Volksentscheide im Bund einführen, Firmenspenden verbieten
Die ÖDP will Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene einführen und die Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen gesetzlich stärken. Spenden von Firmen an Parteien sollen verboten werden, damit Politik nach Ansicht der Partei nicht käuflich ist.
Die ÖDP will mehr direkte Demokratie. Die Bürger sollen auch im Bund über Gesetze abstimmen können. Firmen sollen Parteien kein Geld mehr spenden dürfen. Abgeordnete sollen Nebenjobs nur mit Erlaubnis haben.
Die Hürden für Volksbegehren sollen sinken; die Partei beruft sich auf Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes. Bundestagsabgeordnete sollen Nebentätigkeiten nur mit Genehmigung des Bundestagspräsidiums ausüben dürfen, wenn kein Interessenkonflikt besteht; dafür soll ein neues Gesetz kommen. Die ÖDP verweist darauf, selbst keine Firmenspenden anzunehmen. Maßnahmen in Krisen wie der Corona-Pandemie sollen auf Gesetzen beruhen statt auf Verordnungen ohne Parlament. Mehr Transparenz beim Regierungshandeln soll verlorenes Vertrauen zurückbringen.
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„fordern wir eine direktere Demokratie – Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen – durch Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene und in allen Bundesländern“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Krisenmaßnahmen sollen nur noch auf gesetzlicher Grundlage statt per Verordnung möglich sein, was die Befugnisse der Exekutive begrenzt.