Rentenversicherung für alle Erwerbstätigen öffnen
Volt will die gesetzliche Rente schrittweise auf Beamtinnen und Beamte, Selbstständige und Freischaffende ausweiten und im Alter ein Einkommen über der Armutsgrenze garantieren. Das Rentenalter soll sich an der Lebenserwartung orientieren, und zusätzliche Vorsorge soll einfacher werden.
Volt will die Rente umbauen. Auch Beamte und Selbstständige sollen in die gesetzliche Rente einzahlen. Niemand soll im Alter arm sein. Das Renten-Alter soll sich nach der Lebens-Erwartung richten. Wer länger lebt, arbeitet also länger. Jedes Kind soll zur Geburt ein Startgeld für die Vorsorge bekommen.
Eine Grundsicherung soll unabhängig vom Erwerbsverlauf ein Einkommen über der Armutsgrenze sichern und vorhandene Rentenansprüche nach Bedarf aufstocken. Care-Arbeit, Freiwilligendienste und andere gesellschaftlich wertvolle Tätigkeiten sollen bei der Rentenberechnung mehr zählen. Der Kauf zusätzlicher Rentenpunkte, Betriebsrenten, kapitalgedeckte Zusatzrenten und privater Vermögensaufbau sollen einfach und günstig möglich sein. Das Eintrittsalter soll an die durchschnittliche Lebenserwartung gekoppelt werden, damit Einzahl- und Bezugsdauer in einem fairen Verhältnis stehen. Junge Menschen sollen über digitale Werkzeuge früh informiert werden und zur Geburt ein Startbudget erhalten.
Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Verbeamtete Personen, Selbstständige und Freischaffende werden schrittweise in das Rentensystem integriert, um dessen Stabilität langfristig zu sichern.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Pflichtversicherung für alle Erwerbstätigen und eine garantierte Grundsicherung über der Armutsgrenze bauen das staatliche System aus, während ein an die Lebenserwartung gekoppeltes Rentenalter und kapitalgedeckte Vorsorge in die andere Richtung weisen.