Staatsreform mit Ländern und Kommunen anstoßen
Die Grünen schlagen eine Staatsreform vor, die Aufgaben zwischen Bund, Ländern und Kommunen neu ordnet. Der Bund soll bei der Digitalisierung mehr Kompetenzen erhalten, Länder und Kommunen dafür mehr Spielraum bei der Umsetzung. Die Ministerialverwaltung des Bundes soll kleiner werden.
Die Grünen wollen den Staat neu ordnen. Bund, Länder und Gemeinden sollen ihre Aufgaben klarer aufteilen. Für digitale Lösungen soll der Bund zuständig sein. Länder und Gemeinden sollen mehr selbst entscheiden. Die Bundes-Ministerien sollen kleiner werden.
Der Bund soll einheitliche digitale Lösungen verantworten und für bundesweit geregelte Leistungen einen digitalen Dienst anbieten, den Länder und Kommunen nutzen können. Routineaufgaben sollen zentral erledigt werden, damit Behörden vor Ort mehr Zeit für Beratung haben. Ein Bürgerrat könnte den Reformprozess eröffnen. Gesetze sollen von Anfang an auf Praxistauglichkeit und digitale Umsetzbarkeit geprüft werden, mit einheitlichen Rechtsbegriffen, pauschalierten Leistungen und Reallaboren. Die Bundeshaushaltsordnung soll vereinfacht werden und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Automatisierung, KI und ein strategisches Personalmanagement sollen den Aufwand in der Verwaltung senken.
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„Die Aufgaben und Rollen sollen an manchen Stellen in unserem föderalen Staat neu verteilt, gebündelt und auch klarer gestaltet werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Eine kleinere Ministerialverwaltung, vereinfachte Haushaltsregeln und pauschalierte Leistungen zielen auf einen schlankeren Staat.