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parteiprogramm

FDP zu Europa

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

EU-Bürokratie und Green-Deal-Pflichten abschaffen

Die FDP will EU-Richtlinien nur noch eins zu eins umsetzen und mehrere Regelwerke des Green Deal ganz abschaffen. Aus ihrer Sicht bringen diese Regeln keinen zusätzlichen Klimaschutz, überfordern aber besonders den Mittelstand.

Die FDP sagt: Aus der EU kommen zu viele Regeln. Deutschland soll EU-Regeln nicht noch strenger machen. Mehrere EU-Regeln zu Umwelt-Berichten sollen ganz wegfallen. Das soll Firmen entlasten.

Ein striktes Verbot des sogenannten Gold Plating soll verhindern, dass Deutschland über EU-Vorgaben hinausgeht. Auf EU-Ebene will sich die FDP für das Ende der EU-Taxonomie, der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, der Lieferkettenrichtlinie und des Aktionsplans für Kreislaufwirtschaft einsetzen. Eine Sozial-Taxonomie lehnt sie ab. Die EU soll Bürokratiekosten verbindlich erfassen und daraus messbare Abbauziele ableiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir treten für die vollständige Abschaffung der oben genannten Regelungen des Green Deal ein.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Mehrere Regelwerke, die Unternehmen heute Berichts- und Sorgfaltspflichten auferlegen, sollen vollständig entfallen.

  • Europaeher weniger EU

    Die FDP will bestehende EU-Vorgaben streichen und die nationale Umsetzung auf das Mindestmaß begrenzen, also weniger EU-Regulierung.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Nachhaltigkeitsvorgaben des Green Deal sollen zugunsten geringerer Belastung der Betriebe wegfallen.

EU reformieren: Mehrheitsentscheidungen in der Außenpolitik

Die FDP will die EU durch institutionelle Reformen handlungsfähiger und eigenständiger machen. Dazu gehören eine kleinere Kommission, ein Initiativrecht für das Europäische Parlament und Entscheidungen mit qualifizierter Mehrheit in der Außen- und Sicherheitspolitik.

Die FDP will die EU verändern. In der Außenpolitik soll eine große Mehrheit reichen. Heute müssen alle Länder zustimmen. Das EU-Parlament soll selbst Gesetze vorschlagen dürfen. Die EU-Kommission soll kleiner werden.

Die Mitgliedstaaten sollen die Ziele des Strategischen Kompasses, des EU-Plans für Sicherheit und Verteidigung, entschlossener verfolgen und ihn an die Bedrohung durch Russland anpassen. Die europäische Rüstungsindustrie soll leichter an Kapital kommen. Die Zusammenarbeit mit Frankreich, im Weimarer Dreieck mit Polen und mit dem Vereinigten Königreich soll vertieft werden, vor allem bei Sicherheit und Verteidigung.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Wir Freie Demokraten setzen uns insbesondere für eine Verkleinerung der Kommission, ein Initiativrecht des Europäischen Parlaments sowie qualifizierte Mehrheitsentscheidungen in der gemeinsamen EU-Außen- und Sicherheitspolitik ein.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Europadeutlich mehr EU

    Die Einstimmigkeit in der Außen- und Sicherheitspolitik soll durch Mehrheitsentscheidungen ersetzt werden, was die EU-Ebene grundlegend stärkt.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die europäische Verteidigungspolitik und Rüstungsindustrie sollen gestärkt werden, was auf mehr militärische Handlungsfähigkeit zielt.

EU erweitern, Türkei-Verhandlungen beenden

Die FDP befürwortet den EU-Beitritt der Staaten des westlichen Balkans, Moldaus und der Ukraine, wenn sie die Kopenhagener Kriterien erfüllen. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei will sie in ihrer jetzigen Form beenden, weil das Land die Anforderungen nicht erfülle.

Die FDP will neue Länder in die EU aufnehmen. Dazu gehören die Ukraine, Moldau und Länder auf dem Balkan. Sie müssen feste Regeln erfüllen. Mit der Türkei will die FDP nicht mehr so verhandeln wie bisher.

Die Kopenhagener Kriterien verlangen unter anderem Rechtsstaat, Menschenrechte und Minderheitenschutz. Vor der Erweiterung hält die FDP institutionelle Reformen der EU für nötig. Das EU-Geld soll stärker in Innovation, Forschung sowie Außen- und Verteidigungspolitik fließen. Die Türkei unter Präsident Erdogan erfüllt nach Ansicht der FDP die Beitrittsbedingungen nicht.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir Freie Demokraten wollen die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in der jetzigen Form beenden.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die Erweiterung um mehrere Staaten und ein neu gewichteter EU-Haushalt bauen die Union aus, auch wenn die Türkei-Gespräche enden sollen.

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