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parteiprogramm

AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Zeit für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 177 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Infrastruktur sanieren und Planung beschleunigen

Die AfD will Verkehrswege und digitale Netze modernisieren. Straßen, Schienen und Brücken sollen stetig instand gesetzt werden, neue Projekte durch einfachere Verfahren schneller entstehen.

Die AfD will Straßen, Schienen und Brücken reparieren. Das soll nach einem festen Plan geschehen. Neue Bauten sollen schneller genehmigt werden. Auch das Internet soll schneller ausgebaut werden. Ämter sollen mehr digital arbeiten.

Das Programm sieht eine geplante und fortlaufende Instandsetzung der Verkehrswege vor. Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen einfacher werden, damit nötige neue Investitionen schneller kommen. Der Ausbau der digitalen Netze soll beschleunigt und die Verwaltung stärker digitalisiert werden. Hinzu kommt ein Weltraumgesetz, das auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„planvolle, kontinuierliche Sanierung von Straßen, Schienenwegen und Brücken“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet stetige öffentliche Sanierung mit einfacheren Genehmigungsverfahren und nimmt damit keine Seite zwischen Staat und Markt ein.

Autoverkehr schützen, Tempolimit und Fahrverbote ablehnen

Die AfD will den Autoverkehr fördern und lehnt ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, Dieselfahrverbote und Tempo 30 auf Hauptstraßen ab. Die Bürger sollen ihr Verkehrsmittel frei wählen können, und Mobilität soll bezahlbar bleiben.

Die AfD will das Autofahren schützen. Sie will kein Tempo-Limit auf Autobahnen. Sie ist gegen Fahr-Verbote für Diesel-Autos. In Städten soll es genug Fahrspuren und Parkplätze geben.

Fahrspuren und Parkplätze in Innenstädten sollen erhalten und erweitert werden, um Staus zu vermeiden und den Einzelhandel attraktiv zu halten. Statt Verboten setzt das Programm auf intelligente Technik und eine Verkehrsführung, die Staus verhindert. Pauschale Fahrverbote für Motorräder wegen des Fehlverhaltens Einzelner lehnt die AfD ab. Begleitetes Fahren soll schon mit 16 Jahren möglich werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Die AfD unterstützt und fördert den motorisierten Individualverkehr als beliebteste Möglichkeit der Fortbewegung.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der heutige Stand ohne allgemeines Tempolimit wird ausdrücklich verteidigt, bestehende Fahrverbote und Tempo-30-Regeln sollen entfallen.

Verbrennerverbot aufheben, E-Auto-Förderung beenden

Die AfD will das Verbot des Verbrennungsmotors aufheben und die Förderung der Elektromobilität samt öffentlich bezahlter Ladesäulen beenden. Sie begründet das mit der Bedeutung der Autoindustrie und ihrer Zulieferer, deren Arbeitsplätze am Verbrenner hingen.

Die AfD will den Verbrenner-Motor behalten. Das geplante Verbot soll wegfallen. Der Staat soll E-Autos nicht mehr bevorzugen. Er soll auch keine Lade-Säulen mehr bezahlen. Die AfD sagt: Viele Arbeitsplätze hängen am Verbrenner.

Die Bundesregierung soll sich in Deutschland und in der EU für Gesetze einsetzen, die keine Antriebsart vorgeben. Welche Technik sich durchsetzt, sollen nach dem Programm Fortschritt und Markt entscheiden. Lassen sich die CO₂-Vorgaben der EU für den Verkehr nicht verhindern, sollen synthetische Kraftstoffe anerkannt werden. Damit betriebene Fahrzeuge sollen bei Abgaben genauso behandelt werden wie Elektroautos. Die AfD führt an, dass Stromkapazitäten für flächendeckende E-Mobilität fehlten und die Batterieherstellung die Umwelt stärker belaste.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Die heutige einseitige Bevorzugung von Elektromobilität ist sofort zu stoppen, ebenso die Finanzierung der Ladeinfrastruktur aus öffentlichen Mitteln.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Staatliche Förderung und öffentliche Finanzierung von Ladesäulen sollen entfallen, der Markt soll über Antriebe entscheiden.

  • Europaeher weniger EU

    Die CO₂-Vorgaben der EU für den Verkehr sollen verhindert oder abgeschwächt werden.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das beschlossene Aus für neue Verbrenner soll rückgängig gemacht und die E-Auto-Förderung beendet werden.

Autobahnen sanieren, Transitgüter auf Schiene und Wasser verlagern

Die AfD will Autobahnen und Brücken schneller sanieren und den Transit-Güterverkehr stärker auf Bahn und Wasserstraßen verlagern. Die CO₂-abhängige Erhöhung der Lkw-Maut soll zurückgenommen werden, weil sie aus Sicht der Partei Waren verteuert.

Die AfD will Autobahnen und Brücken schneller reparieren. Lastwagen im Durchgangs-Verkehr sollen öfter auf Züge und Schiffe. Die höhere Maut für Lastwagen soll wieder sinken. Die AfD sagt: Die Maut macht Waren teurer.

Bei Ersatzbauten soll die Umweltverträglichkeitsprüfung entfallen, Baustellen sollen effizienter geplant werden. Für Transitstrecken sollen Lkw-Verladung auf Züge („Rollende Landstraße“) und Containerumschlag im festen Takt angeboten werden. Die AfD fordert mehr Lkw-Parkplätze und die Durchsetzung bestehender Überholverbote. Ausländische Speditionen sollen bei Kabotage- und Sozialregeln mithilfe von Maut- und Fahrtenschreiberdaten strenger kontrolliert werden. Die Bundeswasserstraßen sollen saniert werden, und Reeder sollen Anreize erhalten, unter deutscher Flagge mit deutschen Seeleuten zu fahren.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Das Netz an Verladestellen und multimodalen Güterverkehrszentren (Straße, Schiene und Wasserwege) ist zu verdichten.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der CO₂-Aufschlag der Lkw-Maut und Umweltprüfungen bei Ersatzbauten sollen entfallen, zugleich soll Güterverkehr auf Schiene und Wasser.

Bahn umbauen und Schienennetz ausbauen

Die AfD will die Deutsche Bahn in eine GmbH umwandeln, damit der Bund die Infrastruktur wirksam lenken kann, und das Schienennetz ausbauen. Vorbild für den Personenverkehr soll die Schweiz sein. Das Deutschlandticket soll nicht länger subventioniert werden.

Die AfD will die Bahn umbauen. Der Bund soll das Schienen-Netz besser lenken können. Es soll mehr Strecken geben. Züge sollen pünktlich, sicher und sauber sein. Für das Deutschland-Ticket soll der Staat kein Geld mehr zuschießen.

Engpässe im Netz sollen beseitigt und das Hochgeschwindigkeitsnetz erweitert werden. Bus, Bahn und Flugzeug sollen besser getaktet und vernetzt sein. Das Geld, das heute in das Deutschlandticket fließt, soll stattdessen in Angebot und Schienennetz gehen; das Ticket soll einen aus Sicht der AfD ehrlichen Preis bekommen. Das europäische Zugsicherungssystem ETCS soll vereinfacht werden, um Kosten zu senken und die Netzkapazität zu erhöhen.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Der Bahnkonzern muss dafür in eine GmbH umgewandelt und so strukturiert werden, dass der Bund seine Infrastruktursparte wirksam steuern kann.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Bund soll die Bahninfrastruktur stärker steuern und das Netz ausbauen, zugleich sollen die Zuschüsse zum Deutschlandticket entfallen.

Luftverkehrsteuer abschaffen, Flughäfen stärken

Die AfD will die Luftverkehrsteuer abschaffen und lehnt Verbote von Inlands- und Kurzstreckenflügen ab. Sie begründet das damit, dass hohe Nebenkosten deutsche Flughäfen und Airlines belasteten und Verkehr ins Ausland abwandere.

Die AfD will die Steuer auf Flug-Tickets abschaffen. Kurze Flüge im Inland sollen erlaubt bleiben. Die AfD sagt: Fliegen ist wichtig für die Wirtschaft. Zu hohe Kosten schaden den deutschen Flughäfen.

Der Flugverkehr gilt im Programm als grundlegend für den Wirtschaftsstandort und soll nicht dem Klimaschutz untergeordnet werden. Die AfD verweist darauf, dass andere europäische Länder das Verkehrsniveau von vor der Corona-Zeit wieder erreicht hätten, Deutschland aber nicht. Sie wendet sich gegen CO₂-Minderungsziele der EU, die sie für unrealistisch hält.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Die AfD befürwortet die Abschaffung der Luftverkehr- und Ticketsteuer und richtet sich gegen unrealistische EU-CO₂-Reduktionsziele.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Eine bestehende Steuer soll vollständig entfallen.

  • Europaeher weniger EU

    Die AfD stellt sich gegen CO₂-Minderungsziele der EU.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Klimabezogene Kosten des Fliegens sollen sinken und Kurzstreckenverbote ausgeschlossen werden, zugunsten des Wirtschaftsstandorts.

Seehäfen entlasten und unter deutscher Kontrolle halten

Die AfD will Gebühren und Vorschriften für deutsche Seehäfen senken, vor allem Klimaschutzauflagen, damit sie gegenüber Rotterdam und Antwerpen mithalten. Staatliche oder staatsnahe Investoren von außerhalb der EU sollen keine Anteile an wichtigen Hafenunternehmen kaufen dürfen.

Die AfD will den deutschen Häfen am Meer helfen. Die Häfen sollen weniger Gebühren zahlen. Es soll weniger Regeln geben, auch beim Klimaschutz. Staaten von außerhalb der EU sollen keine Teile der Häfen kaufen dürfen.

Genannt werden unter anderem die Häfen Hamburg, Bremen, Wilhelmshaven, Rostock und Lübeck. Die AfD will Digitalisierung fördern und begrüßt private Investitionen und Beteiligungen. Das Kaufverbot für staatliche Akteure aus Nicht-EU-Ländern soll insbesondere für Terminals und deren Muttergesellschaften gelten. Seehäfen zählt das Programm zur Kritischen Infrastruktur, die deshalb in deutscher Hand bleiben soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir befürworten daher eine konsequente Reduktion von Gebühren und bürokratischen Vorschriften, insbesondere von belastenden Klimaschutzbestimmungen“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Gebühren und Vorschriften sollen sinken und private Investitionen zunehmen, bei einer Beschränkung für ausländische Staatsinvestoren.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Klimaschutzauflagen für Häfen sollen zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit abgebaut werden.

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