf lange Sicht kostenlos anbieten. Der Verkehr soll sich vom Auto auf die Schiene verlagern. Fahren ohne Fahrschein soll keine Straftat mehr sein.

Die Tierschutzpartei will Bus und Bahn billiger machen. Das 49-Euro-Ticket soll erst einmal bleiben. Später soll der Nahverkehr gar nichts mehr kosten. Es soll mehr Züge und Strecken geben. Fahren ohne Ticket soll keine Straftat mehr sein.

Mittelfristig ist ein günstigeres Ticket nach dem Muster des 9-Euro-Tickets geplant; die Preise von Sozialtickets sollen mindestens stabil bleiben. Ausbau, Taktung und Arbeitsbedingungen im Schienenverkehr sollen besser werden, und Busse und Bahnen sollen bald elektrisch fahren. Die Partei befürwortet eine Nahverkehrsabgabe, mit der Konzerne zur Mobilität ihrer Beschäftigten und zur Verkehrswende beitragen. Fahren ohne Fahrschein soll zur Ordnungswidrigkeit herabgestuft werden, weil Haftstrafen aus Sicht des Programms unverhältnismäßig und teurer als günstigere Fahrpreise sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„langfristig wollen wir auf einen dauerhaft kostenlosen Nahverkehr setzen“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein dauerhaft kostenloser Nahverkehr und eine neue Abgabe für Konzerne wären eine neue öffentliche Leistung für alle.

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst

    Mit der Herabstufung des Fahrens ohne Fahrschein zur Ordnungswidrigkeit fiele ein Straftatbestand weg.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Verlagerung vom Individualverkehr auf elektrisch betriebene Busse und Bahnen fördert klimafreundliche Mobilität.

Radwegenetz und Fußgängerzonen ausbauen

Die Tierschutzpartei will schneller ein lückenloses, sicheres Radwegenetz schaffen und verkehrsberuhigte Bereiche sowie Fußgängerzonen ausweiten. Dafür sollen Autospuren und Parkplätze umgewidmet werden. Rad-, Fuß- und Autoverkehr sollen getrennte Wege bekommen.

Die Tierschutzpartei will mehr sichere Radwege bauen. Dafür sollen manche Auto-Spuren zu Radwegen werden. In Städten soll es mehr Fußgänger-Zonen geben. Parkplätze sollen dafür Platz machen. Räder, Fußgänger und Autos sollen eigene Wege haben.

Die Radwege sollen auch Pendelstrecken zwischen Stadt und Land abdecken. Vorgesehen sind sichere Abbiegespuren, bessere Markierungen und Ampelphasen, die zum tatsächlichen Verkehr passen. Die Beleuchtung soll insektenfreundlich und energiesparend per Bewegungsmelder funktionieren. Der nicht motorisierte Verkehr soll durch gesetzliche Regeln, Subventionen und mehr Grün in den Städten gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Der Bau eines flächendeckenden und sicheren Radwegenetzes, auch für den Pendelverkehr zwischen Stadt und Land, muss schneller erweitert werden.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Umwidmung von Autospuren und Parkplätzen zugunsten von Rad- und Fußverkehr verschiebt den Verkehr zu klimafreundlichen Formen.

Tempolimit 130 einführen, Autobahnausbau stoppen

Die Tierschutzpartei fordert ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen, um Sicherheit und Umwelt zu schützen. Neue Autobahnen hält sie für unnötig, und das Dienstwagenprivileg soll reformiert werden.

Die Tierschutzpartei will ein Tempolimit auf Autobahnen. Dort sollen höchstens 130 km/h erlaubt sein. Neue Autobahnen soll es nicht geben. Der Staat soll Dienstwagen nicht mehr mit viel Geld fördern. Wer das Auto wirklich braucht, soll einen Ausgleich bekommen.

Statt eines Ausbaus soll das vorhandene Straßennetz erhalten und die Schiene attraktiver werden. Die Subventionen für private Verbrenner-Dienstwagen sollen enden und das Geld in Bus- und Bahninfrastruktur fließen. Menschen, die auf ihren Pkw angewiesen sind, sollen einen finanziellen Ausgleich für höhere Kosten erhalten. Zum Schutz von Wildtieren sollen Tempolimits in Gefahrenzonen, Schutzzäune, Grünbrücken und Krötentunnel in die Vorschriften zum Straßenbau aufgenommen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„fordern wir erneut eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Ein allgemeines Tempolimit, der Verzicht auf neue Autobahnen und das Ende der Dienstwagen-Subvention führen neue Einschränkungen für den Autoverkehr ein.

Kerosin besteuern und Kurzstreckenflüge verbieten

Die Tierschutzpartei will Kerosin und Flüge mit mindestens 20 Prozent besteuern und Kurzstrecken- sowie Inlandsflüge langfristig verbieten. Sie begründet das mit dem Klimaschutz und betrachtet Fliegen als Luxus. Den Ausbau von Flughäfen sieht sie sehr kritisch.

Die Tierschutzpartei will Flüge teurer machen. Auf Kerosin und Flüge soll es mindestens 20 Prozent Steuer geben. Kerosin ist der Treibstoff für Flugzeuge. Kurze Flüge und Flüge innerhalb Deutschlands sollen später verboten sein. Die Bahn soll billiger sein als das Flugzeug.

Das Verbot soll für Flüge unter 500 Kilometern, für Flüge innerhalb Deutschlands und für Ziele gelten, die per Bahn in höchstens sechs Stunden erreichbar sind. Im Gegenzug soll in klimafreundlichen Transport investiert werden. Nach Darstellung des Programms dient der Flughafenausbau derzeit vor allem Terminals für Privatflüge, was die Partei als unsolidarisch einstuft.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Kerosin und Flüge müssen im Sinne des Klimaschutzes mit mindestens 20 % besteuert werden.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Eine neue Kerosinsteuer und ein Verbot von Kurzstrecken- und Inlandsflügen sind neue Abgaben und Verbote zum Schutz des Klimas.

Güterverkehr auf Schiene und Wasser verlagern

Die Tierschutzpartei will Schwerlast- und Güterverkehr langfristig auf Schienen und Wasserstraßen verlegen und dafür die Lkw-Maut erhöhen. Das soll Straßen, Umwelt und Beschäftigte im Transportwesen entlasten.

Die Tierschutzpartei will weniger Lastwagen auf den Straßen. Waren sollen mit Zügen und Schiffen fahren. Die Maut für Lastwagen soll steigen. Die Maut ist eine Gebühr für die Nutzung der Straße. Auf Fracht-Flüge will die Partei später verzichten.

Die höhere Maut soll den Transport per Bahn attraktiver machen und die Umweltbelastung durch Lkw senken. Auf Luftfracht soll auf lange Sicht verzichtet werden. Auch die Schifffahrt soll nachhaltiger werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„wollen wir die LKW-Maut anheben und somit auch den Güterverkehr auf der Schiene attraktiver machen“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Eine höhere Lkw-Maut verteuert den Straßentransport, um Güter auf umweltfreundlichere Verkehrsträger zu lenken.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

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