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parteiprogramm

AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „Zeit für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 177 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Steuern und Abgaben rund ums Wohnen streichen

Die AfD will Bauen und Wohnen billiger machen, indem sie die Grundsteuer, die Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer und den Rundfunkbeitrag abschafft. Auch das Gebäudeenergiegesetz, die CO₂-Abgabe und die EEG-Umlage sollen entfallen. Ziel ist, dass sich mehr Menschen Wohneigentum leisten können.

Die AfD will Wohnen billiger machen. Dafür sollen mehrere Steuern wegfallen. Ein Beispiel ist die Grundsteuer. Auch der Rundfunk-Beitrag soll wegfallen. Das Heizungs-Gesetz will die AfD abschaffen. Käufer von außerhalb der EU sollen mehr Steuern zahlen.

Wer eine Immobilie selbst nutzt, soll beim Kauf keine Grunderwerbsteuer mehr zahlen. Für Käufer mit Hauptwohnsitz außerhalb der EU soll diese Steuer dagegen auf 20 Prozent steigen, wobei das Programm auf Österreich verweist. Die Vorgaben des Bau- und Mietrechts hält die AfD für überzogen und für ein Hindernis beim Bau günstiger Wohnungen. Baurecht soll Sache der Nationalstaaten bleiben; EU-Vorschriften, die das Bauen verteuern, lehnt die Partei ab. Für bestehende Gebäude soll stets das Baurecht aus der Zeit ihrer Errichtung gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„So sind die Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer, die Grundsteuer und der Rundfunkbeitrag (GEZ) aufzuheben“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Mehrere bestehende Steuern und Abgaben sollen ganz entfallen, was die Abgabenlast grundlegend senkt.

  • Europaeher weniger EU

    Baurecht soll national bleiben und EU-Vorgaben in diesem Bereich werden abgelehnt.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das Gebäudeenergiegesetz und die CO₂-Bepreisung sollen abgeschafft werden, um Kosten zu senken.

Mieter beim Erwerb von Wohneigentum fördern

Die AfD will mehr Mieter zu Eigentümern machen. Hürden bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen sollen fallen, und Mieter sollen Wohnungen öffentlicher Unternehmen vergünstigt kaufen können. Eigentum schützt aus Sicht der Partei vor Altersarmut und steigenden Mieten.

Die AfD will: Mehr Menschen sollen eine eigene Wohnung besitzen. Mieter sollen beim Kauf Hilfe bekommen. Sie sollen Wohnungen von öffentlichen Firmen günstiger kaufen können. Einheimische sollen bei Grundstücken und Wohnungen zuerst drankommen.

Als Hilfe beim Kauf nennt das Programm zum Beispiel einen Ersatz für fehlendes Eigenkapital. Für Wohnungen öffentlicher Wohnungsbauunternehmen soll ein Rahmen entstehen, der den Mietern den Kauf zu günstigeren Bedingungen erlaubt. Genossenschaften sollen bevorzugt werden, wenn öffentliche Grundstücke vergeben werden. Bei Baugrundstücken und Wohnraum sollen Einheimische nach dem sogenannten Einheimischen-Modell Vorrang erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Mieter sollen beim Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum z. B. durch Eigenkapitalersatz unterstützt werden.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Öffentliche Wohnungen sollen an Mieter verkauft und Umwandlungsregeln gelockert werden, verbunden mit staatlicher Kaufhilfe.

Wohngeld statt Sozialwohnungsbau und Mietpreisbremse

Die AfD hält den sozialen Wohnungsbau für gescheitert und will Mieter mit geringem Einkommen stattdessen stärker über Wohngeld unterstützen. Mietpreisbremse und Mietendeckel lehnt sie als Überregulierung und Investitionshemmnis ab.

Die AfD will weniger Sozial-Wohnungen bauen. Menschen mit wenig Geld sollen dafür mehr Wohngeld bekommen. Wohngeld ist Geld vom Staat für die Miete. Die AfD ist gegen die Mietpreis-Bremse. Das ist eine Regel, die Miet-Erhöhungen begrenzt.

Nach Darstellung des Programms erreicht der soziale Wohnungsbau nur wenige der Berechtigten, führt zu Fehlbelegungen und ist für die Steuerzahler teuer. Mehr Wohngeld soll dagegen für eine soziale Mischung in den Wohnvierteln sorgen. Genügt das Wohngeld nicht, soll ein zusätzliches kommunales Wohngeld hinzukommen. Beim Mietrecht spricht sich die Partei für Ausgewogenheit aus.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Es ist besser, einkommensschwache Mieter vermehrt mit Wohngeld zu unterstützen, wodurch eine soziale Durchmischung gewährleistet wird.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Der staatliche Sozialwohnungsbau soll durch Zahlungen an Mieter ersetzt und die Mietpreisbremse abgelehnt werden, was den Markt gegenüber staatlicher Regulierung stärkt.

Wohnungszuweisung an Asylbewerber in angespannten Märkten begrenzen

Die AfD will in Gebieten mit knappem Wohnraum möglichst wenige Wohnungen an Asylbewerber und Asylberechtigte vergeben, um die Wohnungsnot vor allem für junge Familien zu lindern. In bestimmte Problemviertel sollen gar keine weiteren Asylbewerber zugewiesen werden.

In manchen Gegenden gibt es zu wenige Wohnungen. Dort sollen Asylbewerber möglichst keine Wohnungen bekommen. Das soll jungen Familien helfen. In bestimmte Problem-Viertel sollen keine weiteren Asylbewerber ziehen. Sonder-Regeln beim Bau von Unterkünften lehnt die AfD ab.

Keine weiteren Zuweisungen soll es in Vierteln geben, in denen mehr als 25 Prozent Nicht-EU-Migranten leben oder die Kriminalität erhöht ist; dort hält das Programm die Integration für gescheitert. Das gilt besonders für Großunterkünfte. Sonderregeln im Baurecht für Flüchtlingsunterkünfte, etwa in Paragraf 246 des Baugesetzbuchs, lehnt die AfD ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 111)
„ist die Zuweisung von Wohnungen an Asylberechtigte und erst recht an Asylbewerber in diese Wohnquartiere maximal zu begrenzen.“
Seite 111 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Die Unterbringung von Asylbewerbern soll in bestimmten Gebieten eingeschränkt und baurechtliche Erleichterungen für Unterkünfte sollen gestrichen werden.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

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