Schienennetz sanieren, elektrifizieren und ausbauen
Die PdF will das Schienennetz umfassend modernisieren und bis 2030 zu 75 Prozent elektrifizieren. Marode Strecken sollen vorrangig saniert und stillgelegte Strecken vor allem auf dem Land wieder in Betrieb genommen werden. Die Partei begründet das mit veralteter Technik, Überlastung und häufigen Verspätungen.
Die PdF will das Netz der Bahn erneuern. Bis 2030 sollen 75 Prozent der Strecken Strom-Leitungen haben. Kaputte Strecken sollen zuerst repariert werden. Alte Strecken auf dem Land sollen wieder öffnen. So sollen Züge pünktlicher und sauberer fahren.
Laut Programm sind heute 61 Prozent des Netzes elektrifiziert, und ein großer Teil der Weichen, Stellwerke und Bahnübergänge ist in schlechtem Zustand. Die Sanierung soll sich nach transparenten Zustandsberichten richten. Reaktivierte Strecken sollen ländliche Gebiete besser anbinden und Ballungsräume entlasten. Baustellen sollen zentral koordiniert werden. Den Sanierungsstau beziffert die Partei auf rund 89 Milliarden Euro; die bis 2029 vorgesehenen 86 Milliarden Euro decken aus ihrer Sicht nur den Grundbedarf.
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„Die Elektrifizierung des Streckennetzes muss beschleunigt werden, mit einem klaren Ziel von 75 % Elektrifizierung bis 2030.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die PdF will die öffentlichen Investitionen in das Schienennetz über das bisher geplante Maß hinaus ausbauen, was mehr staatliche Infrastrukturleistung bedeutet.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Die schnellere Elektrifizierung von 61 auf 75 Prozent soll fossile Antriebe auf der Schiene verringern und verschiebt den heutigen Stand schrittweise in Richtung Klimaschutz.