Aus dem Euro austreten, nationale Währung einführen
Die AfD will, dass Deutschland das Euro-System verlässt und wieder eine eigene Währung einführt. Sie hält den Euro für eine Fehlkonstruktion, dessen Regeln zu Schulden und Haftung dauerhaft gebrochen würden, meist zum Nachteil Deutschlands.
Die AfD will, dass Deutschland den Euro verlässt. Deutschland soll wieder eigenes Geld bekommen. Die AfD sagt: Die Regeln für den Euro werden ständig gebrochen. Deutschland zahlt aus ihrer Sicht für die Schulden anderer Länder.
Nach Darstellung des Programms werden die Stabilitätskriterien und das Verbot gegenseitiger Haftung laufend verletzt, etwa durch Garantien, Gemeinschaftsfonds und Anleihekäufe des EZB-Systems. Ein Euro für 20 sehr verschiedene Volkswirtschaften könne weder wirtschaftlich noch sozial funktionieren. Mit eigenen Währungen könnten Staaten wieder selbst über Wechselkurs und Wirtschaftspolitik bestimmen. Die AfD räumt Belastungen durch die Umstellung ein, hält sie aber für geringer als die Kosten eines Verbleibs. Möglich sei, den Euro oder eine Verrechnungseinheit nach Art des früheren ECU daneben beizubehalten.
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„Deshalb muss Deutschland diese „Transferunion“ aufkündigen und den Irrweg der Dauerrettung durch Wiedereinführung einer nationalen Währung beenden“Einordnung
- Europadeutlich weniger EU
Deutschland soll die gemeinsame Währung verlassen und die Währungspolitik wieder national bestimmen, was ein Kernstück der europäischen Integration beendet.