Tiertransporte begrenzen, Schächten nur mit Betäubung
Die AfD bekennt sich zur Tierhaltung in Deutschland und will artgerechte Haltungsformen fördern. Tiertransporte sollen höchstens sechs Stunden dauern, regionale Schlachthöfe sollen erhalten bleiben. Schlachten nach religiösem Ritus soll nur mit ausreichender Betäubung erlaubt sein.
Die AfD will Tiere besser schützen. Tiere sollen höchstens sechs Stunden im Transporter sein. Schlachthöfe in der Nähe sollen bleiben. Schächten ist Schlachten nach religiösen Regeln. Das soll nur mit Betäubung erlaubt sein.
Staatliche Vorgaben zur Tierhaltung sollen nicht dazu führen, dass weitere Höfe aufgeben. Die vor allem in Süddeutschland übliche Kombihaltung mit Weidegang im Sommer soll gegenüber Laufställen nicht schlechter gestellt werden. Neben regionalen Schlachthöfen will die AfD mobile Schlachtung per Weideschuss ermöglichen. Zuchttiere sollen unter tierärztlicher Kontrolle und durch zertifizierte Firmen weiter lebend transportiert werden dürfen. Beim Schächten muss die Betäubung den ganzen Schlachtvorgang über anhalten, und der deutsche Schlachtstandard soll auch für importierte Ware gelten.
Originalzitat anzeigen (Seite 77)
„Im Sinne des Tierwohls ist ein Transport von sechs Stunden nicht zu überschreiten.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die heute mögliche Ausnahme für betäubungsloses Schlachten aus religiösen Gründen soll entfallen, was religiöse Praxis von Minderheiten gegenüber dem allgemeinen Standard einschränkt.