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Volt zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Holen wir uns die Zukunft zurück“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 164 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wasserressourcen schützen und Infrastruktur erneuern

Volt will Menge und Qualität des Wassers sichern, weil Klimawandel, Verschmutzung und wachsende Nachfrage die Ressource aus Sicht des Programms unter Druck setzen. Die öffentliche Versorgung soll Vorrang vor anderen Nutzungen haben, und die Leitungs- und Abwassernetze sollen erneuert werden.

Volt will das Wasser schützen. Die Versorgung der Menschen soll zuerst kommen. Erst danach kommen andere Nutzer. Der Staat soll mehr Geld für Leitungen und Abwasser ausgeben. Weniger Schadstoffe sollen ins Wasser gelangen.

Belastungen durch Spurenstoffe, Dünger und Einleitungen der Industrie sollen sinken, etwa durch eine Pflicht zu Mikroplastikfiltern in Waschmaschinen und Kläranlagen. Die Investitionen in Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sollen deutlich steigen, begleitet von einfacheren Planungsverfahren, steuerlichen Maßnahmen und Förderprogrammen, damit die Gebühren nicht steigen. Ein nationales Förderprogramm soll sparsame Bewässerung in der Landwirtschaft voranbringen, etwa Tröpfchenbewässerung. Bundesweite Monitoringsysteme sollen die Qualität des Grundwassers überwachen und Verursacher von Belastungen heranziehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung vor konkurrierenden Nutzungen wird sichergestellt.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere öffentliche Investitionen, Förderprogramme und neue Pflichten wie Mikroplastikfilter weiten die Rolle des Staates aus.

Wälder aufforsten und Moore wiedervernässen

Volt will Wälder und Moore als natürliche CO₂-Speicher und Lebensräume stärken. Bis 2035 sollen mindestens eine Milliarde Bäume gesetzt werden, Kahlschläge sollen verboten und die Wiedervernässung von Mooren stark ausgeweitet werden.

Volt will Wälder und Moore schützen. Sie speichern das Klima-Gas CO₂. Bis 2035 sollen eine Milliarde neue Bäume wachsen. Niemand soll ganze Waldstücke auf einmal fällen dürfen. Trockene Moore sollen wieder nass werden.

Bei der Aufforstung stehen heimische und klimaresiliente Baumarten im Mittelpunkt, Monokulturen sollen renaturiert und geschädigte Flächen wiederhergestellt werden. Für die Forstwirtschaft sind bundesweite Mindeststandards, ein Kahlschlagverbot sowie Anreize für naturnahe Bewirtschaftung und zertifiziertes Holz vorgesehen. Ein nationales Waldmonitoring soll CO₂-Bindung und Artenvielfalt erfassen, dazu kommen Forschungsförderung, Pflanzaktionen mit der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit privaten Waldbesitzern. Für die Artenvielfalt plant Volt ein nationales Monitoringzentrum und regionale Ziele.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Kahlschläge werden verboten, und Mindeststandards für nachhaltige Forstwirtschaft werden bundesweit eingeführt.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Verbot und bundesweite Mindeststandards regulieren die Forstwirtschaft stärker als heute.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Aufforstungsziel, Kahlschlagverbot und mehr Moorschutz stärken den Klimaschutz durch natürliche Senken, auch mit neuen Vorgaben für die Forstwirtschaft.

Recycling, Mehrweg und Pfandsysteme ausbauen

Volt will Wiederverwendung und Recycling ausbauen, um Rohstoffe zu schonen und Abfall zu verringern. Dazu sollen Pfand-, Leih- und Mehrwegsysteme wachsen, Quoten steigen und das Abfallrecht umgebaut werden.

Volt will weniger Müll. Es soll mehr Pfand und Mehrweg geben. Mehr alte Produkte sollen gesammelt und wiederverwertet werden. Zum Beispiel sollen mehr alte Batterien zurückkommen. Reparieren und Gebraucht-Kaufen soll sich mehr lohnen.

Bei Batterien soll die Sammelquote von 50 auf 70 Prozent und die Recyclingquote von 90 auf 95 Prozent steigen. Leicht erreichbare Sammelstellen und Pfandsysteme sollen ausgebaut werden, besonders für kritische Rohstoffe. Wirtschaftliche Anreize, etwa über eine reformierte Umsatzsteuer, sollen Reparaturbetriebe und den Handel mit Gebrauchtwaren stützen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen durch klare Standards, handhabbare Vorschriften und Steuervorteile bei zirkulären Abläufen Hilfe bekommen. Öffentliche Ausschreibungen sollen verbindlich Kreislauffähigkeit verlangen.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Die bereits existierenden Sammel- und Recyclingquoten werden deutlich erhöht.“
Seite 81 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Pflichtquoten, mehr Rückgabesysteme und verbindliche Vergabekriterien verstärken die staatliche Regulierung, ergänzt durch steuerliche Anreize.

Tierschutz bei Haustieren, Versuchen und Zoos stärken

Volt will den Tierschutz außerhalb der Landwirtschaft verschärfen. Vorgesehen sind neue Pflichten für Halter von Haustieren, ein langfristiger Ausstieg aus Tierversuchen, stärkere Kontrollen und der Umbau von Zoos.

Volt will Tiere besser schützen. Hunde und Katzen sollen einen Chip bekommen. Wer ein Tier hält, soll sein Wissen nachweisen. Tierversuche sollen weniger werden und später ganz enden. Zoos sollen keine Wildtiere mehr zeigen.

Für Hunde und Katzen soll bundesweit eine Chip- und Registrierungspflicht gelten, für freilaufende Katzen eine Kastrationspflicht. Tiere mit Qualzuchtmerkmalen sollen nicht mehr gehandelt werden dürfen, und private Halter sollen einen auf die Tierart bezogenen Sachkundenachweis brauchen. Forschung ohne Tierversuche soll gefördert werden; verbindliche Ziele sollen Versuche auch in der Grundlagenforschung verringern und auf lange Sicht überflüssig machen. Behörden sollen mehr Mittel zur Durchsetzung erhalten und Tierschutzverbände erweiterte Klagerechte. Zoos und Aquarien sollen zu wildtierfreien Erlebniswelten mit Schwerpunkt auf Artenschutz werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 83)
„Der Handel mit Tieren, die Qualzuchtmerkmale aufweisen, wird untersagt.“
Seite 83 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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