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parteiprogramm

Grüne zur Rente

Aus dem Programm „Zusammen wachsen“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 160 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Rente

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Rentenniveau bei 48 Prozent halten, Garantierente einführen

Die Grünen wollen das Rentenniveau dauerhaft bei mindestens 48 Prozent sichern. Die Grundrente soll zu einer Garantierente werden, die nach 30 Versicherungsjahren greift und mehr Menschen erreicht. Gute Löhne und viele Beitragszahlende sollen die Rente finanzieren.

Die Grünen wollen die Höhe der Rente sichern. Das Renten-Niveau soll bei mindestens 48 Prozent bleiben. Wer 30 Jahre versichert war, soll eine Garantie-Rente bekommen. Das soll vor Armut im Alter schützen. Mehr Menschen sollen in die Renten-Kasse einzahlen.

Die Kosten des demografischen Wandels sollen über die Generationen sowie nach Vermögen und Leistungsfähigkeit verteilt werden. Die Garantierente soll mehr Menschen einbeziehen und finanziell besserstellen als die heutige Grundrente. Für einen neuen gesellschaftlichen Konsens zur Rente schlägt das Programm ein Beteiligungsverfahren vor, etwa einen Bürgerrat oder eine Rentenkommission. Die Beitragsbasis soll wachsen durch mehr sozialversicherungspflichtige Arbeit, bessere Erwerbschancen für Frauen, qualifizierte Zuwanderung, einen höheren Mindestlohn und weniger Minijobs.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„Daher werden wir das gesetzliche Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent halten und nachhaltig stabilisieren.“
Seite 97 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Rentenniveau soll dauerhaft festgeschrieben und die Grundrente zu einer breiteren Garantierente ausgebaut werden, was öffentliche Leistungen schrittweise erweitert.

Gesetzliche Rente zur Bürgerversicherung ausbauen

Die Grünen wollen die gesetzliche Rente Schritt für Schritt zu einer Bürgerversicherung machen, in die weitere Gruppen einzahlen. Das soll die Alterssicherung nach Darstellung des Programms gerechter und dauerhaft tragfähig machen.

Die Grünen wollen eine Renten-Versicherung für alle. Auch Abgeordnete sollen dort einzahlen. Selbstständige ohne andere Absicherung sollen dazukommen. Später sollen auch Beamte einbezogen werden.

Abgeordnete sollen künftig Beiträge zur gesetzlichen Rente zahlen. Selbstständige, die nicht anderweitig abgesichert sind, sollen zu fairen Bedingungen aufgenommen werden. Beamtinnen und Beamte sollen auf längere Sicht folgen, wobei das Alimentationsprinzip erhalten bleibt, also die Pflicht des Staates, sie angemessen zu versorgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„wollen wir die gesetzliche Rente schrittweise zu einer Bürgerversicherung weiterentwickeln“
Seite 98 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die Einbeziehung von Abgeordneten, Selbstständigen und Beamten würde das heutige gegliederte System der Alterssicherung grundlegend zu einer einheitlichen Pflichtversicherung umbauen.

Rente mit 67 beibehalten, längeres Arbeiten erleichtern

Die Grünen wollen die Regelaltersgrenze von 67 Jahren nicht verändern, aber freiwilliges längeres Arbeiten attraktiver machen. Die Rente für besonders langjährig Versicherte soll bleiben, die Erwerbsminderungsrente soll besser werden.

Die Grünen wollen das Renten-Alter bei 67 Jahren lassen. Wer länger arbeiten will, soll Vorteile bekommen. Die Rente mit 63 soll bleiben. Wer krank ist und nicht mehr arbeiten kann, soll mehr Unterstützung bekommen.

Der Übergang in Altersteilzeit soll flexibler werden, und Arbeit neben dem Rentenbezug soll sich stärker lohnen. Dazu soll der Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung an Beschäftigte ausgezahlt werden, wenn diese keine freiwilligen Rentenbeiträge leisten wollen. Zusätzlich sind Investitionen in Prävention und Reha vorgesehen, damit Ältere gesünder im Beruf bleiben. Die sogenannte Rente mit 63 begründet das Programm mit der Belastung nach jahrzehntelanger körperlicher Arbeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Wir halten an der Rente mit 67 fest. Aber wir schaffen Anreize und machen es den Menschen leichter, länger zu arbeiten, wenn sie dies wollen“
Seite 98 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Die heutigen Altersgrenzen bleiben erhalten, während zugleich Anreize für längeres Arbeiten und eine bessere Erwerbsminderungsrente vorgesehen sind, sodass beide Anliegen verbunden werden.

Öffentlichen Bürgerfonds für die Altersvorsorge einführen

Die Grünen wollen einen staatlich verwalteten Bürger*innenfonds schaffen, der die gesetzliche Rente um eine Kapitaldeckung ergänzt. Der Fonds soll auch für private und betriebliche Altersvorsorge offenstehen und nach sozialen und klimabezogenen Kriterien anlegen.

Die Grünen wollen einen Fonds für die Rente gründen. Ein Fonds legt Geld an und soll Gewinne bringen. Der Staat verwaltet diesen Fonds. Das Geld kommt vom Bund, nicht aus Renten-Beiträgen. Auch Bürger können dort günstig für das Alter sparen.

Das Kapital soll allein aus Darlehen des Bundeshaushalts und aus übertragenen Eigenmitteln des Bundes stammen; Rentenbeiträge sollen dauerhaft nicht angelegt werden. Der Fonds soll sich am 1,5-Grad-Ziel orientieren, in die Realwirtschaft investieren und vom Parlament kontrolliert werden. Die Erträge sollen die Garantierente mitfinanzieren. Bürgerinnen und Bürger sollen zu geringen Kosten freiwillig einzahlen können, wobei ein Widerspruch möglich ist, oder andere Angebote wie ETF-Sparpläne nutzen. Freibeträge für Kleinsparer sollen steigen und an die Inflation gekoppelt werden, Zulagen sollen sich auf niedrige und mittlere Einkommen konzentrieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Wir führen einen öffentlich verwalteten Bürger*innenfonds ein, der neben sozialen Kriterien auch Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt“
Seite 98 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer staatlich verwalteter und aus Bundesmitteln gespeister Fonds weitet die Rolle des Staates in der Altersvorsorge aus, nutzt dafür aber den Kapitalmarkt und lässt private Angebote zu.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Geldanlage des Fonds soll am 1,5-Grad-Ziel ausgerichtet werden, womit Klimaschutz zur Vorgabe für die Anlagepolitik wird.

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